Gestern war Nikolaus. Normalerweise gibt es als Nikolaus-Überaschungen Kleinigkeiten, die meist in die Schuhe gesteckt werden.

Ein mir unbekannter Gast hat gestern die Mädels von der Bank nebenan überascht:

Ich saß im Cafe des Chefs und löste meine Stern-Sudokus. Auf einmal stand ein junger Mann (so um die 25 Jahre) im Cafe und kam zügig an den Tresen.

Gast: Wieviele Mädels arbeiten heute in der Bank da drüben?
Chef: Drei!
Gast: Kannst Du mir dann drei Latte Macchiato machen und ihnen dann rüberbringen?
Chef: Klar. Das geht! Chef ist schon an der Kaffeemaschine tätig
Gast: Super! Was macht das?
Chef: 7,80€!
Gast: OK, ich hab hier 10€ hingelegt. Das stimmt so! Bringst sie dann bitte rüber!

Ich weiß nicht mehr, ob Cheffe da noch etwas geantwortet hat. Jedenfalls war der Kerl keine 5 Sekunden später schon wieder weg und wir schauten uns ein wenig ungläubig an. Keine Mitteilung oder einen Gruß, den wir den Mädels bestellen sollten.
Das war ein klarer Spezialauftrag für mich. Ich bin dann mit einem Tablett und drei Latte Macchiato in die Bank rüber. Die drei haben mich ein wenig komisch angeschaut, weil sie so einen Service von mir wohl nicht erwartet hätten.
Ich habe ihnen die Geschichte dazu erzählt und wie Frauen nunmal so sind, haben sie sich gleich vorgestellt, daß sie nun einen gutaussehenden Verehrer haben, der sie einfach nur überaschen wollte. Die Überaschung ist auf jeden Fall gelungen! Und ich bin am Überlegen, ob ich ihnen nicht auch ab und zu ein paar Getränke rüberbringen lasse, damit sie noch ein wenig zu Grübeln haben, wer das nun sein könnte.

Nachtrag:
Die Überaschung hat sich ein paar Monate später aufgeklärt!

Nikolaus-Überaschung
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5 Kommentare zu „Nikolaus-Überaschung

  • 7. Dezember 2007 um 20:59
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    Bei Euch passieren ja Sachen, ist ja echt klasse. Kommt so etwas öfter vor?
    Und hast Ihnen nochmal eien rübergebracht heute?

    Gruß,
    Jens

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    • 12. Dezember 2007 um 2:09
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      Ich darf die Mädels doch nicht zu sehr verwöhnen. 😉
      Ab und zu erlebe ich schon richtige Freaks, die mich zum Staunen und Wundern bringen. Vom Freitag-Abend muß ich auch noch etwas schreiben. Da war es eine angetrunken junge Dame, die sich über die Hygiene auf der Damentoilette echauffierte. Genaueres gibt es morgen…

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  • 11. Dezember 2007 um 9:10
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    ich würde mich das an deren Stelle auch fragen. So etwas kommt ja heutzutage immer seltener vor. ;o)

    (ach ja, dein plugin muss ich noch installieren, aber schonmal ein dickes Dankeschön)

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  • 17. Dezember 2007 um 21:59
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    Was mir aber die Frage aufdrängt: Woher weißt Du, wieviele Mädels heute in der Bank drüben arbeiten?

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    • 18. Dezember 2007 um 19:02
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      Das ist doch ganz einfach:
      1. Die Bank ist direkt neben dran.
      2. Das Büro vom Chef ist direkt neben demPausenraum der Mädels und in der MIttagspause lassen sie oft die Türe offen.
      3. Gibt es aus einer Ecke des Cafes Blickkontakt zum Bankschalter.
      4. Es ist eine meine Lieblingsbeschäftigungen bei den Mädels vorbeizuschauen und sie zu unterhalten. Sie nennen es aber meist „von der Arbeit abhalten“ 😉

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