Gestern kamen kurz vor Feierabend noch vier Gäste in die Bar. Sie kramten alle in ihren Taschen, holten das restliche Kleingeld heraus und zählten es auf dem Tresen. Danach kam die Frage auf, was sie dafür noch bekommen würden. Es war mehr als genug und so einigten sie sich erstmal auf ein Bier und drückten mir einen Teil ihres Münzsammlung in die Hand und fragten, ob ich es nicht komisch fände, daß sie ihr Restgeld zusammensammeln und danach ihre Bestellung richten.
Ich sehe es als normal an, daß man schaut, wieviel Geld man hat und was man sich dafür leisten kann. Wer eben kein Geld mehr hat, geht entweder zur Bank, leiht sich bei Kumpels etwas oder beendet den Abend ganz einfach.
Die vier Jungs waren der gleichen Meinung und einer leistete sich dann den Versprecher des Abends:

Andi O.: Ich habe es noch nie geschafft, die Zeche nicht zu prellen! (gemeint war: nicht zu zahlen)

Zeche prellen
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Ein Kommentar zu „Zeche prellen

  • 30. November 2007 um 17:54
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    Ist auch ein sehr anständiges Verhalten. Ich kann die Leute auch nicht verstehen, die so etwas machen. Wenn man Ihnen am Monatsende einfach weniger Lohn auf das Konto überweist, dann halten die ja auch nicht still und sagen sich „Passt schon“ … anständig die Jungs – weiter so!

    Gruß,
    Jens

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