Kategorie: Einkauf

1 Sixpack Bier für 1618,32 Euro

Warum billiges Dosenbier kaufen, wenn man es auch etwas exklusiver Bier trinken kann.

Carlsberg hat auch dieses Jahr wieder ein exklusives Bier gebraut: Vintage No. 2. Es ist damit die Nummer 2 in der Carlsberg Trilogie und kostet passend zu diesem Jahr exakt 2009 dänische Kronen. Das ergibt den stolzen Preis von 1 618.32 Euro für ein Sixpack. Eine Kiste Bier für den Grillabend ist entsprechend teurer…

Das Bier ist schwarz und hat einen espresso-ähnlichen Schaum mit Aromen von Vanille und Kakao/Mokka. Gebraut wurde es mit auf Torf geräuchertem Malz, das extra aus Schottland für diesen Bräu beschafft wurde. Es schmeckt ideal zu Austern, Muscheln, Parmaschinken und Käse. Mit diesem Bier will der Braumeister Morten Ibsen das Luxus-Wein-Segment in den Restaurants angreifen.

Jede Flasche ist mit einer handgefertigten Litographie versehen. Der Künstler Marco Evaristti hat fünf verschiedene Designs für die Flaschen entwickelt. Jedes dieser Etiketten ziert genau 125 Flaschen, was eine Gesamtauflage von 600 Flaschen Vintago No. 2 ergibt.

Laßt es euch schmecken!

via richtigteuer.de – Carlsberg zeigt das teuerste Bier der Welt und One of The Worlds most Expensive beers launched by Carlsberg

Bier auf andere Art bezahlen

In Zeiten der Finanzkrise muß man als Gastronom sehen, wo man bleibt. Die meisten Menschen sparen zuerst beim Weggehen. Für die Gastronomie ist das schlecht, denn Homedrinking is killing Gastwirt. Auf Myvideo gibt es ein nettes Video dazu: Homedrinking is killing Gastwirt.

In Edgefiel (England) hat sich ein Pub nun etwas Besonderes ausgedacht:
Statt mit Geld zu bezahlen, kann man dort sein Bier mit Früchten, Fisch, Fleisch und Gemüse bezahlen.

An unusual barter system has been set up at The Pigs pub in north Norfolk after customers started bringing their home-grown produce into the bar. All sorts of fresh fruit, fish, meat and vegetables have been swapped for pints at the pub in Edgefield near Holt which now has a sign on the wall saying: „If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!“
The Pigs Pub

Das klingt recht interessant. Bei den Speisen werden sie weniger einkaufen müssen. Aber die Brauerei will wahrscheinlich immer noch Geld sehen. Vielleicht läßt sie sich aber auch mit Gerste bezahlen.
Auf jeden Fall scheint das Konzept erfolgreich zu sein.

(gefunden bei: ANDERS|denken – Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!)

im Angebot: Becherovka

Becherovka - Geschenk-SetVorhin war ich seit langem mal wieder bei Plus einkaufen. Ab und zu schaue ich dort auch mal in die Ecke, wo die wöchentlich wechselnden Angebote liegen. Und heute hat es sich gelohnt. Denn seit heute ist dort Becherovka für 8,88 Euro im Angebot (0,7 Liter inklusive zwei original Becherovka-Gläsern). Da mußte ich natürlich sofort zuschlagen!

Becherovka ist ein aus Tschechien stammender, grünlich-gelber Kräuterbitterschnaps, der seit 1807 nach einer streng gehüteten Rezeptur aus Kräutern und Gewürzen hergestellt wird. Er wird wie viele andere Marken auch von Pernod Ricard Deutschland importiert und vertrieben.

Wer Becherovka nicht pur auf Eis oder eisgekühlt trinken will, kann sich Tschechiens (laut Wikipedia) bekanntesten Longdrink auf Becherovka-Basis mischen: Beton (Becherovka mit Tonic Water). Wer überhaupt keinen Becherovka mag, kann dieses schöne Set aber trotzdem kaufen und an einen Spirituosen-Liebhaber verschenken. Deswegen lasse ich es auch vorerst noch verschlossen. Vielleicht brauche ich kurzfristig ein nettes Geschenk!

Weitere Cocktails und Longdrinks mit Becherovka gibt es auf der offiziellen Homepage Becherovka.com. Dort sind auch die in dem Set mitgelieferten Gläser abgebildet.

Neuer Red-Bull-Vertreter III

Der neue Red-Bull-Vertreter kam nun schon wieder vorbei. Diesmal aber nicht bei mir, sondern bei meinem Chef. Sehr wahrscheinlich hat er eingesehen, daß Besuche an einem Freitag- oder Samstag-Abend nicht wirklich sinnvoll sind, um Kooperationen, Sponsorings, Events und allgemeines Zeug zu besprechen. Andererseits sind gerade Besuche am Wochenende sehr sinnvoll, um zu sehen, was wirklich los ist. Ich weiß nicht, wie es in anderen Städten ist, aber hier in Ulm beschränkt es sich darauf, daß die meisten nur noch an Freitag und Samstag weggehen. Früher war auch noch donnerstags ordentlich was los. Das ist aber auch schon ein paar Jahre her.

Jedenfalls mußte er dem Außendienstler natürlich brühwarm erzählen, was ich letztens so auf meine Wunschliste geschrieben habe, falls er wiederkommen sollte. Mal sehen, ob er sich da war einfallen läßt. 😉

neuer Red-Bull-Vertreter II

Mal wieder ein neuer Aussendienstler von Red Bull.

Am Wochenende kam mal wieder ein neuer Red Bull-Vertreter bei mir vorbei. Zum Glück hatte ich schon darüber geblogt, wann sich der vorherige Red Buller vorgestellt hat (neuer Red-Bull-Vertreter vom 28.10.2006), er hat sich seitdem nämlich nicht mehr blicken lassen.

Jedenfalls hat der Neue noch einiges zu lernen:

  • Vertreter-Besuche am Wochenende zur Hauptzeit sind nicht wirklich optimal.
    Für intensive Gespräche ist kaum Zeit. Er hatte Glück, daß er bei mir gerade einen etwas ruhigeren Moment erwischt hat.
  • Er brachte keinerlei Werbegeschenke und Merchandising-Zeug mit.
    Hier mein Wunschzettel für den nächsten Besuch:

    • Ein Kellnergeldbeutel mit „Thekenmeister“ bestickt
    • ein passenden Holster
    • ein Plasma-TV (muß aber nicht unbedingt sein)

    Ich denke, diese kleinen Wünsche sollten für eine Firma, die ca. ein Drittel ihres Umsatzes in Marketing steckt, kein Problem darstellen. 😉

  • Das Visitenkarten-Design ist noch immer das alte, das auch für eine Versicherung oder Unternehmensberatung herhalten könnte. Irgendwie erwarte ich von einer Firma wie Red Bull, die ein entsprechendes Image verkaufen will, ein bischen Innovation.

Ich bin schon gespannt, ob er sich häufiger sehen lassen wird, als sein Vorgänger.

Noch ein Hinweis für andere Energy-Drink-Hersteller:
Mein Wunschzettel ist nicht nur für Red Bull gültig. Ich trage auch gerne andere Logos mit mir umher. 😉

Metro-Mangel: ich bin nicht allein

Ich habe schon lange nichts mehr über die Metro geschrieben, weil es mit Sicherheit die meisten langweilen würde, wenn ich hier wöchentlich schreibe, was die Metro mal wieder nicht hat, was sie zu wenig hat, daß die Minze mal wieder in grauenhafter Qualität vorliegt oder daß von 8 Kassen mal wieder nur zwei offen sind (natürlich zur Gastronomen-Haupteinkaufszeit). Für diejenigen, die es interessiert: alle meine Metro-Geschichten

Der Pizza-Blogger regt sich in einem aktuellen Beitrag auch darüber auf, daß ein Metro-Einkauf inzwischen zu einem reinen Glücksspiel geworden ist. Aber auch von anderen Gastronomen gibt es immer wieder Gemecker über die Metro. Aber die Metro macht auch etwas dagegen:
Letztens war mein Cheffe einkaufen (natürlich kurz vor knapp bevor es dann zum Arbeiten geht). Oh Wunder! Eine Metro-Mitarbeiterin wies sich als irgendeine Kundenbetruerin aus und wollte von ihm wissen, was ihn an der Metro stört, weil sie es schon mitbekommen haben, daß die Kunden zunehmen unzufrieden werden. Ein netter Zug, könnte man meinen. Aber Gastronomen im Streß haben eben wenig Zeit, um nun wirklich alle Mängel und Probleme anzusprechen. Entsprechend kurz und heftig fiel seine Kritik aus. Den passenden Fragebogen hat er nicht ausgefüllt, zu wenig Zeit.
Mangels ausgefüllter Fragebögen kann man auch zufriedene Kunden vortäuschen. 😉

Achso:
Heute fehlte Mandarinensirup (soll in den nächsten Wochen wieder kommen) und Rum 73%. Dafür hatten sie mal wieder den Bols Red Orange auf Lager.