Kategorie: Ausstattung

Alles zum Thema Ausstattung einer Bar

Bier-Etiketten selbst gestalten

Ich bin gerade eben über einen neuen interessanten Web2.0-Dienst bei defc0n1.net gestolpert: Aufkleber für Bierflaschen selber machen

Individualisierte Bierflaschen kennen wir ja nun schon von Dittsche mit seinem „Dittschberger„. Nun kann jeder ohne große Kenntnisse von Grafikverarbeitung seine eigenen Bier-Etiketten gestalten. Bei BeerStickr stehen über 30 verschiedene Motive zur Auswahl, die teilweise mit bis zu drei Zeilen Text beschriftet werden können. Wie die Etiketten aussehen werden, zeigt eine Vorschau direkt an.
Wer komplett eigene Designs drucken lassen will, kann dies zwar (noch) nicht über direktes Hochladen. Aber per E-Mail kann die Datei an den Service geschickt werden. Dies funktioniert bisher nur mit Etiketten für einen kompletten Kasten Bier (also 24 Stück), wenn die Upload-Funktion bereit steht, soll es aber auch für Sixpack-Etiketten funktionieren.

6 Aufkleber für Flaschen und Kronkorken (im BeerStickr-Jargon BottleStickr und CapStickr genannt) gibt es für 5,99 Euro, 24 Stück sind für 9,99 Euro zu haben. Dazu kommen jeweils 2,99 € für Porto und Versand. Im Rahmen einer Promotion-Aktion gibt es für Neukunden die Ausstattung für ein Sixpack gratis.

Natürlich darf bei so einem Web2.0-Unternehmen auch ein hauseigenes Blog nicht fehlen: BeerStickr-Blog.




www.beerstickr.de

Der teuerste Cocktail-Shaker der Welt

Cocktail-Shaker von Bols mit Diamanten besetztEs wurde auch langsam mal wieder Zeit für einen neuen Superlativ!

BOLS präsentiert den teuersten Cocktail-Shaker der Welt

Der BOLS Diamond Shaker begeistert nicht nur die internationale Barkeeper-Szene, sondern ist ein ‚Must-Have‘ für jeden Liebhaber exquisiter Cocktails:
Vom 29. bis 30 September wird das weltweit einzige Exemplar des Luxus-Shakers im hochwertigen Ledercase auf dem Bar Convent 2008 in Berlin präsentiert.
Der BOLS Diamond Shaker im Wert von 35.000 Euro wurde exklusiv von Coster Diamonds, Amsterdam, kreiert. Das handgefertigte Meisterstück besteht aus purem Silber sowie 18 Karat Gold und mit 480 Brillianten (19,05 Karat) verziert, ist er wohl der prunkvollste Ort für die Entstehung außergewöhnlicher Deluxe-Drinks.
Einzig für den BOLS Diamond Shaker wurde von dem Établissements Bernard RDB ein hochwertiges Lederetui designed.

Chef, das wäre doch mal ein nettes Weihnachtsgeschenk für mich, oder? 😉

König Pilsener – ein Ausschankwagen

Ausschankwagen von König Pilsener - Mini-AutoIch bin gerade dabei, meine Festplatte zu entrümepln und bin dabei auch auf ein paar nette alte Fotos gestoßen.

Dieses Bild (zum Vergrößern anklicken) zeigt das seltene Exemplar eines dreirädrigen Bier-Ausschankwagens der Brauerei König Pilsener (gefunden in Timmendorfer Strand in der Poststraße) . Leider konnte ich den Bierwagen nicht in Aktion sehen. Mich hätte nämlich schon interessiert, wieviel Platz in aufgeklapptem Zustand in dem Wagen ist.

Vorteile so eines Mini-Bierwagens:

  • Kein Zugfahrzeug nötig.
  • Kann (fast) überall ruckzuck aufgebaut werden.
  • Kein Streß und Ärger mit Personal, weil der Chef den Wagen komplett selbst bewirtschaften kann.

Eine Kugel Eis

Ohne Eiswürfel kommt keine Cocktailbar aus. Eiswürfel kann man in Formen selbst machen, sich eine Eismaschine anschaffen oder auch Eiswürfel kaufen. Eiswürfel sind aber im Grunde aber auch sehr langweilig. Mit speziellen Formen kann man lustige Eiswürfel herstellen.

Ein bischen aufwendiger ist es, Eiskugeln herzustellen. Es dauert schon ein wenig, bis man aus einem festen Eisklotz eine runde Kugel gehauen hat. Allerdings verlangt es auch sehr viel Erfahrung und handwerkliches Geschick, eine perfekte Kugel herzustellen.

Ein sehr interessantes Video eines japanischen Bartenders:

Wem die Handarbeit zu viel Mühe macht, kann sich auch Eiskugel-Formen kaufen, die Eisblöcke zu Eiskugeln (wahlweise auch zu Baseballs, oder Fußbällen) schmelzen. Das ist aber nicht ganz billig: Japan Trend Shop

via: Mixology – Eis, des Bartenders Gold

der erste Shaker?

möglicherweise der Ur-Shaker

Diesmal ist es keines meiner Bilder-Rätsel, sondern ein wenig Cocktail-Geschichte. Auf dem Bild ist ein zusammengestecktes Becherpaar zu sehen, das unverkennbar eine deutliche Ähnlichkeit zu den Cobbler-Shakern besitzt,

Jared Brown vom Museum „Exposition Universelle des Vins et Spiritueux“ fand dieses Exemplar auf der Ausstellung „The Art of Drinking“ im Victoria and Albert Museum in London. Es stammt aus Augsburg (die weltbekannt Cocktail-Metropole aus dem 16. Jahrhundert) und das Enstehungs-Alter wird auf 1595-1600 datiert.

Mehr ist nicht bekannt und Jared fragt sich nun, ob dieses Exemplar damals schon als Ur-Shaker benutzt wurde oder ein Vorgänger eines der ersten Shaker ist. Sachdienliche Hinweise (vielleicht nicht speziell zu diesem Becherpaar, sondern auch zu anderen alten Becherpaaren) bitte an jaredbrown1 [at] mac.com.

Übrigens: der dreiteilige Cobbler-Shaker wurde 1872 in den USA als Patent eingetragen. Also lange nach diesem (möglichen) Ur-Shaker. Ich bin schon gespannt, ob nun noch mehr Hinweise auf ähnliche Objekte bei Jared eingehen.

In diesem Sinne: Prost!

via: Helmut Adam vom Mixology