Kategorie: Feierabend

Zeitumstellung 2008

Heute ist es mal wieder so weit. Die alljährliche Zeitumstellung auf Winterzeit: um 3 Uhr werden die Uhren auf 2 Uhr zurückgestellt.
An einem normalen Wochenende habe ich eben um 3 Uhr Feierabend. Heute heißt das, daß ich eine Stunde länger arbeiten muß darf. Egal. Gibt es eben um 3 Uhr alte Zeit das erste Feierabendbier und um 3 Uhr neue Zeit das nächste. 😉
Aus Erfahrung weiß ich aber, daß die meisten Menschen immer noch nach dem alten Rhythmus leben und in der verlängerten Stunde deutlich weniger bis gar nichts mehr los ist. Aus der einen zusätzlichen Stunde wird also maximal eine halbe Stunde.
Im Endeffekt habe ich dann eine halbe Stunde zusätzlich zum Feiern!

In diesem Sinne: Prost!

Die Deutsche Bank und ihre Automaten

Ich werde es wohl nie verstehen, welche Pappnasen in der IT-Abteilung der Deutschen Bank sitzen. Vielleicht führen sie auch nur die Anweisungen des Vorstandes aus.

Ich ärge mich schon länger darüber, daß deren Bankautomaten (also die Dinger, wo man Überweisungen tätigen und Kontoauszüge drucken kann) von 0:00 bis 6:00 nicht zu bedienen sind, weil dort eine Wartung (oder Ähnliches) durchgeführt wird. Was nun genau angezeigt wird, weiß ich nicht mehr, weil ich seit langem die Bank um diese Uhrzeit meide. Warum können in dieser Zeit aber keine Überweisungsaufträge angenommen werden, die dann erst um 6 Uhr ausgeführt werden?

Nächstes Ärgernis: der Geldautomat
Ich schiebe meine Karte rein und will meinen Kontostand abrufen. Nach Eingabe der Geheimzahl wird der aktuelle Kontostand angezeigt. Will ich nun Geld abheben, muß ich die Geheimnummer ein weiteres Mal eingeben, ohne daß ich die Karte aus dem Automaten geholt habe. Was soll der Mist?
Gibt man übrigens die falsche Geheimzahl ein, kann man trotzdem noch den Geldbetrag wählen, den man abheben will und erst dann wird man informiert, daß die Geheimzahl falsch ist. Das ist doch sinnlos! Von der atemberaubenden Geschwindigkeit der Automaten und der damit verbundenen Zeitverschwendung mal ganz abgesehen.

Nun gut. Das ist alles altbekannt.
Aber heute haben die Freaks von der Deutschen Bank wieder den Vogel abgeschossen:
Ich gehe in die Bank, stecke meine Karte in den Bankautomaten rein und will erstmal die Kontoauszüge drucken. Ein Kontoauszug kam nicht, stattdessen wurde folgende Mitteilung ausgedruckt:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Selbstbedienungsservice. Um die Freischaltung zu veranlassen, wenden Sie sich bitte an unsere Experten im Invest- und FinanzCenter.

Bitte was? Ich kann schon seit Jahren an diesen Automaten Kontoauszüge drucken und Überweisungen tätigen. Warum auf einmal nicht mehr? Wahrscheinlich haben sie mal wieder ein wenig Daten-Lotto gespielt und diverse Zugangsberechtigungen umgeworfen. Dazu paßt auch ins Bild, daß ich laut Ausdruck nun in Leipzig wohnhaft bin.

Achso: Überweisungen konnte ich dann trotzdem tätigen, obwohl ich nicht für den Selbstbedienungsservice freigeschaltet bin.

Es gibt ja doch noch was…

Es war gestern ca. eine Stunde vor Feierabend. Ein Pärchen findet den Weg in die Bar, kommt zielsicher zu mir an die Theke und fragt, ob sie noch schnell etwas trinken könnten. Klar, fast noch eine Stunde! Sie starten also jeweil mit einem Kaffee und steigen dann nach ca. 20 Minuten auf Bier um.
Irgendwann ist dann auch kurz vor Feierabend, die Musik ist schon aus, ich habe das Licht ein wenig aufgedreht, alle Gäste sind kassiert (inklusive dieses Pärchens). Die Theke ist geputzt, der Kühltresen aufgefüllt, das Kassensystem spuckte reihenweise Zettelschlangen aus (Tages-, Wochen- und Monatsbericht). Nachdem nun auch das Ende der offiziellen Öffnunfszeit erreicht war, legte ich meine Krawatte und die Schürze ab, holte mir ein dunkles Weizen aus der Kühlung und begann es einzuschenken. Dabei vernahm ich den trotzigen Kommentar von ihm an sie:

Es gibt ja doch noch was!

In diesem Moment konnte ich es mir nicht verkneifen, mich in das Gespräch einzumischen:

Klar gibt es noch was: mein Feierabendbier!

Und dann setzte ich mich an die Theke zu meiner Clique, die nur noch darauf wartete, bis die Abrechnung fertig ist, ich mein Bierchen getrunken habe, um dann in die Party-Nacht zu starten.

Bierball

Trink- und Saufspiele kennt wohl jeder. Das berühmteste dürfte wohl Mäxle (auch Mäxchen oder Meiern) sein.

Nun bin ich beim Felix über ein neues Spiel gestolpert: Bierball

Heute beim Grillen im Mauerpark spielte ich eine Runde Frisbee mit Freunden, als uns die Nachbar-Grillgruppe bittet, ein bisschen rüber zu rücken, sie würden hier jetzt Bierball spielen wollen. Bierball? Nie gehört. Wie sind denn die Regeln?

Naja, man wirft so nen Ball, und dann muß man Bier trinken.

Die Regeln können doch auf Anhieb überzeugen, oder? 🙂
via Fefes Blog

Google bietet als ersten Treffer die Stupidipedia an, die die Bierball-Regeln erklärt.

Wie Bierball gespielt wird, zeigt ein Video auf MyVideo.

Hat sonst schon mal jemand von Bierball gehört, selbst gespielt oder kennt jemanden, der es praktiziert?

Abenteuerurlaub für Arme

So ein Abenteuerurlaub ist eigentlich immer sehr teuer. Nun habe ich aus persönlicher Erfahrung einen sehr einfachen Weg gefunden, maximale Spannung bei minimalem Einsatz zu bekommen.

Man nehme:

  • Eine Playstation Portable
  • das Spiel Silent Hill 0rigins
  • eine Bar
  • einen Job in selbiger Bar
  • Erlaubnis vom Chef, sich nach Feierabend (also, wenn wirklich alles gerichtet ist), noch in der Bar aufzuhalten
  • Kopfhörer

Nun wird der Abenteuerurlaub eingeleitet:

  • PSP mit Silent Hill 0rigins bereit legen
  • Türen abschließen
  • alle Sicherungen ausschalten, so daß nur noch die Bar und die Kühltheken „leben“, d.h. alles ist dunkel
  • an die Theke setzen, mit Rücken zum Gastraum
  • Spiel starten und munter drauf losspielen

Wer sich für einen besonders starken Kerl hält, steckt sich noch Kopfhörer an. Dann kann man den Pulsschlag und das Atmen der Hauptcharakters noch besser hörern (und fühlen). Nicht umsonst hat das Spiel keine Jugendfreigabe. Das ist also Spannung pur!

PS:
Ich Weichei habe auch auf die Kopfhörer im Dunkeln verzichtet. Das kommt dann, wenn ich es das zweite Mal durchspiele.