Kategorie: Fun

lustiges und spaßiges Geschehen

Hochzeitsvorbereitungen

Eine meiner jüngeren Gäste kam mich heute mal wieder (nach einem Ibiza-Urlaub) mit ihrer Freundin nerven besuchen und berichtete ganz stolz, daß sie am Wochenende Brautjungfer sein wird. Dummerweise waren ihre Tanzstunden schon ein wenig länger her und so bekam sie bei mir in der Bar von ihrer Freundin ein wenig Nachhilfe. Ich weiß nicht, ob es Discofox oder Quickstep war. Jedenfalls stellte sie sich anfangs nicht sonderlich geschickt an. Und so kam folgendes Zitat zustande:

sie: Ich kann Dir hier gerne einen Flickflack machen, aber das mit den Schritten ist mir zu kompliziert!

(Sie war jahrelang Cheerleaderin und trainiert nun den Nachwuchs). Daß „zufälligerweise“ nebenher noch Para Para bzw. Eurobeat lief, machte die Sache für sie nicht einfacher. 😉

Mehrwertsteuererhöhung: Ist mir doch egal…

Vorhin saß ich mit dem Chef und Freunden in seinem Cafe und pokerten eine Runde. Thema war dann mal wieder, daß man ja mehr für andere arbeitet (Finanzamt, Berufsgenossenschaft, Vermieter, und und und). So kam auch die Mehrwertsteuererhöhung ins Gespräch. Und da gibt es nur zwei Möglichkeiten: auf die Preise aufschlagen oder an anderer Stelle einsparen.

Chef: Ab nächstem Jahr gibt es dann halt 2% weniger Trinkgeld.
ich: Ist mir doch egal…. (kleine Pause) … mach ich halt mehr Umsatz.

(Es gibt bisher einen festen Prozentsatz an Trinkgeld vom Umsatz)

Mal sehen, was daraus wird.

Szenegänger unter sich

Eben habe ich den Chef eines größeren Szene-Magazins getroffen und er erzählte, wie er am Wochenende mit dem Junior eines größeren Gastronoms einen Trinken war.

er: Er ist halt gerade bei der Bundeswehr und da läßt er es dann am Wochenende natürlich krachen. Eigentlich wollte ich an dem Abend nichts trinken, aber er hat dann gleich eine Flasche Wodka bestellt. Und dann verteilt der Wahnsinnige den halben Liter auf drei Gläser. Wir hatten dann sogar noch zwei Dosen Red Bull übrig.
ich: Ach, so machen wir das auch immer, wenn wir unterwegs sind. Spart Geld und man muß nicht so oft am Tresen anstehen.

Er ist wohl doch schon zu alt für die Szene, wenn er das nicht verträgt. 😉

Pokern für Fortgeschrittene oder Richtiges Bluffen

Zum richtigen Pokern gehört natürlich auch richtiges Bluffen. Und das lief letzten Freitag richtig gut.
Der Chef spielt mit zwei Stammgästen am Tresen Poker. Der Einsatz belief sich im Cent-Bereich und wurde aus der Baileys-Blechdose geholt, in der immer die Kupfermünzen aus der Kassenabrechnung landen. Die Gäste konnten also ihren Einsatz wechseln (jeder 1 oder 2€). Er hat sich dann einfach eine Handvoll aus Dose geholt.
Nun mußte er aber noch in die Metro einkaufen und so mußte ich seinen Posten übernehmen. Dummerweise lief es nicht so gut, aber man verspielt ja leichter das Geld der anderen als sein eigenes. Und weil ich schon dabei war, aus der Dose Nachschub zu holen, fing ich an, ein paar Stapel mit 5-Cent-, 2-Cent und 1-Cent-Stücken zu bauen. Irgendwann wurde es langsam leer in der Dose. Meine beiden Mitspieler machten sich schon lustig darüber, daß ich des Chefs Kohle verzocke, damit es aber nicht so auffallen sollte, stecken die beiden Teile ihrer Siegesstapel in die Tasche. Nun sah es also auf den ersten Blick so aus, als ob ich der große Gewinner bin.
Chef kommt vom Einkaufen zurück, sieht meine Stapel: „Ich dachte, ich komme wieder, Du hast alles verzockt und die Dose ist halb leer“
Naja, die Dose war halbleer und wir mußten uns echt zusammenreißen um nicht loszulachen.
Nun setzte auch noch eine Glückssträhne ein, so daß ich vor den Augen des Chefs wirklich am Gewinnen war.

Da ich danach zur Arbeit mußte, spielte der Chef wieder für mich weiter. Wie ich dann von den beiden Gästen erfuhr, packte er am Ende 2€ in Kleingeld wieder in die Dose und den Rest in einen Aschenbecher, mit den Worten: „Der Gewinn ist für ihn, den hat er sich verdient“. 😉

Zügiger angehen…

Meine ersten Gäste (ein Pärchen) heute waren der Top-Act des Abends. Bei meiner ersten Nachfrage, was es denn sein darf, kam als Antwort „huch, wir haben uns so verquatsch und noch nicht in die Karte geschaut“. Nachdem ich ein bischen für Ordnung gesorgt hatte und Kerzen angezündet hatte, wußten sie immer noch nicht, was sie nun trinken wollten. Naja, ein wenig unentschlossen, aber die werden schon sicherlich was auf der Karte finden. Zur Not könnten es ja auch Sachen sein, die nicht auf der Karte stehen.
Nun gut, also hab ich erstmal neues Eis geholt. Als ich wieder in den Raum kam, waren die beiden schon fast wieder auf dem Weg nach draussen. Sie entschuldigten sich, daß sie doch nichts wollten.

ich: Wo geht es denn nun hin?
er: Zur Tanke.
ich: Was wollt ich denn an der Tanke?
er: Wir haben beschlossen, daß wir es heute zügiger angehen. Und da bekomm ich für 5€ eine Flasche Vodka.

Nun gut. Unser Smirnoff-Wodka-Longdrink-Angebot von 3,50€ kann sich schon sehen lassen, aber mit selbstgemischtem Billig-Alkohol können und wollen wir auch nicht konkurrieren. Warum sie sich aber erst auf den Weg in eine Bar gemacht haben, wird wohl ewig ein Rätsel bleiben.
Die beiden hatten hoffentlich noch einen schönen Abend. Blogeintrag statt Trinkgeld… das ist auch etwas wert.

Hüfthosen mal wieder

Und wieder einmal beschäftigen mich diese dämlichen Hüfthosen.
Warum finden es die Mädels schick, wenn sie mit den Dingern, Arschgeweih, zu kurzem Top und überquellenden Speckrollen in die Disco gehen? (Leider war ich gestern nicht voll genug um den Anblick zu vergessen, glücklicherweise gibt es aber keine Bilder)

Nun gut, schauen wir uns mal an, was Wikipedia zu dem Thema Hüfthosen einfällt…

Hüfthosen gelten als besonders modisch und sexy seit ca. dem Jahr 2000. Beliebt sind sie vor allem bei jungen Frauen und Mädchen ab dem Teenager-Alter. Als eine modische Steigerung betrachten manche das durch die Hüfthose sichtbare Tragen eines Strings evtl. kombiniert mit einem sog. Arschgeweih-Tattoo.

Soso, eine modische Steigerung also. Ich mag mir gar nicht vorstellen, auf welche Ideen die Jugend als nächstes kommt.
Zum Thema Arschgeweih orakelt sie weiter:

Diese Tätowierungsform wird fast ausschließlich von Frauen getragen und dient neben dem Körperschmuck zum Teil auch der Unterstreichung der sexuellen Attraktivität (Erotik).

Soso, und wie bitte funktioniert diese Schlussfolgerung?
fetter Arsch => viel Platz fürn Arschgeweih => geiles Luder?
zierlicher Hintern => Mini-Arschgeweih => unattraktiv?
Das Erfinden von Kausalketten in Zusammenhang mit sichtbar getragenen Strings, Hüfthosen, Speckrollen und Arschgeweih sind dem geneigten Leser überlassen.