Schlagwort: Getränke & Spirituosen

Gewinnspiele: Laphroaig Quarter Cask oder eine Reise nach New York

Ich stoße regelmäßig auf Gewinnspiele aus dem Bar- und Spirituosen-Bereich. Letztes Jahr gewann ich durch die einfache Beantwortung einer einfachen Frage sogar eine leckere Flasche Tequila 1800 Anejo.

Nun weiß ich nicht, ob es einfach nur Glück war, oder ob die Gewinnspiele so unbekannt sind, daß einfach zu wenige Glücksritter an den Gewinnspielen teilnehmen.

Deswegen gibt es nun für alle die Hinweise auf zwei aktuelle Gewinnspiele:

Eye for Spirits
Eye for Spirits verlost eine Fasche vom Laphroaig Quarter Cask. Der Teilnahmeschluß ist am 17.1.2012 um 17 Uhr.
Die Teilnahme ist denkbar einfach: Unter Gewinnspiel: Eine Flasche Laphroaig Quarter Cask für Sie? trägt man sich für den Newsletter von Eye for Spirits ein.

Die Thomas Henry Elbflower Competition
Bei der Elbflower-Competition von Thomas Henry ist die Teilnahme schon nicht mehr so einfach. Aber sind die Preise auch deutlich attraktiver:

  1. eine fünftägige Reise für 2 Personen inklusive Taschengeld, 2 Tickets für das »Manhattan Cocktail Classic« und zwei Plätze für ein frei wählbares Tagesseminar.
  2. 2 Tickets für den Bar Convent Berlin 2012 und 2 Nächte im 4-Sterne Hotel mit Bahnfahrt oder Flug nach Berlin
  3. Bar Roll-Up von Jim Meehan sponsored by cocktailian.de

Für die Teilnahme ist ein kreatives Video mit einer Länge zwischen 60 und 120 Sekunden nötig, in dem „pure Mix-Leidenschaft mit »Elderflower Tonic« in einer Hauptrolle“ dargestellt wird.
Der Teilnahmeschluß ist am 1.3.2012. Weitere Informationen und Regularien liest man am besten direkt auf der Seite „Thomas Henry Elderflower Competition„.

Für alle Facebooker sei noch die Seite vom Mixology-Magazin (http://www.facebook.com/Mixology) empfohlen. Dort werden in unregelmäßigen Abständen kleine Gewinnspiele veröffentlicht, bei denen man nur per E-Mail teilnehmen kann/muß.

Viel Glück!

Nochwas: wer weitere Gewinnspiele aus dem Bar- und Cocktailbereich kennt, darf gerne schamlos Werbung in den Kommentaren dafür machen… 😉

Jacky-Cola

Es gibt sie immer mal wieder: diese Jacky-Cola-Trinker. Es gilt nun der Spruch: Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Für mich steht aber Jacky-Cola auf einer Stufe mit Bananen-Weizen, Goißa-Halbe, Kalimocho und anderen Getränken, die in Faschingszeiten gerne konsumiert werden.
Jacky-Cola gibt’s bei mir zum normalen Longdrink-Preis. Für Bananen-Weizen und Kalimocho (in bestimmten Kreisen: Korea) verlange ich einen ordentlichen Aufpreis, so daß die meisten nur eins trinken (wenn überhaupt).

Es war nach offiziellem Feierabend. An der Theke saßen ein paar Stammgäste und Personal aus anderer Gastronomie, die schon mit ihrer Arbeit fertig waren. Und so bestellt einer einen Jacky-Cola. Ich habe meine Abneigung kund getan und in die Runde gefragt, was die anderen von Jacky-Cola halten.
Und eine zierliche junge Dame antwortet und sorgte für einen ordentlichen Kracher:

Das Zeug hab ich mit sechzehn (!!!) aufgehört zu saufen!

Besser konnte man mich in mein meiner Meinung nicht bestätigen!
Nun ist sie allerdings keine professionelle Alkoholikerin. Sie praktiziert seit einem Jahr als Zahnärztin und war an jenem Abend bei mir um den bestandenen Doktor-Titel zu feiern!

Apfelsaft-Paragraph – Ausschank alkoholfreier Getränke

Ich bin auf eine Sendung von „Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer“ aufmerksam gemacht worden. Dort fragte ein Zuschauer, ob ein alkoholfreies Getränk günstiger angeboten werden muß als ein alkoholhaltiges Getränk.

Deren Experte Professor Dr. Ralf Höcker bejahte die Frage und stellte nochmal klar, daß auf der Karte ein alkoholfreies Getränk billiger angeboten werden muß als ein alkoholhaltiges Getränk, das aber nicht Kaffe, Tee oder Buttermilch sein muß.

Leider irrt der „Experte“ hier, seine Antwort ist falsch! Was soll man auch von einer Show auf RTL halten, die dem Volk Recht beibringen will?

Was ist denn nun richtig?
Der Ausschank alkoholfreier Getränke ist in §6 des Gaststättengesetzes geregelt. Dort steht:

Ist der Ausschank alkoholischer Getränke gestattet, so sind auf Verlangen auch alkoholfreie Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle zu verabreichen. Davon ist mindestens ein alkoholfreies Getränk nicht teurer zu verabreichen als das billigste alkoholische Getränk. Der Preisvergleich erfolgt hierbei auch auf der Grundlage des hochgerechneten Preises für einen Liter der betreffenden Getränke. Die Erlaubnisbehörde kann für den Ausschank aus Automaten Ausnahmen zulassen.
§6 Gaststättengesetz

Also muß man alle Getränke auf den Literpreis umrechnen und kann erst dann vergleichen, ob die Karte das Gaststättengesetz erfüllt. Ein kleiner, aber feiner Unterschied.
Mehr Infos zu diesem sogenannten „Apfelsaft-Paragraphen“ und wie man ihn auslegen kann: Abseits.de – Preisauszeichnung in der Gastronomie
Und das Video zur Frage: rtl-now.de – Einspruch! Die Show der Rechtsirrtümer – Folge 4 (ab Minute 14:30)

Falls ihr also mal in einem Restaurant, Bar oder bei einem langweilige Date kein Gesprächsthema mehr habt, nehmt euch die Karte und fangt an zu rechnen! 😉

Cowboyschorle

Liebe Freunde der gehobenen Barkunst: bitte steinigt mich nicht 😉

Ich trinke nach Feierabend in Clubs gerne die berühmte Discoschorle. Dort läßt sich mit einem einfachen Trick am Wirkungsgrad des Drinks drehen 😉

Nun gibt es eine neue Schorle für Nachtschwärmer: Cowboyschorle
In Kooperation mit meinem Red Bull-Außendienstler gibt es ab sofort für meine Gäste die Cowboyschorle. Red Bull bewirbt es als „Das Cola von Red Bull mit Whisky“, ich finde Cowboyschorle deutlich verkaufsfördernder!
Ich bin zwar kein Fan von Whisky-Cola, aber trinkbar ist es allemal! Mal sehen, wie gut es ankommt.

Statistiken zum Alkoholkonsum

Die OECD hat ihre Gesundheitsdaten für 2009 veröffentlicht. Die Daten stammen aus dem Jahr 2007 oder falls verfügbar von 2008. Darin gibt es auch Statistiken zum Alkoholkonsum der einzelnen Mitgliedsländer, worin die Menge des Alkoholkonsum aller Bürger ab einem Alter von 15 Jahren betrachtet wurde.

Prinzipiell sind wir Deutschen Mittelmaß. Der durchschnittliche Alkoholkonsum eines Deutschen beträgt 9,9 Liter reinen Alkohols pro Jahr, das sind 0,2 Liter mehr als der OECD-Durchschnitt.
Am wenigsten trinkt die Türkei (1,2 Liter). Mexiko trinkt auch überaschend wenig: nur 4,6 Liter. Die geringen Mengen in Norwegen (6,6l), Schweden (6,9l) und Island (7,5l) erklären sich wohl ganz einfach durch die hohen Preise, die dort für Bier und Spirituosen gelten.
Am meisten wird in Frankreich(13l), Ungarn (13,2l) und Irland (13,4l) pro Kopf getrunken.
Luxemburg fällt noch aus dem Rahmen mit 15,5l Alkohol pro Kopf. Der hohe Konsum kommt durch die zahlreichen Nicht-Luxemburger zustande, die sich in Luxemburg mit Alkohol eindecken (laut OECD-Bericht).
Besonders interessant sind allerdings die Veränderungen des Alkoholkonsums im Vergleich zu 1980:

  • Der durchschnittliche Alkoholkonsum hat sich um 13% verringert.
  • In 17 von 29 Ländern der OECD ist der Alkoholkonsum gesunken, in 12 Ländern gestiegen.
  • In Deutschland hat sich der Pro-Kopf-Alkoholkonsum um 30% verringert.

Quelle:OECD ilibrary – Alcohol consumption among adults

Sehr erschreckend ist hingegen eine andere Statistik, bei der es um Trunkenheit geht. Von den unter 15-jährigen Mädels hatten 26% schon zweimal im Leben einen Rausch, bei den Jungs sind es 31%. Der einzige Trost ist, daß Deutschland damit unter dem OECD-Schnitt (29% bei dem Mädchen, 33% bei den Jungs) liegt.
Hier fällt besonders auf, daß die Vieltrinkernation Frankreich mit 18% und 29% auch unter dem Durchschnitt liegt.
Quelle: OECD ilibrary – Smoking and alcohol consumption at age 15

Und das Statistische Bundesamt berichtet, daß die Zahl der Jugendlichen, die wegen Alkoholmißbrauchs im Krankenhaus stationär behandelt werden mußten, um mehr als 100% gestiegen ist.