Schlagwort: Kasse

Metro-Mangel: ich bin nicht allein

Ich habe schon lange nichts mehr über die Metro geschrieben, weil es mit Sicherheit die meisten langweilen würde, wenn ich hier wöchentlich schreibe, was die Metro mal wieder nicht hat, was sie zu wenig hat, daß die Minze mal wieder in grauenhafter Qualität vorliegt oder daß von 8 Kassen mal wieder nur zwei offen sind (natürlich zur Gastronomen-Haupteinkaufszeit). Für diejenigen, die es interessiert: alle meine Metro-Geschichten

Der Pizza-Blogger regt sich in einem aktuellen Beitrag auch darüber auf, daß ein Metro-Einkauf inzwischen zu einem reinen Glücksspiel geworden ist. Aber auch von anderen Gastronomen gibt es immer wieder Gemecker über die Metro. Aber die Metro macht auch etwas dagegen:
Letztens war mein Cheffe einkaufen (natürlich kurz vor knapp bevor es dann zum Arbeiten geht). Oh Wunder! Eine Metro-Mitarbeiterin wies sich als irgendeine Kundenbetruerin aus und wollte von ihm wissen, was ihn an der Metro stört, weil sie es schon mitbekommen haben, daß die Kunden zunehmen unzufrieden werden. Ein netter Zug, könnte man meinen. Aber Gastronomen im Streß haben eben wenig Zeit, um nun wirklich alle Mängel und Probleme anzusprechen. Entsprechend kurz und heftig fiel seine Kritik aus. Den passenden Fragebogen hat er nicht ausgefüllt, zu wenig Zeit.
Mangels ausgefüllter Fragebögen kann man auch zufriedene Kunden vortäuschen. 😉

Achso:
Heute fehlte Mandarinensirup (soll in den nächsten Wochen wieder kommen) und Rum 73%. Dafür hatten sie mal wieder den Bols Red Orange auf Lager.

METRO in Flammen

Daß ich heute schon wieder etwas über „meine“ METRO schreiben muß, hätte ich gestern nicht gedacht. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt:

Khaled El Masri steht in dringendem Verdacht, gestern Morgen im Neu-Ulmer Großhandelsmarkt Metro binnen weniger Minuten an mehreren Stellen Feuer gelegt und dadurch einen Gesamtschaden von rund 500 000 Euro – hauptsächlich verursacht durch Löschwasser und Ruß – verursacht zu haben. […] Als Grund für die Tat nannte Gnjidic [El Masris Anwalt] eine Auseinandersetzung zwischen El Masri und dem Metro-Markt, die dann eskaliert sei. Schon bei Nichtigkeiten explodiere El Masri.
Quelle: Ausgburger Allgemeine

Worin die Auseinandersetzung bestand, steht dort leider nicht. Aber wenn er schon bei Nichtigkeiten explodiert, dann kann es gut sein, daß er sich über fehlende Limetten, fehlenden Havana Club Añejo Especial, nicht im Sortiment verfügbaren Mandarinensirup oder das Chaos an der Kasse aufgeregt hat.

Nachtrag:
Es war wohl nichts von allem, sondern nur ein defekter Ipod.

METRO-Mecker

Mir fiel letzten mal ein, daß ich schon lange nicht mehr über METRO gemeckert habe. Nun gibt es wieder Stoff zum Meckern:

Warum hat die METRO kein Bols Cherry Brandy?
Warum hat aber C+C Schaper, der ebenfalls zur METRO-Group gehört, eine deutlich größere Auswahl an Bols-Likören?
Warum hat die METRO keinen Havana Club Añejo Especial?
Warum vertreibt die METRO unter ihrer Eigenmarke Aro bei gleicher Bezeichnung unterschiedliche Ware in verschiedenen Gebinden? (Der 2kg-Beutel „Crushed Ice“ enthält wirklich Crushed Ice, im 5kg-Beutel gibt es trotz der gleichen Bezeichnung „Crushed Ice“ nur schlechtes Scherbeneis.)
Warum kennt die Kasse den Barcode des Eiswürfel-Kartons (enthält 2x 5kg Eiswürfel), aber nicht den Barcode des „Crushed Ice“-Kartons (5x 2kg), so daß man immer den Karton aufreißen muß, damit die Dame an der Kasse einen Beutel scannen kann?

entspanntes Einkaufen

Nachdem die METRO sich es so bei uns verscherzt hat, waren wir am Mittwoch nun mal beim C+C Schaper einkaufen. Das ist zwar inzwischen auch schon eine METRO-Tochter, aber komplett anders:

  • Die Einkaufswägen sind nicht bepfandet, d.h. man muß nicht erst nach einer passenden Münze suchen um einen Wagen nehmen zu können. Warum sollte man auch mit Kleingeld rumlaufen, wenn man am Ende eh vom Konto abbuchen läßt?
  • Im Eingang wird man nicht gezwungen, seine Karte einscannen zu müssen, Vorzeigen reicht. Und wenn der Schalter mal nicht besetzt ist, geht man halt einfach durch.
  • Bessere Auswahl. Zumindest in dem Bereich, was wir einkaufen hat Schaper die deutlich größere Auswahl (z.B. doppelt soviele Barsirups als METRO).
  • Preiswerter als die METRO. Es ist schon erstaunlich, daß gleiche Produkte in der METRO teilweise deutlich mehr kosten, auch wenn es der gleiche Konzern und die gleichen Waren sind. Der dämliche normalsterbliche Gewerbetreibende geht halt nunmal in die METRO.
  • An der Kasse muß man nicht die Ware auf ein Band packen, damit der Kassierer dann das über den Scanner zieht, um dann die Ware wieder in den Wagen zu packen. Mit einem Handscanner wird locker alles was im Wagen ist gescannt.
  • Im Eingangsbereich ist eine kleine Sitzecke, wo Kaffee und Limonade für umsonst angeboten wird.

Durch den Schaper zu laufen ist deutlich angenehmer und entspannter als Einkäufe in der METRO.

Und da ja METRO die letzte Woche keine Limetten hatte (Schaper schon, aber nicht in der passenden Qualität zu einem vernünftigen Preis), sind wir danach direkt zu Fruchthof. Kistenweise Spitzenware und dann auch noch 20% billiger als beim Schaper oder METRO.
So macht Einkaufen Spaß!

METRO

Es ist wirklich unglaublich, was dieser selbsternannte „Selbstbedienungsgroßhandel“ für Aufregung sorgt. Und das jede Woche wieder. Es ist inzwischen nur noch peinlich.
Der andere Großmarkte macht leider Samstags schon um 14 Uhr zu und unter der Woche auch deutlich früher als die METRO, kein Wunder, denn er gehört inzwischen zum Konzern. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Eis.
Eis ist für eine Cocktailbar so ziemlich das Wichtigste neben Alkoholika und Säften. Warum schafft es METRO nicht, die Truhen mit Eis zu bestücken? Wenn dort mal etwas Eis liegt, dann nur ein paar Säcke Crushed Ice. Eiswürfel scheinen sie wohl nur alle Schaltjahre zu bekommen. Der Eisschrank, der direkt aus dem Kühllager bestückt wird, hat auch meist keine Eiswürfel oder Crushed Ice. Wenn dann nur schlechtes Sliced Ice, das man gar nicht verwenden kann, weil es so schlecht ist. Inzwischen laufen Chef und ich munter ins Kühllager und holen das Eis da direkt raus.

Limetten.
Ein Großhandel hatte (beim Einkauf am Samstag) schon seit 4 (in Worten: vier) Tagen keine Limetten (kistenweise) mehr (Zur Erinnerung: METRO schimpft sich ein Großmarkt, wahrscheinlich hat jeder Gastronom mehr Limetten auf Lager als METRO). Es lagen noch ein paar abgepackte Limetten im 6-er-Pack rum. Kostenpunkt: schlappe 3 Euro irgendwas. Durch Zufall entdeckten wir dann noch eine halbvolle Kiste mit Limetten zwischen anderem Obst und Gemüse, Qualität eher bescheiden. Nun gut, der Mitarbeiter war auch gleich bereit einen Mindermengen-Rabatt von 40% zu geben (und das ohne große Diskussion). Er wollte wieder die Kundenkarte und kam dann nach ca. 4-7 Minuten mit einem handschriftlichen Zettel wieder aus dem Büro, welchen wir an der Kasse mit den Limetten abzugeben hatten.

Kasse.
Es ist Samstag nachmittag und die METRO hat von 8 Bändern genau 3 offen, die Schlangen werden immer länger und länger. Es kommt ja auch überaschend, daß viele Samstag einkaufen gehen, zumal auch noch die Sommerferien vorbei sind.
Im Gegensatz zum Schaper muß man jeden Artikel auf das Fließband legen. Warum? An jeder Kasse sind Handscanner, mit denen man ohne Probleme die Waren auf dem Wagen einscannen könnte. In anderen Märkten geht es ja auch. Nur in der METRO nicht…
Der Kassierer meinte, daß er die Limetten so nicht verrechnen könne und wir mit dem Zettel uns an irgendsoeinem Kundenschalter zu melden hatten (wieder wichtig: Kundenkarte nicht vergessen). Chef ist also da hin, während die weiteren Waren über die Kasse gezogen wurden. Nach Nennung des Gesamtbetrages kam von der Kassenkraft noch der Hinweis, daß wir mit dem Zettel nochmals bei ihm vorbeizuschauen hatten, damit der Zettel nochmal gegengestempelt wird.

Handtuchrollen.
Handtuchrollen sind wochenlang nicht vorhanden. Natürlich nur die preiswerten, die 60% teureren sind natürlich da.

Kundenkarten-Chaos.
Warum brauchen die zu allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen diese &%$&§ Kundenkarte. An der Kasse kann ich es noch verstehen, am Eingang nicht. Warum wird der Rabatt von der Fruchtabteilung, wo die Karte gebraucht wurde, nicht an die Kasse übermittelt? Warum muß der Kunde wieder mit Karte bewaffnet zu einem Extra-Schalter, damit an der Kasse ein Rabatt verrechnet werden kann, der schon auf einem Zettel steht, der von einem Mitarbeiter unterschrieben ist?