Seit vorgestern ist es nun beschlossene Sache: Ab 1. August 2007 darf in Gaststätten nicht mehr geraucht werden. Der Grund ist das verabschiedete Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSchG)

§ 7 Rauchfreiheit in Gaststätten

(1) In Gaststätten ist das Rauchen untersagt. Gaststätten im Sinne dieses Gesetzes sind Betriebe, die Getränke oder zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verabreichen, wenn der Betrieb jedermann oder bestimmten Personen zugänglich ist und den Vorschriften des Gaststättengesetzes in der Fassung vom 20. November 1998 (BGBl. I S. 3419) unterliegt. Satz 1 gilt nicht für Bier-, Wein- und Festzelte sowie die Außengastronomie und die im Reisegewerbe betriebenen Gaststätten.

(2) Abweichend von Absatz 1 ist das Rauchen in vollständig abgetrennten Nebenräumen zulässig, wenn und so weit diese Räume in deutlich erkennbarer Weise als Raucherräume gekennzeichnet sind und die Belange des Nichtraucherschutzes dadurch nicht beeinträchtigt werden. Satz 1 gilt nicht für Diskotheken.

(3) Arbeitsschutzrechliche Bestimmungen bleiben unberührt.

Zum Glück haben wir einen Nebenraum, wohin wir die Raucher abschieben können. Der Nebenraum wird dann natürlich als „exklusives Raucherzimmer“ oder noch besser: „exklusive Raucher-Lounge“ angepriesen 😉 .Was aber bedeutet „vollständig abgetrennt“? Eine Türe reicht hoffentlich.
Aber der Knüller ist der Titel des Paragraphen: „Rauchfreiheit in Gaststätten“. Unsere Politiker haben schon Humor! Sie schaffen die Freiheit des Rauchens ab und und fordern gleichzeitig noch eine Rauchfreiheit!
In Schulen, Jugendhäusern, Tageseinrichtungen für Kinder, Behörden, Dienststellen, Einrichtungen des Landes und der Kommunen, sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann ich es absolut verstehen. Dort muß man ab und zu mal hin und für Nichtraucher kann es schon störend sein, wenn dort geraucht wird. Aber in Gaststätten zu rauchen ist etas anderes. Der (nichtrauchende) Gast kann doch ganz einfach entscheiden, wo er sich aufhält und welchem Gastwirt er sein Geld gibt.

§ 8 Maßnahmen zur Umsetzung des Rauchverbots

(1) Die Leitungen der in §§2 bis 6 genannten Einrichtungen sind für die Einhaltung des Rauchverbots in den von ihnen geleitenten Einrichtungen verantwortlich. Sie haben auf das Rauchverbot durch deutlich sichtbare Hinweisschilder in jedem Eingangsbereich hinzuweisen. Soweit ihnen Verstöße gegen das Rauchverbot bekannt werden, haben sie die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Verstöße zu verhindern.
(2) Die Pflichten nach Absatz 1 gelten auch für Gaststättenbetreiber für deren jeweilige Gaststätte. Die Regelung zur Kennzeichnung nach §7 Abs. 2 Satz 1 bleibt davon unberührt.

Das wird witzig! Wenn dann ein Gast mit Zigarette in die Bar will, muß ich ihm sagen: „Sorry, aber hier ist Rauchverbot! Aber Du mußt die Zigarette nicht ausmachen, sondern kannst direkt nach hinten in den Nebenraum laufen, wenn Du dabei keinen Zug von der Zigarette nimmst!“

§ 9 Ordnungswidrigkeiten

(1) Ordnungswidrig handelt, wer forsätzlich oder fahrlässig
[…]
6. entgegen §7 in einer Gaststätte raucht.
(2) Die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 kann mit einer Geldbuße bis zu 40 Euro und im innerhalb eines Jahres erfolgenden Wiederholungsfall mit einer Geldbuße bis zu 150 Euro geahndet werden.
(3) Verwaltungsbehörde im SInne §36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Ortspolizeibehörde. […]

Da hat die Polizei dann mal lustig was zu tun. Und bei den Bußgeldern ist es deutlich besser für den Staat, wenn er die Polizei in Kneipen auf Raucher-Fang schickt, statt für Verbrechensbekämpfung oder allgemeine Sicherheit zu sorgen.

Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch (1.8.2007). Da kann ich der Poker-Runde, die immer mittwochs zu Gast ist, gleich sagen: „Bitte nach hinten in den Nebenraum! Hier vorne ist nun Nichtraucher!“ Das hat auch den Vorteil, daß sie die Geld-Bündel und Drogen nicht mehr unter dem Tisch verstecken müssen 😉

Weitere Links (alle vom Gastgewerbe Gedankensplitter):
FAQ Nichtraucherschutzgesetz Baden-Wuerttemberg. – sehr gelungene Kommentare und Gedanken zur FAQ des Nichtraucherschutzgesetzes des Sozial-Ministeriums
Rauchverbot und Spaß dabei
Rauchverbot – viele interessante Beiträge zum Thema Rauchverbot

Rauchverbot in Baden-Württemberg
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40 Kommentare zu „Rauchverbot in Baden-Württemberg

  • 15. Juli 2007 um 4:13
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    Also, seit das Nichtraucherschutzgesetz in Kraft trat, habe ich sehr viel Geld gespart: Ich trinke mein Bier jetzt zuhause! So könnte ich mir gar noch Zigaretten für 12 Euro die Box leisten. (Math.: Lokal = 1 Lit. Bier = 9 Euro + 5 für 20 Zigaretten; Zuhause = 1 Lit. Bier 2 Euro).
    Bisher hatte ich immer Rücksicht auf Nichtraucher genommen; nicht geraucht, wenn am Nachbartisch gegessen wurde oder Kinder da waren – aber jetzt ist es mir im Freien (wo ich noch rauchen darf) das völlig schnurz – die können ja in den geschützten Bereich gehen, dafür ist er schließlich eingerichtet worden.
    Es ist eine Diskriminierung aller erster Klasse – wann bekommen wir Raucher eigentlich die Zigaretten-Plakette ans Revers geheftet?
    (PS: eigentlich wollte ich aufhören, aber jetzt erst recht nicht!)
    Vorstellung: alle hören auf, wo kommen die Millarden aus der Tabaksteuer her – MwSt-Erhöhung auf 25 %, alle (wirklich alle) leben länger, wer zahlt die Renten – nun, die wird in 20 Jahren dann auch 85 gesetzt…
    Die Raucher sollten eigentlich Subventionen bekommen.
    Im übrigen hat jeder das Recht auf freie Entfaltung… sofern er nicht gegen Ordnung oder Sittengesetzte verstößt (BGB A2 Abs1) … und im nächsten Absatz: „Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person in unverletzlich…“ Klar, es kann doch jeder entscheiden, ober er/sie in ein Raucherlokal oder Nichtraucherlokal gehen möchte – und genau diese Entscheidungsmöglichkeit will ich haben. Momentan habe ich sie – die Entscheidungsfreiheit – aber nicht, und das ist nicht korrekt!

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  • 27. Juli 2007 um 20:13
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    Eine sehr sehr sehr sehr gute Sache das Rauchverbot, wurde auch höchste Zeit. Leider helfen diese „abgetrennten“ Raucherzimmer nicht wirklich, da schon ein geringer Anteil an Rauchern in einer Clique meist ausreicht um komplett in den Raucherraum zu wechseln…

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  • 28. Juli 2007 um 2:20
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    Klar moegen nichtraucher entscheiden koennen wohin sie gehen aber es ist nunmal so das nichtraucher zu tolerant und raucher zu intolerant oder zu abhaengig sind um in nichtraucher bars/restaurants usw. zu gehen.
    Zudem gibt es noch keine lohnenswerten alternativen da fuer die wenigsten rauchfreiheit ein grund ist nicht in eine schoene bar zu gehen…

    Also absolut richtig das gesetz und spaetestens nach einiger zeit werden sich auch wirte und gaeste (rauchende und nicht rauchende) darueber freuen und sich fragen warum es nicht schon lange so ist! (siehe usa, italien, …….)

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  • 28. Juli 2007 um 10:17
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    RauchFREIHEIT heißt das nun jeder SELBER entscheiden kann ob er mitrauchen will oder nicht. Vorher gabs ja keine Wahl, und ein Raucher wird ja nicht gezwungen in eine rauchfreie Kneipe zu gehen.

    Vorher wurden Gäste und Angestellte gezwungen mitzurauchen, jetzt können sie es selber entcheiden, Raucher auch!

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  • 28. Juli 2007 um 14:16
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    „Aber in Gaststätten zu rauchen ist etas anderes. Der (nichtrauchende) Gast kann doch ganz einfach entscheiden, wo er sich aufhält und welchem Gastwirt er sein Geld gibt.“

    Haha. O.o In meiner Umgebung kenne ich nicht eine einzige Gaststätte, die einen abgetrennten Raucherraum besitzt! Daher finde ich diese Regelung sehr gut. Ich bin Nichtraucherin und will auch in einer Gaststätte mein Essen geniessen können und zwar ohne Passivrauchen und vom Rauch tränende Augen.
    Auch für nichtrauchende Angestellte ist dies sicherlich eine Erleichterung. Ich selbt habe kurze Zeit in einer Kneipe gejobbt, aber bald aufgehört, da ich es in dem ständigen Qualm schlicht nicht ausgehalten habe.

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  • 29. Juli 2007 um 14:45
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    Die ganzen Argumente gegen Rauchverbot sind Quatsch. Es geht nur darum, Nichtraucher, vor allem Kinder und Jugendliche zu schützen, dass es vielleicht irgend wann als uncool, miserabel und primitiv gilt, zu rauchen. Rauchen ist nichts anderes, als legaler Drogenhandel. Dies will man jetzt ändern – Recht so.

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    • 30. Juli 2007 um 21:47
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      Ich dachte, ich hätte was von Erhebungen in Italien und Irland gelesen, die belegen,dass die Besucherzahlen nicht zurückgehen.
      Ich selbst war in einem Pub in Irland das ja auch seit geraumer Zeit rauchfrei ist, und ich fand es sehr angenehm. Es war gerammelt voll, auch der zugehörige Disco-Teil 🙂

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  • 29. Juli 2007 um 16:00
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    Hallo Leute,
    freue mich jetzt schon auf den Rückgang der Besucherzahlen in den Tanzlokalen, in denen ich arbeite. Nach meinen Beobachtungen haben wir dort bis zu 80 % Raucher. Da bekommen wir mit Sicherheit einen sehr hohen Rückgang an Besuchern. Das wird mit Sicherheit auch zum Job-Killer. Denn wenn der Zulauf und der Umsatz nicht mehr stimmt, läßt man einfach den einen oder anderen Öffnungstag ausfallen. Auf gut deutsch es wird Stellen in diesem Bereich kosten. Ich glaube nicht, das aufgrund des Rauchverbots plötzlich mehr Nichtraucher in ein Tanzlokal kommen.
    Aber ich werde das ja ab nächsten Freitag schon sehen können. Ich sehe trotzdem positiv in die Zukunft. Denn ich bin Nichtraucher. Dann wird man ja sehen ob es wirklich so viel angenehmer ist, wenn alles rauchfrei bleibt. Eins ist sicher, mit wesentlich weniger Gästen wie vorher.

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  • 29. Juli 2007 um 19:43
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    Endlich mal ein Gastronomie-Arbeiter, der gleich darüber jammert, dass ihm all die Raucher abhanden kommen. Ich als Nichtraucher sehne mich nach rauchfreien Kneipen, Bars und Restaurants.

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  • 30. Juli 2007 um 14:09
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    Für mich als Nichtraucher ist der neue Gesetzentwurf ebenfalls ein Anlass, mich wieder mehr in Restaurants und Bars aufzuhalten. In den letzten Jahren habe ich das nur noch bei Feiern getan, weil mir vom Rauch schlicht das Essen nicht mehr schmeckt, und rotgeriebene Augen machen mich auch nicht attraktiver. In meinem Billard-Stammlokal herrscht seit Jahren Rauchverbot (erhoeht die Sichtweite beim Spielen ungemein *g*).. wenn ich jetzt ne groessere Auswahl an Lokalen bekomme, kann das der Wirtschaft nur dienlich sein.

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  • 31. Juli 2007 um 10:59
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    Das mit den zurückgehenden Besucherzahlen ist totaler Quatsch. In anderen Ländern funktoniert es doch auch. Siehe zB Schweden oder Norwegen. Dort ist das Rauchen sogar mittlerweile total verpönt. Es ist eine große Erleichterung für Nichtraucher. Man fühlt sich nach einer durchfeierten NAcht am nächsten Morgen viel besser. Ich selber arbeite in einer Disko und freue mich auf die Änderung! Endlich wird meine Atemluft nicht mehr verpestet. Denn früher hatte ICH keine Wahl und finde es nur gerecht, dass die Raucher fortan keine Wahl haben! Und sie werden dennoch sämtliche Lokalitäten besuchen. Es bleibt ihnen doch nichts anderes übrig. Sie werden auch weiterhin ausgehen wollen. Und wie gesagt, in anderen Ländern funktioniert das auch. Außerdem kommen jetzt viell auch die Gäste, die es vorher gerade wegen der verqualmten Luft gemieden haben. (Mein Vater ist zB ein solcher Mensch!) In Gaststätten war das sowieso längst überfällig. Wer will schon bei Qualm von links und rechts essen? Pfui! In diesem Sinne auf eine rauchfreie Zukunft!!!

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  • 31. Juli 2007 um 13:50
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    Wenn das rauchen in Kinos erlaubt wäre wären ja auch „80% der Gäste Raucher“, so ist es nun dort während der Vorstellung untersagt, und die Rauche rrauchen einfach vor- und nachher.

    Das mit Rückgängen ist also totaler Blödsinn, zumal ja eh nur noch wenige rauchen.

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  • 31. Juli 2007 um 16:44
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    Hi @ all,

    war vor kurzem in England und dort ist überall das Rauchen verboten, wie angenehm. Die, Kneipen, Bars, Clubs, Restaurants etc. waren trotzdem gut voll.

    Es wird mit Sicherheit eine Konsolidierungsphase geben, ich bin mir sicher, dass es mittel- bis langfristig zu keinen stark sinkenden Besucherzahlen kommen wird.

    Btw. komme ich auch aus der Gastro und ich muss sagen, dass die hier schon existierden Nichtraucherclub und Restaurants sich vor Publikum gar nicht retten konnten.

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    • 31. Juli 2007 um 17:12
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      Bei mir um die Ecke ist auch ein Nichtraucher-Restaurent (daß es rauchfrei ist, ist mir vor ca. einem Jahr im Vorbeigehen aufgefallen). Wenn soetwas erfolgreich ist und die Nachfrage der Nichtraucher da ist, wird es auch ohne Gesetz immer mehr von solchen Angeboten geben. Jeder (nicht nur Nichtraucher) hat selbst die Macht zu entscheiden, wo er sein Geld liegen läßt.
      Das mit den Besucherzahlen wird gerade hier in Ulm/Neu-Ulm (für nicht Ortskundige: die Städte liegen auf verschiedenen Seiten der Donau und Ulm gehört zu Baden-Württemberg, Neu-Ulm zu Bayern) drastisch. Bayern will das Nichtraucherschutzgesetz erst zum 1.1.2008 einführen. Nun kann man sich leicht denken, wo die Raucher alle bis dahin weggehen werden. Einmal kurz über die Donau und schon kann man bis zum Ende des Jahres noch gemütlich in Bars, Cafes, Diskotheken und Clubs rauchen.
      Ich bin gespannt, wie es dann in Ulm aussieht und ob die Raucher alle nach Neu-Ulm abwandern und im Gegenzug die Nichtraucher in Ulm weggehen. Ich werde berichten!

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    • 31. Juli 2007 um 18:00
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      Ein Grund wieder vorbei zu schauen… Die Ulmer Nummer wird interessant!
      Interessant finde ich, wie viele leidende Nichtraucher sich offensichtlich in völlig verrauchten Kneipen rumtreiben. Meine Realität ist die, daß sowieso nicht mehr viel geraucht wird. Außerdem soll es auch vor dem 1.8.2007 Nichtraucheretablissements gegeben haben. Wieso eigentlich so wenige?
      Hatte ein Gastwirt bisher aber Möglichkeiten Einfluß zu nehmen, wer, wann, wo, wie raucht, so hat er das jetzt nicht mehr. Sobald er ein solcher ist, hat er das Rauchverbot durchzusetzen. Er hat nicht einmal die Freiheit eine Raucherkneipe zu eröffnen.
      Also sollen wohl die Raucher im Winter zu hause bleiben und sich auf die Freiluftsaison freuen.

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  • 1. August 2007 um 9:26
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    wo sind bloß all die potentiellen nichtrauchenden kunden die ganzen jahre gewesen? bei uns in der stadt gibt es ein nichtraucherlokal und hunderte raucherkneipen.

    laut den kommentaren der nichtraucher müsste das verhältnis doch umgegehrt sein!

    ich kann mir nicht vorstellen,das die wenigen wehleidigen strohsandalentragenden nichtraucher mit ihren vätern in zukunft kneipen und diskotheken füllen werden!

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  • 1. August 2007 um 13:17
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    ich grüße alle,
    die diskusion wird früher oder später so wieso im sande verlaufen. der mensch ist nun einmal ein gewohnheitstier und past sich der herde eben an. schade.

    weshalb kann man den nicht einen club auf machen? zutriet nur mit mitgliedsausweiß, 1 € pro jahr z.b. . dann ist das doch kein öffentlich zu gängiges lokal mehr. oder habe ich evtl etwas überlesen.

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  • 1. August 2007 um 13:39
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    gute frage, geht wohl momentan noch, denke aber die lücke wird früher oder später geschlossen, siehe vereinsheime

    ich kenne genausoviele raucher wie nichtraucher und es wird in zukunft nicht einfach werden die alle unter einen hut zu bringen, d.h. wenn gemischte gruppen weggehen sitzen die nichtraucher dann im verqualmten raucherzimmer, wie ich finde eine schlechtere lösung als bisher

    alles quatsch, entweder tabak ganz verbieten oder garnicht!
    momentan darf ich als raucher hoch besteuerte zigaretten erwerben, aber rauchen darf ich die irgendwann nur noch im eigenen kellerraum….

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  • 2. August 2007 um 9:08
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    Ich finde es eine Schande, was da mit den Rauchern gemacht wird. Es muss ein Recht des Rauchers geben, seine Mitmenschen vergiften zu dürfen. Und die nichtrauchenden Angestellten im Gastronomiebereich sollen sich mal nicht so anstellen. Sollen froh sein, daß Sie Arbeit haben. Nicht einmal der DeHoGa würdigt diese Leute in seiner Begründung, weshalb er das gegen das Rauchen ist.
    Und die ewig nölenden Nichtraucher sollen doch zuhause bleiben. Ja, es ollte sogar ein gesetzliches Nichtraucherverbot geben, demnach keiner, der nicht raucht in eine Restaurant oder Kneipe darf.
    Ausser im Aussenbreich oder Biergarten dürften die Nichtraucher rein. Diese humorlosen Zeitgenossen machen einem auch jedem Spass kaputt. Womöglich sind die auch noch gegen Komasaufen und Flatrate-Parties.
    Zudem ist doch gar nicht sicher, ob Rauchen uberhaupt krank macht. Einige von der Tabakindustrie finazierten Studien zeigen ganz deutlich, daß das mehr als fraglich ist. Die Wissenschaft ist sowieso nicht mehr das was sie mal war.
    Amerikanische Kreationisten haben zum Beispiel herausgefunden, das die Erde erst seit 6000 Jahren existiert und Menschen und Dinos damals friedlich zusammengelebt haben. Darwin ist also totaler Quatsch. Da sieht man mal, wie man sich täuschen kann.
    Ich könnte mir vorstellen, das Rauchen sogar lebensverlängernd wirkt. Schließlich hält geräuchertes Fleisch länger als alles andere. Ausser vielleicht gepökeltes Fleisch, aber Salz lässt sich halt so schlecht rauchen.

    Fazit zum Rauchverbot: Nichtraucher sollen zuhause bleiben (die Gastronomie wirds freuen, wenn die Nörgler endlich weg sind. Schließlich machen die Gestalten eh nur rund 65% der Bevölkerung aus.)
    Rauchen gehört wie Biergeruch und dem penetranten Geruch von Urin in der Männertoilette zum Gastronomieerlebnis und sollte gesetzlich geschützt werden.
    Daher an alle Raucher: raucht bis die Kimme fönt.

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  • 2. August 2007 um 11:07
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    Das Rauchverbot in Ba-Wü ist nun in Kraft getreten. Gestern abend in Mannheim war lustig. Vor den Kneipen war’s voll, in den Kneipen leer und supergute Luft. Die Wirte, Bedienungen, Stammgäste waren praktisch nur im Freien; v. a. Leute, die man sonst nie draußen sieht, saßen/ standen mit verdrießlichem Gesicht draußen herum.
    Man darf nicht vergessen, dass zwar die Gesamtbevölkerung zu 65% aus Nichtrauchern besteht, die regelmäßigen Kneipengänger und Stammgäste zu mehr als 80% qualmen. Nun denn, in Irland hat es geklappt, hier wird es auch klappen.

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  • 2. August 2007 um 11:53
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    Hi @ All
    wenn ich mir manche Kommentare so anhöre, komm ich mir echt vor wie in nem dritten Welt Land wo noch niemand was von Menschenrechten gehört hat. Klar Nichtraucher müssen geschützt werden, aber Raucher dürfen nicht diskriminiert werden.
    Ich bin einfach der Meinung es sollte den Wirten selbst überlassen werden ob geraucht werden darf oder nicht dann kann ein Nichtraucher frei entscheiden ob er rein geht oder nicht.

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    • 3. September 2007 um 19:28
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      Hallo, ich meine irgendwo gelesen zu haben das ein wirt der alleine seine gaststöätte betreibt und eine bestimmte größe des gastraumes nicht überschritten wird, es in der gaststätte geraucht werden darf, falsch??

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      • 5. August 2007 um 16:41
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        Wohl falsch. Zumindest hier in Baden-Württemberg gibt es keine Ausnahme. Aber da das Nichtraucherschutzgesetz Landessache ist, kann es in anderen Bundesländern anders aussehen. Ich habe die Gesetze und Gesetzesentwürfe nicht alle gelesen.

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  • 2. August 2007 um 14:18
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    der witz ist ja das es keine bundesweite regelung gibt.es gibt teilweise die regelung nichtraucher- und raucherkneipen und das finde ich ok solange der staat an der tabaksteuer verdient soll er gefälligst auch den rauchern möglichkeiten zum rauchen geben! es wird kein nichtraucher gezwungen sich in reinen raucherkneipen aufzuhalten,wenn dort nur der chef arbeitet gibt es auch keine arbeitsschutzdiskussionen
    ich spreche konkret auch von meinen nachbarn, kleine kneipe, keine angestellten und bisher 99,9 % raucher als gäste

    Antworten
  • 2. August 2007 um 21:36
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    Hallo zusammen,

    Ich finds sch…. und mich würds mal
    interessieren welchem raucher ein bier ohne zigarette schmeckt. also ich brauch eine zum bier. In dem Sinne prost…

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  • 3. August 2007 um 10:30
    Permalink

    mein bester freund und kneipenbesitzer ignoriert das rauchverbot (noch). gestern war der laden probenvoll mit rauchern und nichtrauchern! wie immer halt, netter abend mit bier und kippen.
    zu später stunde kam dann noch ein total genervter restaurantbesitzer zum abqualmen nach feierabend….

    Antworten
  • 10. August 2007 um 23:08
    Permalink

    Ich bin selbst starker Raucher ( mind.40 Zigaretten / Tag) und ich kann teilweise das Gesetz nachvollziehen. Wie gesagt- teilweise….
    Ok in einem Restaurant wird gegessen, sind Kinder u.s.w
    Aber in einer Kneipe!! oder Disco!! sind keine Kinder und dort wird eig. auch nicht großartig gegessen…. also was soll das? Ich komme selbst aus Baden-Württemberg und kann einfach nicht nachvollziehen, wieso eine Kneipe Rauchfrei werden soll…
    In meiner Kneipe sind mind. 80%Raucher und die restlichen 20% Nichtraucher, die der Qualm nicht stört!! Das es dem Staat nicht um Nichtraucherschutz geht wird klar, wenn man der Tatsache ins Auge sieht, dass es in einer Discothek keinen abgetrennten Raucherraum geben darf!! Wieso?? Wieso frag ich mich….. Das ist doch dann auch ein abgetrennter evtl. gut gelüfteter Raum, in dem sich keine Nichtraucher, oder nur welche die der Qualm nicht stört, befinden!! Ich finde es einfach eine absolute Frechheit.
    In meiner Stammkneipe habe ich das Glück, dass es einen abgetrennten Raum gibt bzw. schon vorher gab. Also darf ich dort noch Rauchen.
    Was mir die ganze Zeit schon auffällt: Was ist jetzt eig. mit Hotels? Darf dort weiter gerraucht werden?

    Antworten
  • 11. August 2007 um 1:16
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    Lieber Kettenraucher. Es ist NR egal ob sie in Bar, Kneipe oder Restaurant sind. Überall kannst du rausgehen. Die wenigstens RAucher stört das.

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  • 15. August 2007 um 11:46
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    Bei uns im Bekanntenkreis sind manche richtig stinkig und manche halten sich inzwischen bei Kneipenbesuchen zurück. Das schützenswerte Bedienungspersonal steht meist qualmend vor der Tür; ein Kneipenbesitzer grummelt nur noch vor sich hin, weil er in der eigenen Location nicht mehr rauchen darf.
    Besonders entwürdigend finde ich, dass jetzt alte Männer, für die die Eckkneipe mit Bier und Zigarette bzw. Zigarre ein Kulturgut war, zum Rauchen auf die Straße geschickt werden, besonders wenn sie nicht mehr soo gut auf den Beinen sind.
    Interessant wird in Zukunft vor allem der zusätzliche Aufwand für die Polizei. Die Deutschen rufen doch bei der kleinsten Ruhestörung nach 23:00, bei der Wache an. Die werden sich freuen! Jetzt kann man ja die Leute nicht mehr einfach nach innen verfrachten und das Fenster schließen …
    Demnächst gibt es Gesetze, die den Bierkonsum eines Erwachsenen auf 2 Pils pro Abend beschränken; die Dicken-Steuer wird eingeführt d. h. jeder, der über dem BMI liegt muß entsprechend Abgaben zahlen. Wer Sahnetorten oder Schweinshaxen kaufen will, muß eine ärztl. Unbedenklichkeitserklärung vorlegen. Und in wenigen Jahren wird das Rauchen überhaupt verboten sein (im Freien wg. Luftverschmutzung, in geschlossenen Räumen wg. Zerstörung des Wohngebäudes).
    Lustig wird es …

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    • 17. August 2007 um 13:39
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      Ich gratuliere Euch Deutschen zu Eurem Gesetz und freue mich schon bis wir in der Schweiz endlich so weit sein werden! Unsere Gesellschaft befindet sich in einem Wandel. In zwei bis drei Jahren wird sich niemand mehr ueber das Verbot aufregen. Im Gegenteil, alle Aufhörwilligen, die es bisher nicht geschafft haben wegen des Passivrauches, koennen wieder einen Aufhoerversuch starten. Die Anzahl Raucher wird mittelfristig deutlich sinken. In Baelde werden rauchende Mitmenschen nur noch bemitleidende Blicke ernten, wenn sie sich ihre Zigis reinziehen muessen. Ich habe viele Raucher in meinem Freundeskreis und der Familie, 99% von ihnen wollen seit Jahren aufhoeren aber schaffen es nicht. Dies ist keine Uebertreibung. Also macht weiter so!

      Antworten
  • 24. August 2007 um 15:09
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    Ich weiß nicht ob das hier schonmal kam, aber ich brings trotzdem:

    Raucherbereiche in Restaurants sind wie Pissecken im Pool.

    In diesem Sinne: Spart euch die Extraräume; schafft das Rauchen einfach ganz ab!

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  • 4. September 2007 um 8:07
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    Habe folgenden Text in meinem Lokal in Fellbach ausgehängt:
    Es darf seit 1. August 2007 auch im „Wetzstein“ nicht mehr geraucht werden.
    Dies diene, so der Initiator des Anti-Raucher-Gesetzes, der Heidelberger SPD-Abgeordnete, Lothar Binding, dem Schutz derjenigen, „die zwangsweise mitrauchen“ – vor allem aber dem Schutz des Personals.

    Einmal abgesehen davon, dass die tatsächliche gesundheitliche Gefährdung durch Passiv-Rauchen wissenschaftlich nicht unumstritten ist – und unser Personal sich gar nicht schützen lassen will, weil es selbst aktiv raucht – so fügen wir uns doch wieder einmal als gesetzestreue Aktiv-Raucher der Nicht-Raucher-Lobby, die es doch so gut mit uns meint…

    Wer als Raucher im Lokal von der Polizei angetroffen wird, soll ab sofort per 40-Euro-Strafzettel verfolgt werden. Regelungen, wonach etwa sozialschädliche, weil öffentlich rauchende Hartz-IV-Empfänger mit einem deutlich ermäßigten Strafgeld rechnen können, sind bisher nicht bekannt geworden – sie werden aber bei der bekannten Regelungswut unserer Obrigkeit sicher nicht lange auf sich warten lassen!

    Geregelt ist aber schon, dass Nikotin-Täter im Wiederholungsfall über 100 Euro bezahlen müssen. Unklar ist dabei aber, was Lothar Binding, also der Initiator des Raucher-Kriminalisierungs- und Kneipen- Vernichtungs-Gesetzes, eigentlich mit uneinsichtigen Niktion-Wiederholungstätern vorhat, die möglicherweise sogar überregional auftreten.

    Man könnte da neue Arbeitsplätze schaffen, die bei den Beamten „Planstellen“ heißen. Etwa bei der Polizei. Wobei natürlich Sorge zu tragen wäre, dass die Beamten im gefährlichen Anti-Niktion-Einsatz mit entsprechenden Atemschutzmasken auszustatten sind!

    Sicher wird es bald eine Zentrale Staatsanwaltschaft und – jedes sozialdemokratische Beamtenherz schlägt höher! – eine neues „Flensburg“, also eine 2000-Mann/Frau-Bundesbehörde zur Verfolgung öffentlich rauchender Triebtäter, geben!

    Denn wer eigentlich soll behördlicherseits erkennen, ob ein in Fellbach im „Wetzstein“ aufgefallener rauchender Nikotintäter, bereits schon fünf Monate vorher in Hamburg oder Berlin mit 40 Euro bestraft worden war, und in Fellbach nun als Nikotin-Zweit-Täter mit 140 Euro dabei wäre?

    Und was geschieht mit dauernd uneinsichtigen Nikotin-Trieb-Tätern die Duzende Mal rauchend in Kneipen oder gar Rathäusern gestellt werden? Heißt die Sanktion dann: Knast oder Klapsmühle?

    Nun gibt es in unserer Regelungswut-kranken Gesellschaft ja noch den sogenannten Rechtsweg: der steht uns Rauchern noch offen, wenn mich etwa ein mit Atemschutzmaske dienstlich ausgestatteter Uniformträger mit 40 Euro bestrafen will, ich mich aber nicht bestrafen lassen will.

    Dann ist der Staatsanwalt gefordert, der – einem gnädigen Behördenleiter sei Dank – womöglich in seinem Einzeldienstzimmer weiter qualmen darf, während er über der Anzeige gegen einen kriminellen, weil uneinsichtigen Kneipenqualmer brütet.

    Und wie eigentlich sieht’s in Gefängnissen aus? In Einzelzellen darf angeblich weiter geraucht werden. Doch der Luxus einer Einzel-Logie bleibt in unseren überbelegten Vollzugsanstalten dem Gros der Gefangenen verwehrt. Ist das eigentlich verfassungsrechtlich gedeckt: Freiheitsentzug gleich Zwangs-Entziehung? Wenn nicht, muss man eben
    Neue Raucher-Haftanstalten bauen mit speziellen Klimaanlagen (zum Schutz nicht-qualmender Kalfaktoren). Und auch das wird Milliarden kosten.

    Finanziert werden kann das aber nicht mehr über die Tabaksteuer. Sie wir ja logischerweise sinken, wenn selbst in Rathäusern und Ministerien und sogar im Landtag das Pippi-gehen mit Glimmstengel – Entspannung verboten wurde. (Wer überwacht eigentlich die Dienst-WCs in Behörden? Sind da spezielle Geruchsmelder eingebaut, oder gar Video-Kameras über den Becken)

    Kurzum: Ich schlage deshalb die Einführung einer Nichtraucher-Steuer vor.

    So könnte man auch die Effizienz der Finanzverwaltung noch weiter steigern – und unsere gesundheitsreform-geschädigten Ärzte (von denen viele Tabak-Abstinenz predigen, aber selber qualmen) ins Brot setzen: durch Atteste für Raucher, die zur Befreiung von der Nicht-Raucher-Steuer führen könnten, und der jährlichen Steuer-Erklärung anzuheften sind.

    Damit kein falscher Zungenschlag aufkommt: diesen gesetzgeberischen Schwachsinn, der – warum
    eigentlich – für Wein- und Bioerzeltwirte ein Sonderrecht schafft (denn dort darf weiter gequalmt werden), hat die SPD keineswegs allein verbrochen.

    Auch Oetti und seine CDU waren da Mittäter. Getrieben allerdings auch von sozialdemokratischen „Volksboten“, die sich in ihren Abgeordneten-Einzel-Büros im Stuttgarter Landtag , wie man hört, weiter ihre teuren Havannas („Fidel braucht die Kohle!“) reinziehen, während sich auch Fellbacher Einzelbüro-Beamte mit ihrem billigen Aldi-Stengel vor dem Rathaus in die Büsche schlagen müssen, wie tagtäglich zu beobachten ist, um (selbstverständlich nach Betätigung der Stechuhr!) durch Tabak Entspannung vom Rathaus-Stress zu finden.

    So wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis irgend ein durchgeknallter Grüner ein Alkoholverbot in Gaststätten fordert. Schließlich muss ja das Personal umfassend vor vermeintlichen Gesundheitsgefahren gesetzlich geschützt werden. Denn es soll ja auch verantwortungslose Nichtraucher geben, die das Kneipenpersonal zum – gleichfalls gesundheitsschädlichen – Mittrinken einer Droge namens Trollinger-Schorle animieren.

    Harry Reitmaier
    (dem der Zigarillo-Qualm den Blick auf die Hirnrissigkeit unserer Gesetzes-Triebtäter noch nicht ganz vernebelt hat)

    ps: Einer mir angedrohten Anzeige wegen des öffentlichen Aushangs dieses Flyers in unseren Schaukästen, sehe ich mit rauchender Gelassenheit entgegen!

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    • 5. September 2007 um 16:55
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      Oh Mann. Mit diesem Aushang machst Du Dir doch Deinen Umsatz kaputt! Die Gäste kommen ja überhaupt nicht mehr zum Trinken und Essen, wenn sie angefangen haben zu lesen.

      Und zu der Situation in Gefängnissen:
      In Gefängnissen darf wohl (soweit es nicht anders geregelt ist) laut Landesnichtraucherschutzgesetz weiter geraucht werden:

      § 1
      Zweckbestimmung

      (2) Die nachfolgenden Bestimmungen gelten nicht für Justizvollzugsanstalten.

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    • 18. Februar 2008 um 15:22
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      Laut diesem Text ist der Journalist mit der Pensionierung gestorben und der Ziehsohn auferstanden. Liegt denn der Fehler immer nur bei den anderen?
      Die vielen Trollinger und Zigarillos haben das Gehirn des H. Reitmaier wohl arg vernebelt. Wo ist denn die wunderbare Rheorik geblieben, wegen der H. Reitmaier ja mal als ZDF Journalist so erfolgreich war? Schade um diesen Mann, aber Herr Bockenheimer freut sich sicher über die Entwicklung seines „Sohnes“. Schade um seinen IQ.

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  • 4. September 2007 um 13:07
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    Bitte keine Extraräume, oder wenn schon, dann nur dezent im Lokal.
    In Italien gibt es das Verbot jetzt ja schon länger und es ist wirklich traurig wie manche Lokale durch die Abgrenzungen verstümmelt wurden. Quasi quer durch Lokal eine Glaswand und die Sache hat sich.

    Nach eigener Erfahrung, stört sich wirklich niemand dran mal kurz vor die Tür zu gehen eine zu rauchen.

    PS: Hört mal auf zu jammern wegen Umsatz- und Jobkiller, die Realität sieht nämlich anders aus.
    Eine gut geführte Bar wird so oder so gut laufen, Lokale die einen Umsatzeinbruch merken sollten eher an anderen Orten nach den Gründen dafür suchen als im Raucherverbot.

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    • 5. September 2007 um 17:04
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      Das sehe ich genauso. Man muß nicht krampfhaft versuchen, eine Gelegenheit für Raucher zu schaffen. Wenn es einfach geht, dann ist es ok. Ich kenne auch ein paar Kellerbars, die anfangs planten, eine Ecke abzutrennen. Sie sind aber inzwischen davon abgekommen, weil die Raucher wirklich zivilisiert sind und zum Rauchen rausgehen (und ich glaube, daß die meisten Raucher auch ein wenig froh sind, daß sie auf diese Weise nun weniger rauchen).
      Umsatzeinbrüche konnte ich bei mir noch nicht feststellen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber ich bin ja auch der Thekenmeister 😉

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  • 12. September 2007 um 18:10
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    hmm, war gestern abend mal aus,6 wochen nach einführung des rauchverbotes,bin in zwei netten bars in der umgebung gewesen… Eigentlich dachte ich, auch das die ganzen Unkenrufen von Umsatz- und Jobkillern nicht wahr werden würden. Aber: wir waren die einzigen Gäste! Die bis vor dem Rauchverbot gut besuchten Bars meiner Wahl waren komplett leer. Die eine Bar ist eine kleine, gehobene Weinbar, und der Wirt erzählte mir, das die Mehrzahl seiner Gäste, Raucher(auch Ü-30), leider ausbleiben, da das Vor-die-Tür-gehen wohl doch nicht so nach ihrem Geschmack wäre. Es wäre so schade, um diese Juwel einer Weinbar.
    Die andere Bar hatte schon ihren beliebten DJ entlassen, ein Zeichen, das es wirklich, wirklich schlecht steht.
    Wo seid ihr Nichtraucher denn, die ihr nun alle mehr weggehen wolltet?

    Desweiteren muss ich hier mal erzählen, das ich über einer Bar wohne, und mich eigentlich an die Lärmbelästigung der Besucher gewöhnt hatte. Bis zum 1.August 2007! Diese Bar mit mehrheitlich jungen Besucher wird weiterhin frequentiert, und jetzt stehen den ganzen abend bis spät in die Nacht Gruppen von Rauchern vor der Tür. Sie reden nur, aber der daraus enstehende Geräuschpegel ist weitaus höher als das der Gäste, die alkoholisiert und lautstark vom Lokal zum Auto gehen. 🙁

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  • 19. Januar 2009 um 14:46
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    zum kotzen Raucher haben das Recht zu Rauchen überall oder. Nichtraucher sollen zuhause bleiben wenn es sie nicht stört. Wer raucht geht bewusst ein Risiko ein seine Gesundheit zu schädigen und sieht es als sein Recht an danderen das auch anzutuen. Ein Nichtraucher hat nicht die Freihe Wahl.Es kotzt mich an das oft so selbstgefällig und dumm sind meiner Meinung nach gehört Rauche überall verboten wo anderere Menschen sich aufhalten können.

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  • 30. Mai 2011 um 9:37
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    Ich bin selbst Raucher, kann das Rauchverbot aber voll und ganz verstehen. Im Restaurant finde ich es auch nicht so lecker, wenn ich mein Schnitzel esse und nur den „Duft“ von kaltem Rauch in der Nase hab.

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