Gestern war Donnerstag und für Insider bedeutet es, daß es neue Gratispostkarten von Edgar gibt. Ich werde oft gefragt, ob wir als Gastronomen etwas dafür bezahlen müssen, daß wir diese Karten in der Bar haben. Sie sehen diese Karten also nicht nur als Werbung an, sondern meinen, daß wir noch extra dafür zahlen, um ihnen diese Karten anzupreisen. Nur warum steht dann auf den Karten drauf, daß es sich um Gratispostkarten handelt?
Bei CityCards ist der Werbeanteil an Karten ca. 90%, bei Edgar finden sich deutlich mehr Kunst- und Motto-Karten. Die Edgars sind beliebter. Was sich deutlich daran zeigt, daß teilweise die Fächer am Freitag schon wieder leer sind.

Die Gäste empfinden diese Kartenständer als Bereicherung. Aber wo liegt nun der Mehrwert für die Gastronomen?

  • Die Gäste sind zufriedener, weil sie eben die Karten als Bereicherung des Angebots sehen.
  • Interessante Motto- oder Spruch-Karten bieten jede Menge Spaß und sorgen für Unterhaltung.
    Beispiel einer Werbung für ein Fitneß-Studio:

    Schatz, findest Du mich zu dick?
    [   ] ja [   ] nein [   ] vielleicht

  • Ab und zu gibt es „Geschenke“.
    Der CityCards-Verteiler bringt regelmäßig das Penthouse vorbei und vom Edgar-Verteiler gibt es Cicero, musikexpress (leider ohne die beiliegende CD), diverse andere Zeitschriften und ab und zu Promo-CDs (die letzte war zur „Brazilectro 9„, sehr gute Scheibe) und CDs (gestern gab es die „Fergie as The Dutchess„, muß man aber nicht anhören)
  • Der Verteiler kommt in der Gastronomie-Szene herum und kann neue Infos und Gerüchte erzählen.
    Mein Edgar-Verteiler verabschieder sich regelmäßig mit „So, genug getratscht! Ich muß nun weiter!“ 😉
  • Durch den Verteiler bekomt man Infos, wo was und wieviel los ist. Ein gutes Gastronomie-Barometer!
Warum Gratispostkarten für Gastronomen sinnvoll sind
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10 Kommentare zu „Warum Gratispostkarten für Gastronomen sinnvoll sind

  • 27. Oktober 2007 um 1:28
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    Ist der Donnerstag überall der Edgar-Auffüll-Tag oder nur bei Dir in Ulm?

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    • 27. Oktober 2007 um 1:28
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      Ich kenne es aus Ulm und Lübek so, daß am Donnerstag aufgefüllt wird. Das hängt aber auch mit dem jeweiligen Regionalpartner (so werden die Verteiler genannt) zusammen. Manche sind zuverlässiger und manche eben nicht. Der bisherige hat es noch nicht einmal inneralb eines Jahres geschafft, bei mir einen KArtenständer auszustellen. Der aktuelle ist deutlich zuverlässiger und netter, heißt übrigens auch Thomas. 😉

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  • 18. Januar 2008 um 20:20
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    > Ich werde oft gefragt, ob wir als Gastronomen etwas dafür bezahlen müssen, daß wir diese Karten in der Bar haben

    Und, müsst ihr das nun?

    Hier im Ländlichen sind die Gratispostkarten leider wenig verbreitet 🙁

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    • 22. Januar 2008 um 17:41
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      Wir zahlen nichts für die Karten. Im Endeffekt läuft es so ab, daß man sich bei den Kartenaufstellern bewirbt und diese dann entscheiden, ob in der jeweiligen Kneipe/Bar/Cafe/Kino ein Kartenständer aufgehängt wird.

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  • 21. Februar 2008 um 23:58
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    Ah ok das beantwortet natürlich ein paar fragen von mir. Hatte mich immer gewundert wieso es solche Karten gibt oder besser gesagt was die kosten.

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  • 1. August 2009 um 14:03
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    Vor kurzen hat meine Freundin sich mit ihrer besten Freundin halbwegs selbstständig gemacht und einen neuen laden für außergewöhnliche Mode eröffnet. Du schreibst das „Im Endeffekt läuft es so ab, daß man sich bei den Kartenaufstellern bewirbt und diese dann entscheiden, ob in der jeweiligen Kneipe/Bar/Cafe/Kino ein Kartenständer aufgehängt wird.“ Aber wie komme ich mit dem jeweiligen Kartenaufsteller in Kontakt? 🙂 danke schonmal im vorraus! 😉

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    • 5. August 2009 um 13:54
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      Einfach eine Anfrage bei Edgar über deren Homepage oder Telefon starten, Oder beim Regionalpartner nachfragen, die Wirte wissen ja wo der steckt… :o)

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    • 6. August 2009 um 8:41
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      Danke, ich versuche es gleich mal. =)

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  • 8. Juli 2013 um 21:43
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    ich würde mich über ein wachsendes Angebot an sehenswerten Motiv – bzw Fotokunst Postkarten freuen, in denen clever Werbebotschaften integriert sein können, leider gehören solche Karten doch eher zu den Raritäten;-)

    Kunst und Kommerz lässt sich mit diesem Medium ideal verknüpfen und taugt auch imho für’s Branding kleinerer Labels etc.

    schrille Karten mit reisserischen Claims landen imho schnell wieder in der Tonne, während die werblichen Kunstpostkarten eher das Zeug haben, weitergereicht zu werden oder erweitern die begehrte Kollektion des Kartensammlers;-)

    Gruss, Juergen.

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