Kategorie: Fun

lustiges und spaßiges Geschehen

Horoskop

Gestern kam die neue Subculture raus und ich las wie immer mein Horoskop. Nicht daß ich an das Zeug glaube (und schon gar nicht an Horoskope in irgendwelchen Szene-Zeitschriften), aber es ist immer unterhaltsam. So auch gestern.

ich: Chef, hör mal zu! Mein Horoskop sagt: „Es ist der ideale Zeitpunkt für Gehaltserhöhungen und Beförderungen“. Wir müssen uns da wohl mal unterhalten…
Chef: Ich glaube, bei Dir hackt’s. Wie hoch soll ich Dich denn noch befördern? Soll ich die Bars nun an Dich abtreten?
ich: Ok, Beförderung können wir ja erstmal verschieben, aber das mit der Gehaltserhöhung klingt doch interessant…

Da ist er dann nicht mehr drauf eingegangen.
Er hat übrigens das gleiche Sternzeichen wie ich. 😉

Der Kreislauf des Geldes

Als ich die Geschichte vom Hotelblogger zum Thema Hartgeld las, mußte ich sofort an die Mädels von der Volksbank nebenan denken.

Wir holen bei den beiden Mädels das Wechselgeld für Chefs Cafe und des Thekenmeisters Bar. Mal mehr, mal weniger. Viel von dem Wechselgeld geht meist für Zigaretten drauf.
Kann mir nun mal jemand verraten, warum die Bank-Mädels, wenn sie Feierabend haben und dann hier im Cafe Zigaretten aus dem Automaten ziehen wollen, noch nichtmal Kleingeld haben? Die sitzen den ganzen Tag auf dem Geld, wedeln sich mit Scheinen ein bischen Frischluft zu und stauben dann wieder das von uns mühsam abgeholte Kleingeld ab. Aber die beiden dürfen das!

stressiger Drehtag

Heute Mittag (also eigentlich Donnerstag Mittag) war wieder ein Drehtermin angesagt. Leider darf und will ich dazu nicht viel sagen, außer: es war der angenehmste Dreh bisher.
Und vorhin habe ich den frisch produzierten und angekündigten Filmtrailer gesehen. Sehr geil! Wann er online sein wird, weiß ich leider immer noch nicht. Der Erscheinungstermin des Films hat sich jedenfalls auf Frühjahr 2007 verschoben, weil noch eine aufwändige „Post-Production“ ansteht. Auch wenn ihr den Trailer schon anschauen könntet… ich komme dort nicht vor. Dafür wird mein Auftritt im Film umso mehr für Erheiterung sorgen. Versprochen!
Vorsorglicher Hinweis: Die Überschrift ist ironisch gemeint!

Thekenmeister goes Hollywood

Sonntag war kein Ruhetag. Sonntag früh gegen 4 Uhr aus der Bar, dann ein paar Stunden Schlaf genossen und um 8 Uhr schon wieder raus. Schließlich war Drehtermin angesetzt und die Schlußszene sollte gedreht werden. Aber wovon rede ich eigentlich?

Mein Chef und einer seiner Stammgäste sind leidenschaftliche Filmfreaks und nun auch Filmemacher. So kam die Idee auf, einen Film zu produzieren. Der Gast hat schon diverse Erfahrungen als Regisseur und Schauspieler in der lokalen Medienoperative, die schon letztes Jahr einen Film produzierten (inkl. Premiere mit dicker Limousine im städtischen Kinokomplex). Es handelt sich um eine „Buddy-Action-Komödie“ (O-Ton Regisseure), in dem neben diversen Stammgästen auch gecastete Personen und gelernte Schauspieler mitspielen. Es war immer ein riesen Spaß am Set. Für mich war es am Set eher stressig, weil ich dort noch den Text auswendig lernen mußte, den ich mir natürlich vorher nicht angesehen habe. 😉

Es ging also am Sonntag früh los. Bischen später als geplant, aber das lag daran, daß wir erstmal noch ein paar wichtige Sachen zusammensuchen mußten. Gedreht wurde die Endszene mit Schlägerei und Schiesserei. Faszinierend, wie doch ein Stunt Coordinator aus einem Haufen Männer, die kurz vor der ersten Midlife Crises stehen, ein paar dynamisch agierende Schläger gemacht hat. Aber mir sah das noch nicht gut genug aus.

ich: Hau mal näher hin, das sieht doch so nach nichts aus!
(Szene wird wiederholt, sieht deutlich besser aus)
ich: Das war gut, besonders der zweite Schlag sah top aus!
Chef (und Geschlagener): Das glaub ich, da hat er mich ja auch getroffen!

Am Ende hatten wir wohl jeder ein paar Schrammen und vom Chef konnte ich mir die Woche noch anhören, wie weh ihm doch seine Nase tut (die alte Mimose!).

Teaser, Filmtrailer und Webseite sind leider noch nicht online, aber ich werde es hier linken, sobald es online ist. Irgendwie muß Hollywood ja auf mich aufmerksam werden.

Bierumsatz

Es gibt wohl mehrere Arten, den Bierumsatz zu bestimmen:

  • die normale Art: In der Buchhaltung/im Einkauf nachfragen, wieviel denn nun bestellt und/oder geliefert wurde.
  • die einfache Art: beim Lieferanten anrufen und sich die Zahlen durchgeben lassen (spart Arbeit)
  • die unkonventionelle Art: Man nimmt die Sonderaktion von Paulaner, die für 160 gesammelte Kronkorken einen gravierten Krug verspricht und sammelt. Dann zählt man „nur“ noch die Kronkorken, indem man 10er-Türme bastelt und extrapoliert diesen Wert, da die Deckel nur auf den Hellen ( Original Münchner Hell) waren. Das ist mit Sicherheit eine der ungenauesten Methoden, macht aber viel Spaß, besonders wenn dann der Tresen mit zig Kronkorkentürmchen voll ist.