Schlagwort: Chef

Kundenbefragungen

Wie jedes Mal beim Einkaufen in der Metro, haben mein Chef und ich uns in die Gastro-Lounge verlaufen. Das hat mehrere Vorteile: Heißgetränke, Softdrinks und Häppchen for free, Bild-Zeitung lesen und unseren Kundenberater per Telefon anrufen (statt ihn ihm Markt zu suchen).
Nun saßen wir in der Gastro-Lounge an einem Tisch und genossen unsere Drinks. Auf einmal stand eine hübsche junge Dame neben uns am Tisch.

sie: Entschuldigung! Wir führen eine Kundenbefragung durch. Was kaufen Sie mehr: Fisch oder Fleisch?
wir (syncron): Beides nicht!
sie (erstaunter Blick): Was kaufen Sie denn dann?
ich: Eis, Milch, Sahne und Schnaps!

Sie war dann sehr erstaunt. Als wir ihr beide Gastronomie-Objekte meines Chefs (Bar und Cafe) erklärten, war sie viel gelassener. Trotzdem erklärte Sie uns, daß wir nicht für die Befragung geeignet wären, da es um eine Befragung der Fisch- und Fleisch-Käufer ginge. Meinem Chef fiel dann ein, daß er mal im letzten Jahr Grillfleisch gekauft hatte, und damit war er schon für den Fleischkunden-Fragebogen qualifiziert. Ich habe als Ausgleich den Fisch-Fragebogen ausgefüllt (immerhin weiß ich, wie man „Fisch“ schreibt).

Wer auch immer das schon mal behauptet hat: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

Faschings-Nachbetrachtung

Der Gombige Doschdigg liegt nun schon fast zwei Wochen hinter mir. Inzwischen bin ich davon wieder erholt.
Zeit für ein paar Zitate, die in Erinnerung geblieben sind:

Was so teuer? Bei uns aufm Dorf kostet der Jacky-Cola nur 2 Euro!
Laß das Eis weg! Füll den Becher lieber mit Jacky auf!
Was? Du hast keinen Asbach da?
Für den Preis war der Wodka-Bull aber sehr schwach! Das wird noch negative Konsequenzen haben!
Können wir da nicht was am Preis machen?
Ich warte hier schon 10 Minuten!
Aber mach mal ’ne guuuuute Mischung!
Was koschd bei dir a Goiß?
Machst mir nen Bacardi-Cola? Hanava-Club-Cola kannst haben! Nein, dann mach mir einfach ’nen Rum-Cola!

Danke an alle Gäste, die mich an diesem Abend gefühlte 10.000 Mal daran erinnert haben, wie ich heiße. Sonst hätte ich doch fast meinen Namen vergessen.

Danke auch an den Faschingsartikel-Versender, der es nicht geschafft hat – trotz Verfügbarkeit im Onlineshop – meine Verkleidung zu liefern. Weder pünktlich noch nachträglich. Sonst könnte ich ein paar nette Fotos mit meinem Chef als Batman und Robin anbieten. Letztes Jahr waren wir zusammen Dieter Bohlen und Thomas Anders als Modern Talking. Habt ihr ein paar Vorschläge fürs nächste Jahr? „Dick und Doof“ fällt aus 😉

Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr eine Glocke anbringen, die jedes Mal klingelt, wenn einer der Gäste „bitte“ oder „danke“ sagt.

Zum Glück ist nun wieder bis zum 3. März 2011 Ruhe mit dem Faschingsscheiß und dem Dorfvolk!

doppelt hält besser

Diese Woche haben wir einige neue Möbel bekommen. Es wurde auch Zeit, nachdem der erste Liefertermin Ende November war.
Zum Glück fuhr der Wagen, der direkt vor der Bar parkte, in dem Moment weg, als der Wagen der Spedition ankam. Dummerweise ist aber der Fahrer beim Einparken mit dem Aufbau des LKW an unserer Schild gekommen, so daß die Dübel und der Putz an der Halterung aus der Wand kamen.
Ich machte ihn auf den Unfall aufmerksam, aber er war sich nicht sicher, ob er das wirklich war. Zum Glück hatte es geregnet und die Stücke des Putzes, die auf der Straße lagen, waren noch trocken.
Ich habe mir dann natürlich seine kompletten Daten, inklusive Versicherung und Nummer seines Chefs geben lassen.
Zur Sicherheit ist er dann beim Ausparken nochmal an dem Schild vorbeigeschrammt. Ich weiß nicht, ob er es gemacht hat, damit er sich sicher ist, daß er den Schaden wirklich verursacht hat.
Dem Fahrer des Porsche Cayenne, der ihn eingeparkt hat, gehören auch noch die Ohren lang gezogen! Welcher Depp parkt schon knapp einem Meter hinter einem LKW?

Kühltechnik-Techniker

Heute hatte ich Spaß mit dem Techniker für unsere Kühlung!

Unser Kühlaggregat vereiste dauernd. Das lag mit Sicherheit an dem abgebrochenen Lüfterrad und möglicherweise an der falschen Einstellung des Steuergerätes.

Das fehlende Lüfterrad hat er in aufwendiger Arbeit hingewerkelt, MacGyver wäre stolz auf ihn! Denn für die alte Kühltheke gibt es keine passenden Ersatzteile mehr.
Am Ende machte ich ihn auf das Steuergerät aufmerksam. Dort war das Rädchen zur Einstellung der Temperatur defekt: es drehte durch und niemand wußte also, wie kühl es eingestellt ist. Er verschwand dann kurz im Auto und hatte ein passendes Teil dabei, das er ohne Probleme verbauen konnte. Dabei kam folgender Dialog zustande:

Techniker: Auf wieviel Grad willst Du es eingestellt haben? Reichen Dir 5 Grad?
ich: Ja. Paßt schon!
Der Techniker schaut sich das Steuergerät genau an.
Techniker: Oh, daran könnte es auch gelegen haben, daß es dauernd vereist ist!
ich: Was? Ist die Kühlung auf minus 5 Grad eingestellt?
Techniker: Nein! Auf minus 30 Grad!

Welch Glück, daß ich nicht daran rumgespielt habe, sondern mein Chef! 😉

entspanntes Einkaufen bei der Metro

Wow, ich habe schon seit 1,5 Jahren nicht mehr über unsere Metro gebloggt! Das bedeutet aber nicht, daß nichts passiert ist. Damals waren meine Beiträge eher negativ ausgerichtet. Wer sich das Elend antun möchte, bitteschön: alle Metro-Beiträge.

Seit damals hat sich in der Neu-Ulmer Metro viel getan. Und soweit alles zum Positiven! Außer der kleinen Ausnahme, daß sie den Karton mit den Eiswürfeln imer noch nicht im Warenwirtschaftssystem eingepflegt haben.
Der große Schritt war anfangs des Jahres, als die Metro in Neu-Ulm umgebaut wurde und das Sortiment deutlich überarbeitet wurde (inklusive Preissenkungen).

Im Großmarkt Neu-Ulm testet METRO Cash & Carry ein Vertriebskonzept, das insbesondere auf die Kernzielgruppen des Großhandelsunternehmens ausgerichtet ist. Dazu zählen einerseits die sogenannten HoReCa-Kunden – Hoteliers, Restaurantbesitzer und Caterer – und andererseits kleinere Lebensmittelhändler, beispielsweise Kiosk- und Minishopbetreiber.
Umbau des Neu-Ulmer METRO Cash & Carry-Großmarkts abgeschlossen

Der Einkauf wurde von einem Streßfaktor zu einem gemütlichen Zeitvertreib, das Personal ist deutlich besser, die Warterei an der Kasse ist kürzer und es ist nur noch sehr selten der Fall, daß etwas nicht vorrätig ist.
Aktuell läuft ein Metro-Einkauf so ab: erst wird in der ausgestellten Küche und Cafebar ein Milchkaffee getrunken, dazu ein wenig Zeitung gelesen, ein paar Häppchen vertilgt und danach geht der Einkauf los. Inzwischen kann man dort auch im Voraus per E-Mail oder Fax bestellen, die Ware wird vorkommisioniert und man muß sie nur noch abholen. Sehr angenehm! Letzte Woche hatte ich es zum ersten Mal geschafft, die Bestellung nicht zu vergessen (es ist schon blöd, wenn man die Bestellung im Anhang der E-Mail vergißt…). Der Wortlaut war folgender:

Werte Metro, liebe Mitarbeiter und andere Untaetige,

nehmt euch 5 Minuten Zeit und lobpreiset den fleissigen Heiko!
Er hat es geschafft, die Bestellung abzuschicken! Und die Datei ist auch
schon dabei! Welch Feiertag! 😉

Aber mal im Ernst:
Es waere schoen, wenn wir die Ware dann morgen Nachmittag abholen
könnten. Danke!

Prost und Danke!

Heiko

Irgendwie muß man ja ein wenig Stimmung in den tristen Arbeitsalltag bringen. Aber bei solchen Mails und dem sonstigen Rumgealber mit meinem Chef in der Metro ist es auch kein Wunder, wenn unser Kundenberater die Frage „Sind wir eigentlich Deine einzigen bekloppten Kunden?“ mit einem deutlichen JA beantwortet. 😉
Weiter so!

Pizza für Jonas Wagner

Wer kennt ihn noch? Diesen legendären Werbespot für BP, in dem der Satz „Pizza für Jonas Wagner“? fällt. Für die junge Generation ist dieser Spruch ein wenig fremd.

Gestern kam ein Freund vom Chef mit Essen ins Cafe. Und wenn jemand mit Essen in den Raum kommt, kann ich mir ein „Pizza für Jonas Wagner“ nicht verkneifen. Die beiden Studenten an der Theke schauten ratlos. Wir „Älteren“ haben sie dann aufgeklärt.
Keine 5 Minuten später kam dann ein Bote von Joey’s Pizza ins Cafe. Prompt sprach die Jüngste in unserer Runde dieses berühmte „Pizza für Jonas Wagner“. Schnell gelernt. 😉
Und wie in dem damaligen Werbespot („10. Stock!“) haben wir den Pizza-Boten weitergeschickt, denn die Pizza war nicht für uns, sondern für die Kino-Besatzung im gleichen Gebäude.

Auch andere haben sich schon mit dem Spot beschäftigt:
Markus Baumer – BP: Pizza für Jonas Wagner
Media & More auf WGControl – Pizza für Jonas Wagner?