Kategorie: Events

Unglaublich aber wahr: er war mal wieder da!

Er war mal wieder da! Und zwar am Schwörmontag!
Ich stand draußen am Fenster und versuchte für einen der ersten Gäste, der meinte mit einem 100€-Schein bezahlen zu müssen (siehe auch worst case), aus meinem Privatgeldbeutel passende Scheine zu finden.
Auf einmal sprach mich ein mir unbekannter Kerl mich von der Seite an:

Na, bist Du nun zufrieden, daß mal wieder einer von Red Bull vorbeischaut?

Ich war sehr erstaunt. Seit dem letzten Besuch vor über einem Jahr im April kam bei mir keiner der Energy-Truppe vorbei. Er wäre doch der „neue“ Vertreter und ich „kenne“ ihn doch nun schon seit einem Jahr.
Er versuchte dann auch gleich, sich ein wenig einzuschleimen, indem er auf meine Wunschliste (Kellnergeldbeutel mit „Thekenmeister“ bestickt + passenden Holster) zu sprechen kam. Leider könnte Red Bull weder Geldbeutel noch Holster liefern. Die Geschichte kommt mir auch ziemlich bekannt vor: Von John Players Special sollten wir auch schon längst damit ausgestatten sein, aber auch da gibt es Lieferschwierigkeiten. Möglicherweise kann er mir aber einen der Red Bull Speed Opener gravieren lassen. Na das klingt doch mal nach was!
Inzwischen habe ich auch noch einen schnuckligen Miniatur-Kühlschrank von Red Bull, in den genau ein Tray des Energy-Drinks paßt. Mal sehen, wann der Rest kommt…

(to be continued…)

Schwörwochenende 2009

Nun sind wir schon mitten im Schwörwochenende drin. Der Abschluß findet dann am Schwörmontag statt und ist ein traditioneller Ulmer Feiertag.
Für alle Interessierten und Unwissenden habe ich schon einmal über den Schwörmontag geschrieben.
Um es kurz zu machen: wer sich an diesem Wochenende in Ulm langweilt, ist irgendwie selbst schuld!

Ein kurzer Programmabriss, was hier in Ulm an diesem Wochenende so alles los ist:

  • Samstag:
    • Lichterserenade auf der Donau,von der Innenstadt bis in die Friedrichsau, Beginn ca. 21:30
    • Rock am Petrus, auf dem Neu-Ulmer Petrus-Platz
    • Freß- und Trinkstände auf dem Schwal (die kleine Donauinsel) mit Livemusik
    • Volksfest in der Friedrichsau
  • Sonntag:
    • Fischerstechen ab 15:30 auf der Donau
    • ab mittags Party auf dem Schwal
    • Konzert auf dem Münsterplatz mit Simply Red und dem DSDS-Sieger Daniel Schuhmacher
    • Volksfest
  • Schwörmontag:
    • Schwörfeier ab 11 Uhr im Weinhof vor dem Schwörhaus
    • Nabada, der Festzug auf der Donau am 16 Uhr
    • ab 17 Uhr die Hockete in der Freidrichsaus und auf so ziemlich allen Plätzen der Stadt mit Getränke- und Futterständen, Musik und viel Trara
    • ab 17 Uhr die Radio7-Party auf dem Münsterplatz mit Loona, Robeat, Black Monkey, Discobitch, ab 21 Uhr sorgt BigCityBeats für DJs und Lasershow bei freiem Eintritt!
    • viele Bars, Kneipen und Cafes haben Auschankstände und/oder Events

Jetzt fehlt nur noch, daß das Wetter besser wird!

„Die perfekte Party“ sucht Party-Tester

Bacardi hat Traumjobs zu vergeben. Vielleicht nicht unbedingt für jeden, aber wer gerne und viel feiert, könnte mit der Bacardi Partyforschung 5.000€ im Monat verdienen. Insgesamt dürfen zwei Frauen und zwei Männer für Bacardi auf Party-Tour gehen!

Was ist zu tun?
Ihr testet ausgewählten Parties als „nicht teilnehmende Beobachter“. Damit entfällt das Alkohol trinken, Musik machen, Gogo-Dancing uvw. Zusätzlich führt ihr ein paar Umfragen aus und macht Fotos und Filme von der Party. Über diese Partys berichtet ihr im die-perfekte-Party-Blog, ladet die Fotos und Filme hoch und kommuniziert mit den Lesern.
12 Wochenenden lang werden jedes Wochenende zwei Partys besucht! Mit „ein bischen Feiern“ hat es also nichts zu tun.

Wer darf sich bewerben?
Gesucht werden Party-Profis zwischen 21 und 29 Jahren. Partylöwen bevorzugt! Es kann auch nicht schaden, wenn ihr schonmal gebloggt habt. Schreiben ist ja nicht jedermanns Sache!

Und was habt ihr davon?
Ruhm und Ehre! Zusätzlich bekommt ihr noch 5.000€ pro Monat sowie weitere 5.000€ als Reisebudget.

Ich falle leider aus dem Anforderungsprofil heraus. Wer drei Monate lang jedes Wochenende Zeit hat und reiselustig ist, sollte sich bewerben!

Noch habt ihr knapp sechs Tage Zeit, um euch als Party-Tester für „die perfekte Party“ bewerben.

Die Fischer @ Hurricane

Ende April hatte ich dazu aufgerufen, für Die Fischer bei der Beck’s Experience zu stimmen.

Die Jungs haben es auch geschafft und durften heute auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel (liegt zwischen Bremen und Hamburg) auf der großen Green Stage spielen. Die Veranstalter haben leider nur 20 Minuten angesetzt. Das wird der Stimmung aber keinen Abbruch getan haben.

Die Fischer beim Hurricane-Festival 2009Wie versprochen habe ich nun ein paar Merchandising-Artikel der Band, immerhin zweifacher Preisträger des 26. Deutschen Rock & Pop Preises 2008, Emergenza Deutschlandsieger, beste deutsche Band weltweit, mit einem 12. Platz von über 5000 Bands und einziger deutschsprachiger Band im Weltfinale, sowie Gewinner und Preisträger des JES Music Award 2008.
Im Angebot sind T-Shirts, Girlie-Shirts, CDs des Albums „Das Delirium schlägt zurück“, Aufkleber, Plakate des Fischer Film Orchester-Abends, sowie die rare Promo-CD „Die Katze bellt“.

Das Prozedere ist relativ einfach: Die Artikel werden unter allen Kommentatoren verlost, die in den nächsten 30 Tagen hier im Blog einen sinnvollen Kommentar schreiben und in ihrem Kommentar die Gruß-Floskel „Fischer Ahoi!“ verwenden. Eine Angabe der E-Mail-Adresse ist sinnvoll. Die Auslosung erfolgt vollkommen nüchtern zufällig durch mich.

In diesem Sinne: Fischer Ahoi!

Nachtrag:
Ein Bericht über die Fischer vom Hurricane: Schallgrenzen: Hurricane 2009 Festival-Tagebuch VII: Die Fischer (inkl. Interview)

Ich bin Weltmeister!

Ich gebe ja zu, daß die Überschrift ein wenig reisserisch klingt. 😉

Aber nach so Kampagnen wie Wir sind Papst! und Du bist Deutschland gilt nun: Ich bin Weltmeister!

Doch nun zum Hintergrund:
Rola El-Halabi boxte gestern erfolgreich im Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus gegen die Spanierin Loly Munoz, holte sich damit die beiden Weltmeister-Titel der WIBF und WIBA (Women’s International Boxing Federation und Women`s International Boxing Association) und ist nun Doppel-Weltmeisterin.

Meine Box-Karriere war zwar nur kurz, sie führte mich aber zum 1. Ulmer Promi-Boxen und bescherte mir den gleichen Trainer, der auch Rola erfolgreich trainierte. Mit ein wenig Kreativität bin ich also auch Weltmeister (oder Weltmeisterin?)!

Glückwunsch Rola!

Schausaufen mit Betonung

Über den Spreeblick bin ich auf einen aktuellen Artikel über Harry Rowohlt gestoßen.

Harry Rowohlt? Wer nicht weiß, wer das ist, der kennt ihn vielleicht zufällig als den „Penner aus der Lindenstraße“. Hauptsächlich war er Übersetzer aus dem Englischen (insbesondere Irischen) und wurde dann 1996 auch zum „Ambassador of Irish Whiskey“ ernannt.

Ich durfte Harry Rowohlt mal in einer seiner legendären Lesungen im AuGuS-Theater in Neu-Ulm erleben. Seine Lesungen waren wirklich legendär, er selbst nannte sie „Schausaufen mit Betonung„. Während dieser Lesungen flößte er sich reichlich Bier ein und trank immer wieder ein Gläschen von seinem favorisierten Paddy-Whiskey. Aber eigentlich ist die Bezeichnung „Lesung“ falsch. Der Großteil der damaligen Lesung setzte sich aus Kommentaren und Anmerkungen zu seinen Texten zusammen, die er auch gerne mitten im Text einpflegte. Dann wurden diese Kommentare wiederum mit Anekdoten und weiteren abschweifenden Geschichten aus seinem Leben ergänzt und unterbrochen. Zusätzlich wurde dann noch mit dem Publikum diskutiert, so daß seine gelesenen Texte nur einen kleinen Bruchteil des ganzen Abends ausmachten.

Der Abend fing damit an, daß er mit Jute-Tasche auf die Bühne kam und stolz verkündete: „Gegen Neu-Ulm liegt noch nichts vor.“
Dann folgt die erste Geschichte, daß er nicht mehr nach Ulm will, weil ihn dort mal nach einer Lesung der Portier eines großen Hotels nicht reinlassen wollte, weil er ihn für einen Penner gehalten hat.
Während seiner Lesung trank er ein Bierchen nach dem anderen, die der Caterer brav auf seinem Tisch aufgebaut hatte. Den Paddy holte er aus seiner Tasche. In der Lesungspause kam er an den Getränkeausschank und fragte, ob er zwei Flaschen Pils gegen das dunkle Bier tauschen könne, das er zuvor schon auf der Bühne genossen hatte. Und er bekam es.
Nach ca. drei Stunden ging einer der Organisatoren zu ihm und fragte, wie lange er denn noch „lesen“ werde. „Bis der Saal leer ist!“ war seine Antwort. Und so kam es dann auch. Meine Freunde und ich verschwanden nach ca. vier Stunden, als der Saal schon halb leer war. Der arme Kerl sollte auch mal seinen Feierabend haben! Ich weiß nicht, wie lange die Lesung noch ging. Laut Wikipedia konnte es aber schon mal länger als 6 Stunden gehen.

Der Abend ist nun etwa 9 Jahre her, aber immer noch unvergeßlich.

Inzwischen leidet er an der unheilbaren Krankheit Polyneuropathie und gibt keine Lesungen mehr. Seit er das weiß trinkt er keinen Alkohol mehr. Aber in aktuellen Interviews ist er immer noch ganz der alte Harry:

Hat sich Ihr Leben stark verändert?

Wenn man vorher gesoffen hat, ist das schon ein ziemlicher Einschnitt. Aber so schwierig ist es auch wieder nicht. Ich bedaure nur, wenn ich an den vielen schönen Kneipen vorbeigehe, dass es keinen Sinn hat, da hineinzugehen. Ich muss der Menschheit ja nicht beweisen, wie viel Apfelsaftschorle ein erwachsener Mann trinken kann.
Kruzi-Marx nochmal!

Danke für den schönen Abend! Alles Gute Harry!