Kategorie: Getränke & Spirituosen

Informatives und Wissenswertes über alle Arten von Getränken, Drink, Cocktails und Spirituosen

Red Bull Summer Edition

Schon seit September 2011 gibt es von Red Bull die (un-)bekannten Editionen

  • The Red Edition (Cranberry-Geschmack)
  • The Silver Edition (Limetten-Geschmack)
  • The Blue Edition (Heidelbeer-Geschmack)

Im Gegensatz zur Red Bull Simply Cola bestehen die Editionen aus den gewohnten original Red Bull-Zutaten – sie schmecken einfach nicht nach Gummibärchen.

Nun bekommt die Editions-Familie Nachwuchs (zumindest in seinem Heimatland Österreich):

Die Red Bull Summer Edition Tropical schmeckt viel nach Mango, ein wenig nach Maracuja, ansonsten ist nicht viel tropischer Geschmack enthalten. Die Wirkung ist hingegen wie beim originalen Red Bull.

Unklar ist, wann mit dem Erscheinen dieser Summer-Edition in Deutschland zu rechnen ist – oder ob sie nach Deutschland kommt.

kuriose Umbestellung

Ein Gast kommt zu später Stunde in die Bar und setzt sich an den Tresen.

Er hätte gerne ein Oxx Lemon (ähnliches Biermischgetränk wie Beck’s Lemon, das ich ihm leider nicht bieten konnte, da die Brauerei es aus dem Sortiment genommen hat). Er machte keinen verstörten oder angetrunkenen Eindruck.

Gast: Ok, dann stell mir doch bitte erstmal 5 Ficken hin! Ich schau dann nochmal in die Karte!

Nach einer Weile hatte er die 5 Schnäpse in Ruhe ausgetrunken und ich fragte nach seinem nächsten Wunsch.

Gast: Stell mir doch einfach nochmal 10 Ficken hin!

Auch diese Kurzen trank er in aller Seelenruhe hintereinander weg , verabschiedete sich und ging (und hinterließ mich und die anderen Gäste staunend).

Es kommt schon vor, daß Gäste nur auf einen Kurzen vorbeikommen und dann weiterziehen. Das beschränkte sich aber bisher immer auf eine oder zwei Runden.

Wer sich nun aber sinnlos betrinken will, bestellt nicht erst eine Radler-Variation und schwenkt dann auf einen Johannisbeer-Likör mit 15% vol Alkohol um…
Stärkere Spirituosen hätte er von mir in diesem Ausmaß auf einmal sowieso nicht bekommen.

Was mir und den Stammgästen an der Bar blieb, waren eine nette Anekdote und Fragen über Fragen.

Gewinnspiele: Laphroaig Quarter Cask oder eine Reise nach New York

Ich stoße regelmäßig auf Gewinnspiele aus dem Bar- und Spirituosen-Bereich. Letztes Jahr gewann ich durch die einfache Beantwortung einer einfachen Frage sogar eine leckere Flasche Tequila 1800 Anejo.

Nun weiß ich nicht, ob es einfach nur Glück war, oder ob die Gewinnspiele so unbekannt sind, daß einfach zu wenige Glücksritter an den Gewinnspielen teilnehmen.

Deswegen gibt es nun für alle die Hinweise auf zwei aktuelle Gewinnspiele:

Eye for Spirits
Eye for Spirits verlost eine Fasche vom Laphroaig Quarter Cask. Der Teilnahmeschluß ist am 17.1.2012 um 17 Uhr.
Die Teilnahme ist denkbar einfach: Unter Gewinnspiel: Eine Flasche Laphroaig Quarter Cask für Sie? trägt man sich für den Newsletter von Eye for Spirits ein.

Die Thomas Henry Elbflower Competition
Bei der Elbflower-Competition von Thomas Henry ist die Teilnahme schon nicht mehr so einfach. Aber sind die Preise auch deutlich attraktiver:

  1. eine fünftägige Reise für 2 Personen inklusive Taschengeld, 2 Tickets für das »Manhattan Cocktail Classic« und zwei Plätze für ein frei wählbares Tagesseminar.
  2. 2 Tickets für den Bar Convent Berlin 2012 und 2 Nächte im 4-Sterne Hotel mit Bahnfahrt oder Flug nach Berlin
  3. Bar Roll-Up von Jim Meehan sponsored by cocktailian.de

Für die Teilnahme ist ein kreatives Video mit einer Länge zwischen 60 und 120 Sekunden nötig, in dem „pure Mix-Leidenschaft mit »Elderflower Tonic« in einer Hauptrolle“ dargestellt wird.
Der Teilnahmeschluß ist am 1.3.2012. Weitere Informationen und Regularien liest man am besten direkt auf der Seite „Thomas Henry Elderflower Competition„.

Für alle Facebooker sei noch die Seite vom Mixology-Magazin (http://www.facebook.com/Mixology) empfohlen. Dort werden in unregelmäßigen Abständen kleine Gewinnspiele veröffentlicht, bei denen man nur per E-Mail teilnehmen kann/muß.

Viel Glück!

Nochwas: wer weitere Gewinnspiele aus dem Bar- und Cocktailbereich kennt, darf gerne schamlos Werbung in den Kommentaren dafür machen… 😉

Jacky-Cola

Es gibt sie immer mal wieder: diese Jacky-Cola-Trinker. Es gilt nun der Spruch: Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Für mich steht aber Jacky-Cola auf einer Stufe mit Bananen-Weizen, Goißa-Halbe, Kalimocho und anderen Getränken, die in Faschingszeiten gerne konsumiert werden.
Jacky-Cola gibt’s bei mir zum normalen Longdrink-Preis. Für Bananen-Weizen und Kalimocho (in bestimmten Kreisen: Korea) verlange ich einen ordentlichen Aufpreis, so daß die meisten nur eins trinken (wenn überhaupt).

Es war nach offiziellem Feierabend. An der Theke saßen ein paar Stammgäste und Personal aus anderer Gastronomie, die schon mit ihrer Arbeit fertig waren. Und so bestellt einer einen Jacky-Cola. Ich habe meine Abneigung kund getan und in die Runde gefragt, was die anderen von Jacky-Cola halten.
Und eine zierliche junge Dame antwortet und sorgte für einen ordentlichen Kracher:

Das Zeug hab ich mit sechzehn (!!!) aufgehört zu saufen!

Besser konnte man mich in mein meiner Meinung nicht bestätigen!
Nun ist sie allerdings keine professionelle Alkoholikerin. Sie praktiziert seit einem Jahr als Zahnärztin und war an jenem Abend bei mir um den bestandenen Doktor-Titel zu feiern!

Apfelsaft-Paragraph – Ausschank alkoholfreier Getränke

Ich bin auf eine Sendung von „Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer“ aufmerksam gemacht worden. Dort fragte ein Zuschauer, ob ein alkoholfreies Getränk günstiger angeboten werden muß als ein alkoholhaltiges Getränk.

Deren Experte Professor Dr. Ralf Höcker bejahte die Frage und stellte nochmal klar, daß auf der Karte ein alkoholfreies Getränk billiger angeboten werden muß als ein alkoholhaltiges Getränk, das aber nicht Kaffe, Tee oder Buttermilch sein muß.

Leider irrt der „Experte“ hier, seine Antwort ist falsch! Was soll man auch von einer Show auf RTL halten, die dem Volk Recht beibringen will?

Was ist denn nun richtig?
Der Ausschank alkoholfreier Getränke ist in §6 des Gaststättengesetzes geregelt. Dort steht:

Ist der Ausschank alkoholischer Getränke gestattet, so sind auf Verlangen auch alkoholfreie Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle zu verabreichen. Davon ist mindestens ein alkoholfreies Getränk nicht teurer zu verabreichen als das billigste alkoholische Getränk. Der Preisvergleich erfolgt hierbei auch auf der Grundlage des hochgerechneten Preises für einen Liter der betreffenden Getränke. Die Erlaubnisbehörde kann für den Ausschank aus Automaten Ausnahmen zulassen.
§6 Gaststättengesetz

Also muß man alle Getränke auf den Literpreis umrechnen und kann erst dann vergleichen, ob die Karte das Gaststättengesetz erfüllt. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Mehr Infos zu diesem sogenannten „Apfelsaft-Paragraphen“ und wie man ihn auslegen kann: Abseits.de – Preisauszeichnung in der Gastronomie
Und das Video zur Frage: rtl-now.de – Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer – Folge 4 (ab Minute 14:30)

Falls ihr also mal in einem Restaurant, Bar oder bei einem langweilige Date kein Gesprächsthema mehr habt, nehmt euch die Karte und fangt an zu rechnen! 😉