Autor: Thekenmeister

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Morgen ist mal wieder Schwörmontag. Das Wetter soll richtig gut und heiß werden. Daher werden auch noch mehr Besucher in die Stadt kommen, als es an diesem höchsten Feiertag in Ulm sowieso schon immer der Fall ist.

Jeder, der an diesem Tag arbeiten muß, um für die Gäste und Feierwütigen die Versorgung mit Essen, Trinken und Musik zu gewährleisten, hat das Problem, wie er am einfachsten zu seinem Arbeitsplatz in der Stadt gelangt. Für die Schwörrede und das Nabada sind manche Bereiche und Straßen abgesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Der öffentliche Nahverkehr ist schon überlastet – während die einen in die Stadt hineinfahren, um der Schwörrede zu lauschen oder das Nabada anzuschauen, fahren die anderen aus der Stadt heraus, um mit ihren Booten außerhalb der Stadt das Nabada schon an der Iller oder Donau zu starten.

Zwei Jungs aus der Küche saßen nun an der Theke und überlegten, wie sie also morgen in die Stadt kommen und wo sie ihre Fahrräder parken könnten – selbst für Fahrräder gibt es nämlich an diesem Tag kaum sichere Abstellmöglichkeiten, wo man so ein E-Bike ohne Sorge abstellen kann.

Ich sagte ganz pragmatisch zu dem Neuen aus der Küche, der einen Schwörmontag mitten in der Stadt noch nicht mitgemacht hat:

ich: Das ist doch ganz einfach: Du nimmst morgen den ersten Bus, der in die Stadt fährt. Und nach Hause kommst Du mit dem letzten Bus, der aus der Stadt heraus fährt!

Sein Küchen-Kollege reagierte ganz wunderbar:

Küchenkollege: Jetzt mach‘ ihm doch mal keine Hoffnung auf einen frühen Feierabend!

Sie haben die beiden Fahrräder dann in einem privaten Wohnhaus untergestellt.

PS: Das Foto ist kein Symbolfoto. Ich bin mit dem Bus in die Stadt gefahren und so sah es im Bus um 14 Uhr aus!

Luxusprobleme

Wir hatten ein paar Geschäftsleute zu Gast. Alle waren fein in Anzug gekleidet und hatten irgendwelche furchtbar wichtigen Dinge zu besprechen. Bei der Essensauswahl waren sie eher im preislich oberen Segment der Speisenkarte unterwegs. Worum es bei deren Meeting genau ging, konnte ich nicht nachvollziehen oder herausbekommen. Es geht mich auch nichts an, was da besprochen wird.

Wärend ich also die anderen Tische mit Essen und Getränken versorgte, kam mir im Vorbeilaufen an dem Tisch mit den Geschäftsleuten folgender sehr unterhaltsamer Gesprächsausschnitt zu Ohren:

Mein Problem ist ja, daß ich sechs Autos besitze, mehrere Wohnungen und das ganze Jahr weltweit unterwegs bin.

Da hatte ich irgendwie ein bischen Mitleid mit dem armen Mann. Solch ein Problem mit sich herumzuschleppen ist bestimmt nicht einfach. Dazu muß man sich einfach nur ein paar Situationen vorstellen:

Da fliegst Du durch die Weltgeschichte, kommst in irgendeiner Stadt an und stellst fest, daß Du den falschen Wohnungsschlüssel eingesteckt hast.

Oder Du weißt morgens nicht mehr, wo Du am Abend das Auto geparkt hast, zu dem Du gerade den Schlüssel dabei hast.

Oder Du setzt Dich in das Auto, bei dem der Tank fast leer ist, obwohl Du noch quer durch Europa fahren mußt.

Das sind echt Probleme, die ich nicht haben möchte! 😉

Das ganze Leben ist ein Quiz…

… und wir sind nur die Kandidaten!

Das hat damals in den 90er Jahren Hape Kerkeling gesungen. Und so ähnlich erging es meinen Gästen heute.

Wenn ich die Gäste platziere, bekommen sie meist auch gleich die Karte in die Hand gedrückt. Nach einer kurzen Weile schaue ich dann erneut vorbei und frage die Getränke ab, damit sie schonmal etwas zu trinken haben, während sie dann in Ruhe die Speisenkarte anschauen können. Gerade im Sommer haben die meisten Gäste schon gleich zu Anfang Durst mitgebracht.

Es war heute eine Familie: Vater, Mutter und Sohn. Ich kam an den Tisch und wollte die Getränkebestellung aufnehmen.

Ich: Wissen Sie denn schon, was Sie gerne zu trinken hätten?
Vater: Wir wissen sogar alles!
Ich: Ach? Sie wissen alles?

In diesem Moment hat er wohl gemerkt, was er da gesagt hat und ruderte zurück:

Vater: Ich meinte, wir wissen auch schon, was wir essen möchten.
Ich: Ach so. Sonst hätte ich Sie jetzt mal zum Test gefragt, wie denn die Hauptstadt von Nepal heißt.

Ohne großartiges Zögern kam zu meinem Erstaunen die prompte Antwort:

Vater: Kathmandu.

Da war ich dann sprachlos! Respekt und Hut ab! Er hat mich sauber ausgekontert.

Traffick

Während des Abendgeschäftes klingelt das Telefon. Eine freundlich klingende Frauenstimme ist am anderen Ende.

Sie: Guten Abend! Mein Name ist Müllermeierschmidt. Ich hatte heute Abend bei Ihnen für 2 Personen reserviert.

Wir hatten guten Verkehr und sind jetzt schon eine Stunde früher da. Ist unser Tisch dann schon frei?

Ich habe mir einen anzüglichen Kommentar gespart und ihr den früheren Termin zugesagt. 😉

Feierabend wegen zuviel Geld

Es war schon nach 23:30 Uhr und ich war gerade dabei, die Stühle und Tische auf der Terrasse abzuschließen, als es sich ein stark angetrunkener Mann auf einem der noch nicht abgeschlossenen Stühle bequem machte. Nachdem er nicht mitbekommen hatte, daß die anderen Stühle und Tische schon zusammengeschlossen, sprach ich ihn an:

ich: Bitteschön, wie kann ich Ihnen behilflich sein?
er: Gibt’s noch einen Zwiebelrostbraten?
ich: Leider nicht. Unsere Küche hat seit 22 Uhr geschlossen.
er: Wenigstens bist Du ehrlich! Dann geb ich halt mein Geld woanders aus!

Er ist dann auch ohne weitere Ansagen aufgestanden und weitergezogen. Ich bezweifel aber sehr stark, daß er eine Möglichkeit gefunden hat, sein Geld gegen einen Zwiebelrostbraten einzutauschen.

Start der Jim Beam Make History Clubtour

Erlebe eine einzigartige Party und lass’ die Nacht unvergesslich werden: Jim Beam, der beliebteste Bourbon der Welt, ist ab sofort mit der Make History Clubtour in den angesagten Clubs Deutschlands unterwegs.
Von März bis Mai und von September bis Dezember 2015 animiert das Jim Beam Promotionteam hochwertigen die Gäste Give-aways mit und interaktiven leckeren Aktionen, Drinks, eine unvergessliche Nacht zu erleben.

So unterschiedlich die Clubnächte und ihre Besucher auch sind, eines haben die Partyfans gemeinsam: Sie wollen feiern, Spaß haben und mit tollen Leuten unvergessliche Momente erleben. Dafür liefert die Jim Beam Make History Club Tour die passenden Aktionen und animiert zum Mitmachen. So können Partypeople an der Jim Beam Reaktionswand gegeneinander antreten und ihre Schnelligkeit testen. Ein besonderes Highlight ist auch das Jim Beam Daumenkino. Hier können die Gäste ihren eigenen Partyclip drehen, der direkt in ein Daumenkino umgewandelt und zum Mitnehmen ausgedruckt wird. So wird die Nacht für alle unvergesslich.

Zum Start in die „Nacht der Nächte“ stehen leckere, gemixte Welcome Drinks auf der Karte: Zur Auswahl stehen Jim Beam & Cola, Jim Beam Lime Splash und Jim Beam & Ginger Ale. Zudem gibt es bei jeder Bestellung hochwertige Give- aways wie einen Jim Beam Hut oder eine echte Jim Beam Luftgitarre – für die ganz eigene Make History Showeinlage – gratis dazu.

Alle Termine und Informationen sind über das Eventportal virtualnights.com und die Jim Beam Facebook-Seite abrufbar.

Über Jim Beam „Make History“
Die großangelegte Jim Beam Make History Clubtour ist Teil der globalen Marketingkampagne „Make History“ mit Weltstar Mila Kunis, die seit 2014 in über 100 Ländern weltweit ausgerollt wird. Bereits seit 220 Jahren schreibt die weltweite Nr. 1 im Bourbonmarkt Geschichte, denn Jim Beam wird nach einem von Generation zu Generation überlieferten Familienrezept hergestellt. Mit der Make History Clubtour ruft Jim Beam die Konsumenten auf, mit Freunden zu feiern, eine unvergessliche Nacht zu erleben und ihre eigene Geschichte zu schreiben.

Weitere Informationen unter www.jim-beam.de oder www.facebook.com/JimBeamGerman.