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Die besten…

Ich weiß nicht, ob sie die besten Gäste sind, die ich habe (oder hatte), aber auf jeden Fall belegen sie einen Platz auf dem Siegertreppchen.
Sie sind freundlich, sympathisch, intelligent und immer gut gelaunt. Sie benehmen sich und passen gegenseitig auf sich auf und am Ende ist auch alles brav bezahlt. Letztens feierten sie sogar, daß sie mit ihrem Verein im Ligabetrieb zum ersten Mal in der Saison auf einem Nicht-Abstiegsplatz waren – auch wenn klar war, daß es am Ende wohl nicht reichen würde.

Einer der Jungs war gegen Ende ihres Besuchs nicht mehr so ganz Herr seiner Sinne und als es ans Zahlen ging, war zum Schluß nur noch sein Teil offen. Das Alphatierchen wollte dann auch gleich von ihm den Geldbeutel holen um damit zu zahlen. Und dann kam das, was einfach unglaublich ist: statt ihm den Geldbeutel zu geben, griff der benebelte Gast in die Hosentasche und holte ein paar Scheine und Münzen heraus: er hatte den offenen Betrag plus ordentliches Trinkgeld schon in seiner Hosentasche abgezählt bereit gehalten!

Vor ein paar Wochen waren sie wieder da und es kam in dieser Gruppe zu folgendem Dialog:

Student1 zu Student2: Hey, du mußt einen Planters Punch bestellen! Heiko macht den besten Planters Punch!
Student2 zu Student1: Ich trinke lieber einen Mai Tai. Er macht nämlich auch den besten Mai Tai!

Ich weiß, daß sie es aus Überzeugung und nicht aus Schleimerei sagten. Vielleicht mache ich auch für Ulmer Verhältnisse die besten Cocktails, aber in der weiten Welt um Ulm herum gibt es bestimmt noch bessere.

Während ich dies nun geschrieben habe, bin ich zu der Erkenntnis gelangt, daß die Jungs und Mädels für so eine große Gruppe wirklich die besten Gäste sind! Ich freue mich schon auf morgen! Dann haben sich die Besten angekündigt um Geburtstag zu feiern!

06.08.1991

Wie so oft habe ich meinen Feierabend am Mittwoch in einer anderen Bar verbracht. Es war gegen 2 Uhr und die Thekendame hat gerade die Ausweise jugendlich aussehender Gäste kontrolliert. „06.08.1991“ stand als Geburtsdatum auf dem Personalausweis des Gastes, der an den Geldspielautomaten wollte.
Der Kerl war seit zwei Stunden volljährig! Und er hat an seinem Geburtstag nichts Besseres zu tun, als mit zwei Kumpels in die Kneipe zu gehen und an den Abzockautomaten zu spielen. Dabei gibt es doch deutlich interessantere Locations, in die man ab 18 darf.

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht mehr, wo ich an meinen 18. Geburtstag gefeiert habe, aber mit Sicherheit habe ich damals mein Geld nicht in einen Automaten geschmissen.

Ausweiskontrollen

Es ist immer wieder faszinierend!
Ab und zu passiert es: wenn Gruppen von jungen Damen unterwegs sind, haben nicht alle ihren Ausweis dabei. Sie hoffen einfach darauf, daß sie nicht kontrolliert werden. Besonders lustig ist es, wenn sie ihren Geldbeutel auspacken und zwischen zig verschiedenen Karten und Zeugs, was sie da mitschleppen (EC-Karte (wichtig fürs Kippen holen), Krankenkassenkarte, Kinopass, Dönerladen-Ermäßigungskärtchen und was weiß ich nicht noch alles) ihren Ausweis oder Führerschein nicht finden können. Den haben sie natürlich aus Versehen wohl nicht mitgenommen. Da steht ja auch dummerweise das Geburtsdatum drauf.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! 😉

Aufmerksames Lesen

Gestern erreichte mich während der Arbeit eine SMS eines Gastes:

Sers! komm morgen mit paar studenten vorbei. feier in meinen geburtstag rein. machst ein bißchen länger auf? platz wirds schon haben oder?

Also habe ich gewartet, daß die Jungs und Mädels vor 0 Uhr bei mir vorbeischauen. Sie kamen aber nicht. Es kann gut sein, daß sie schon ein bischen vorgeglüht haben und deswegen die Zeit vergessen hatten. Nun wartete ich darauf, daß sie eben nach 0 Uhr kommen. Einem Freund und Stammgast erzählte ich dann, daß ich mir schon ein bischen Sorgen mache, wo sie nun bleiben. Denn eine SMS, daß sie nicht mehr kommen, kam auch nicht.
Später kam dann meine Freundin vorbei, der ich von meiner Problematik berichtete. Ich las ihr dann auch die SMS vor…

Sers! komm morgen

Und sofort war mir klar, warum sie noch nicht da waren. 😉
Tja, manchmal reicht aufmerksames Lesen!

Happy Beer’sday!

Schon wieder ist ein Jahr vorbei und die Jungs (und ein Mädel) von Lieblingsbier.de feiern ihr Einjähriges! Herzlichen Glückwunsch! Macht weiter so!

Zur Feier des Tages verlosen sie nun ein T-Shirt und fünf exklusive Lieblingsbier.de-Schlüsselanhänger:

Alles was ihr tun müsst, ist eine Email mit eurem ganz persönlichen Geburtstagsgruß (egal ob Bild, Gedicht, Video, etc..) an info@lieblingsbier.de senden und schon habt ihr die Chance einen Gewinn abzustauben!!
Happy Beer`sday Lieblingsbier.de!! + GEWINNSPIEL !!!

Teilnahmeschluß ist nicht angegeben. Kreative Geburtstagsgrüße sind willkommen!

Allen Bier-Fans sei dieses Blog ans Herz gelegt. Es ist sehr interessant und unterhaltsam.

Wie Gerüchte entstehen…

Es ist immer wieder erheiternd, wie sich Gerüchte so in die Welt setzen. Da bekommen irgendwelche Pappnasen nur einen Teil der gesamten Geschichte mit und basteln sich dann fleißig den restlichen Teil selbst. Natürlich kann es gar nicht anders sein, als sie sich ausgedacht haben.

Letztens konnte ich es wieder hautnah miterleben, als ich außerhalb meiner Dienstzeit von einem Bekannten (und regelmäßigem Gast) angesprochen wurde:

Gast: Sag mal, war die Schlägerei am Wochenende bei Dir?
ich: Äh, was für eine Schlägerei?
Gast: Am Samstag standen zwei Streifenwagen und ein Rettungswagen bei Dir in der Straße?
ich: Noe, bei mir war keine Schlägerei. Ich habe auch nichts mitbekommen.

Nun gut. Streifenwagen in dieser Gasse sind keine Seltenheit, weil es ab und zu schon zu Streß kommt. Die günen Jungs fahren aber meist nur prophylaktisch dadurch, um dann im Rest der Altstadt nach dem Rechten zu sehen.
Mir dämmerte es ein wenig, denn ich hatte an dem Tag wirklich zwei Streifenwagen in der Gasse stehen gesehen, als ich draußen geschaut habe, ob alles in Ordnung ist (das war noch zu der Zeit, als das Rauchen in Bars illegal war). Nur standen die beiden Autos ca. 50m entfernt von der Bar. Was sie dort wollen, entzieht sich meiner Kenntnis. Aus Langeweile werden sie dort aber nicht gestanden haben.

Wie der Rettungswagen dann ins Spiel kam, fiel mir irgendwann dann auch ein:
Ich hatte an dem Abend eine geschlossene Gesellschaft, bei der eines der Geburtstagskinder beim ASB arbeitet. Und während der Feier kamen auch zwei Rettungsdienstler zum Gratulieren vorbei. Da sie Dienst schieben mußten, waren sie natürlich in Uniform unterwegs. Ihr Rettungswagen parkte tatsächlich vor der Bar.

So einfach entstehen Gerüchte!