Schlagwort: Musik

Drink-Sharing

Ist das Weihnachtsgeld noch nicht überwiesen oder schon alles für Weihnachtsgeschenke verpraßt? Oder doch nur der ganz normale Weihnachtswahnsinn?

Zu später Stunde gesellten sich drei junge Damen zu mir in die Bar. Sie bestellten: einen Cuba Libre und einen Sex on the beach. Die dritte im Bunde erklärte ganz stolz: das reicht für uns, wir teilen! Zwei Drinks für drei Personen ist besser als gar nichts. Am Ende war ich froh, daß ich die Rechnung nicht dritteln mußte, denn eine zahlte komplett. Und ein bischen Trinkgeld gab es auch noch.

Der Kracher kam dann aber im Theatro. Dort war eine Entschuldigungs-Party (Excuse mit Marco Petralia), weil es bei der letzten BigCityBeats-Release-Party zu ein paar Problemen kam (Scheiß Tanzverbot!). Der Eintritt war frei und lockte damit das sparsame Schwabenvolk an.
Ich lehnte an der Theke und zwei Mädels drängten sich an mir vorbei und bestellten einen (!) Prosecco. Die Bedienung konnte leider nicht passend rausgeben und fragte nach, ob die beiden nicht noch 30 Cent hätten, was diese verneinten. Sie versuchte dann einen Kollegen um passendes Kleingeld zu erreichen, aber da hatte ich schon die fehlenden 30 Cent aus meinem Geldbeutel geholt und ihr in die Hand gedrückt. Immerhin bedankten sich die beiden bei mir. Aber für mich war das der Zeitpunkt, an dem ich wußte, daß es Zeit ist zu gehen, denn ich hatte definitiv die falschen Menschen um mich herum!
Hey Leute! Sich einen Prosecco teilen und kein Trinkgeld geben… was soll das? Bleibt doch zuhause, wenn ihr euch das Feiern nicht leisten könnt, da bekommt ihr für das gleiche Geld schon eine Flasche Billig-Schaumwein!

Weihnachtswahnsinn

Gestern war es nun so weit: ich hörte zum ersten Mal dieses Jahr den Weihnachtsklassiker, der als ultimative Warnung anzeigt, daß bald Weihnachten ist: „Last Christmas“ von Wham!
Das ist dann auch der Zeitpunkt, ab dem die Menschen total durchdrehen, anscheinend nicht mehr Auto fahren können und in Hektik und Streß verfallen. Bei dieser ganzen Weihnachtslieder-Beschallung, Adventsaktionen überall und Lichterketten noch und nöcher kann man auch schon verrückt werden.
Nun gibt es bei mir in der Bar keinerlei Weihnachtsdekoration. Aber auch ich kann mich dem ganzen Weihnachtswahnsinn nicht entziehen, also regel ich das über die Musik. Und da gehe ich ein wenig unkonventionelle Wege. Die letzten Jahre liefen bei mit immer die CDs aus der Christmas Cocktails-Reihe und für dieses Jahr habe ich auch wieder zwei extravagante Kandidaten für Weihnachtslieder, die ab nächster Woche zur Untermalung der weihnachtlichen Stimmung laufen:

  • A Twisted Christmas von Twisted Sister, einer Hard-Rock-Band aus den 80ern (die CD ist allerdings von 2006)
  • Silent Nightclub von Richard Cheese und seiner Band im Jazz- und Big Band-Stil

Kennt ihr weitere Lieder, die nicht dem normalen Schema an normalen Weihnachtsliedern entsprechen?

Fischer Ahoi!

Heute habe ich es endlich geschafft, die Gewinner des Fischer Ahoi-Gewinnspiels auszulosen und zu benachrichtigen.

Nun kam mir die Idee, ab und zu ein weiteres Gewinnspiel zu starten. Zum Beispiel wäre es eine Möglichkeit gewesen, unter allen Kommentatoren Preise zu verlosen, die wissen, was Willi mag.

Daher hier ein paar Fragen an euch:

  1. Habt ihr Interesse an weiteren Gewinnspielen?
  2. Welche Preise wünscht ihr euch?
  3. Wie soll das Gewinnspiel ablaufen? Teilnahme durch einfachen Kommentar oder Kreativität? Oder ein Rätsel? Oder simple Quizfrage?

Danke für die Mithilfe!

Prost!

Beach Boys

Genug über die Kaffe-Ladies aufgeregt, nun geht’s um die Beach Boys.

Die Musik, die zur Untermalung bei mir läuft, ist höchst unterschiedlich, je nach Lust und Laune und was die Festplatte hergibt. Und so ergab es sich, daß gestern zufällig Kokomo von den Beach Boys lief. Ganz gemütlich fing die große Gruppe an mitzusingen. Und sie sangen Stück für Stück lauter, bis sie die Musik übertönten. Sie sangen nicht nur den Refrain mit, sondern das komplette Lied! Kein Gegröle, sondern richtig guter Chorgesang!

Am Ende stellte sich heraus, daß sie vom Klassenvorsingen der Musikschule Neu-Ulm kamen:

Klassenvorsingen „Soul Ladies meet The Beach Boys“ am Donnerstag, den 30. Juli 2009 um 20 Uhr in der Musikschule Neu-Ulm.

Hits von Aretha Franklin, The Surpremes, Norah Jones, Katie Melua, Leann Rimes, ABBA, Faith Hill und jede Menge Surf Music von den Beach Boys.

SängerInnen ab 14 Jahre für Vokal-Musical-Ensemble gesucht!

Proben jeden Mittwoch von 18:00-19:30 in Raum 303 der Musikschule Neu-Ulm.
blockwitz.com

Danke für diese Einlage!

Erwähnenswert ist noch, daß das Lied „Kokomo“ von den Beach Boys Teil des Soundtracks zum Kinofilm „Cocktail“ ist. Wenn schon Zufälle, dann richtig! 😉

Und weil es so schön ist, noch eine Interpretation des Liedes von den Muppets:

Michael Jackson ist tot II

Nach meinem Feierabend ging ich gestern noch in meine Stammbar. Der Chef überraschte mich dann auch gleich mit folgenden Dialog:

er: Du, Michael Jackson ist gestorben!
ich: Ja, weiß ich. Der ist aber schon seit zwei Jahren tot!
er: Nein, der ist heute gestorben!
ich: Kann nicht sein! Ich habe damals doch schon in meinem Blog darüber berichtet!

Für mich war zu diesem Zeitpunkt die Todesnachricht neu. Weswegen ich von einer Verarschungsaktion ausgegangen bin. Und er wollte auch nicht glauben, daß Michael Jackson schon seit 2007 tot ist. Es hat sich dann aber schnell geklärt, nachdem ich ihm erzählt habe, wen ich eigentlich meinte: Michael Jackson, den Bierexperten. Er hatte sogar ein Buch von ihm griffbereit.

Vorhin rief mich mein Chef an.

Chef: Du weißt ja schon, welche Musik heute Abend bei Dir läuft?
ich: Äh, nein?
Chef: Dann schmeiß mal Dein Internet an!

An Michael Jackson dachte ich in diesem Moment gar nicht. Ich versuchte in Richtung irgendwelcher Aktionen zu denken, die die Stadt Ulm sich mal wieder ausgedacht hat, wie z.B. Kulturnacht oder Museumsnacht.

Egal was ich an Musik spielen werde, der Tod von Michael Jackson wird mit Sicherheit das Gesprächsthema Nummer eins sein.

Die Fischer @ Hurricane

Ende April hatte ich dazu aufgerufen, für Die Fischer bei der Beck’s Experience zu stimmen.

Die Jungs haben es auch geschafft und durften heute auf dem Hurricane-Festival in Scheeßel (liegt zwischen Bremen und Hamburg) auf der großen Green Stage spielen. Die Veranstalter haben leider nur 20 Minuten angesetzt. Das wird der Stimmung aber keinen Abbruch getan haben.

Die Fischer beim Hurricane-Festival 2009Wie versprochen habe ich nun ein paar Merchandising-Artikel der Band, immerhin zweifacher Preisträger des 26. Deutschen Rock & Pop Preises 2008, Emergenza Deutschlandsieger, beste deutsche Band weltweit, mit einem 12. Platz von über 5000 Bands und einziger deutschsprachiger Band im Weltfinale, sowie Gewinner und Preisträger des JES Music Award 2008.
Im Angebot sind T-Shirts, Girlie-Shirts, CDs des Albums „Das Delirium schlägt zurück“, Aufkleber, Plakate des Fischer Film Orchester-Abends, sowie die rare Promo-CD „Die Katze bellt“.

Das Prozedere ist relativ einfach: Die Artikel werden unter allen Kommentatoren verlost, die in den nächsten 30 Tagen hier im Blog einen sinnvollen Kommentar schreiben und in ihrem Kommentar die Gruß-Floskel „Fischer Ahoi!“ verwenden. Eine Angabe der E-Mail-Adresse ist sinnvoll. Die Auslosung erfolgt vollkommen nüchtern zufällig durch mich.

In diesem Sinne: Fischer Ahoi!

Nachtrag:
Ein Bericht über die Fischer vom Hurricane: Schallgrenzen: Hurricane 2009 Festival-Tagebuch VII: Die Fischer (inkl. Interview)