Schlagwort: Brauerei

Zukunftsvisionen

Dem Staat geht es schlecht, die AbwrackUmweltprämie ist ausgelaufen (und nun merkt auch der größte Depp, welch Schwachsinn die Idee war), es wird Zeit für Reformen!

Gerade eben hatten wir in lustiger Runde ein paar Ideen, um den Staat wieder auf Vordermann zu bringen:

  • Im Plenarsaal im Bundestag werden an den Seiten Theken installiert, an denen Bier, Wein, Cocktails und Spirituosen gratis ausgeschenkt werden.
    Das schafft Anreiz für die Politiker, etwas häufiger ihre Sitzungen zu besuchen, sorgt für bessere Stimmung und bringt mehr Farbe in den Politikalltag (und die Alkohol-Industrie könnte vor Ort ein wenig Lobby-Arbeit bei Frau Bätzing machen). Zusätzlich entsteht durch die gut besuchten Debatten mehr Vertrauen im Volk, weil es so aussieht, als ob sich nun mehr Politiker ums Volk kümmern würden..
  • Der Staat wird durch eine erfolgreiche deutsche Firma gesponsort: Jägermeister (die zeigten sich schon 1972 innovativ, als erster Fußball-Trikot-Sponsor).
    Der Bundesadler kommt weg und wird durch einen Hirsch ersetzt, aus Schwarz-Rot-Gold wird einfach Schwarz-Rot-Orange. Gegebenenfalls muß auch die Nationalhymne dem „10 kleine Jägermeister“ weichen.
  • Stadt- und Landkreise werden nach den dort ansässigen Brauereien benannt. Der größte Gewerbesteuerzahler hat das Erstkaufsrecht.

Habt ihr noch weitere Ideen?

Ewig haltbar

Kühlschränke auffüllen ist prinzipiell sehr einfach:
Wenn neue Ware eingeräumt wird, kommt die alte Ware nach vorne, damit nicht irgendwann ganz hinten abgelaufenes Zeug steht, das dann entsorgt werden kann. Ist ja schließlich bares Geld, das man wegschmeißt!

Kurios ist es schon, wenn dann bei der Kontrolle des Mindesthaltbarkeitsdatums der Blick ins Leere geht, weil das MHD komplett fehlt! Und dann steht eine Überprüfung aller Etiketten an. Zum Glück ist die Brauerei in solchen Fällen mehr als kulant und liefert Ersatz.

Die Situation ist nicht nur für mich unangenehm, sondern auch für die Brauerei. Denn sie können nicht erkennen, welche Charge betroffen ist. Da darf dann wohl ein Praktikant die kompletten Brauereibestände durchchecken.

Gold Ochsen Oxx Lager Grapefruit ohne MHD

Bier auf andere Art bezahlen

In Zeiten der Finanzkrise muß man als Gastronom sehen, wo man bleibt. Die meisten Menschen sparen zuerst beim Weggehen. Für die Gastronomie ist das schlecht, denn Homedrinking is killing Gastwirt. Auf Myvideo gibt es ein nettes Video dazu: Homedrinking is killing Gastwirt.

In Edgefiel (England) hat sich ein Pub nun etwas Besonderes ausgedacht:
Statt mit Geld zu bezahlen, kann man dort sein Bier mit Früchten, Fisch, Fleisch und Gemüse bezahlen.

An unusual barter system has been set up at The Pigs pub in north Norfolk after customers started bringing their home-grown produce into the bar. All sorts of fresh fruit, fish, meat and vegetables have been swapped for pints at the pub in Edgefield near Holt which now has a sign on the wall saying: „If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!“
The Pigs Pub

Das klingt recht interessant. Bei den Speisen werden sie weniger einkaufen müssen. Aber die Brauerei will wahrscheinlich immer noch Geld sehen. Vielleicht läßt sie sich aber auch mit Gerste bezahlen.
Auf jeden Fall scheint das Konzept erfolgreich zu sein.

(gefunden bei: ANDERS|denken – Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!)

kultiges Fundstück

kultiges Bier: kult!Mal wieder etwas aus der Kategorie Fundstücke.

Fremdgetränke sind in Bars, Cafes und Clubs nicht gerne gesehen. Daher verstecken die Getränke-Sünder die „heiße Ware“ in ihren Jacken oder Rucksäcken. Dumm ist nur, wenn man dann einen Rucksack unter der Sitzbank deponiert und nicht merkt, wie sich der Inhalt aus dem Rucksack schleicht. Das ist schlecht für den Eigentümer und gut für mich.

Gestern fand ich beim Aufräumen unter einer Sitzbank drei volle Flaschen Bier. Die Marke war mir bisher unbekannt, aber der Name kult! und der Slogan a gscheits Bier! verspricht schon mal viel. Leider finden sich nicht mehr Informationen auf der Homepage der Kaiser Brauerei. Ich weiß auch nicht, wo man es kaufen kann. Nun liegen die drei Flaschen erstmal im Kühlschrank und warten auf ihren bestimmungsgemäßen Verzehr.

Prost!

Bierflaschen-Mutant

Dem regelmäßigen Leser ist bisher wohl nicht entgangen, daß ich bei mir in der Bar von der lokalen Ulmer Brauerei Gold Ochsen versorgt werde.
Bierflasche - falsches Etikett auf Veltins-FlascheAls ich mal wieder daran ging, den Kühlschrank zu füllen, bin ich über eine mutierte Hefeweizen-Flasche gestolpert. Es war nicht die normale NRW-Flasche, sondern eine Longneck-Flasche, die zwar nicht auf offensichtliche Weise, aber schon sehr deutlich mitteilte, wohin sie eigentlich gehört. Eigentlich sollten solche Flaschen in der Brauerei aussortiert werden. Wenn schon nicht von der Spülanlage, dann von der Abfüllanlage. Meines Wissens nach gibt es von der Brauerei keine Getränke in 0,5l-Longneck-Flaschen.

Wer nun erstmal rätseln mag, klicke auf das Bild, die Auflösung folgt weiter unten.
Weiterlesen

23. April – Tag des Deutschen Bieres

Und wieder einmal jährt sich der Tag des Deutschen Bieres. Das ist das Datum, an dem im Jahre 1516 das Bayerische Reinheitsgebot erlassen wurde.
Zum „Geburtstag des BIeres“ haben sich die Brauer mit Leib und Seele etwas besonderes ausgedacht. Jedes Jahr brauen die zugehörigen Brauereien ein Jahrgangsbier, das nach 120 Tagen Brau- und Reifezeit in limitierter Version in den Handel kommt (ca. Ende August). Dabei trägt jede Flasche eine Seriennummer.

Zu den Brauern mit Leib und Seele gehören die Brauereien:

  • Berg-Brauerei aus Ehingen-Berg
  • Brauerei C. Härle aus Leutkirch
  • Brauerei Dachsenfranz aus Zuzenhausen
  • Herbsthäuser Brauerei aus Bad Mergentheim
  • die Kaiserbrauerei aus Geislingen
  • Brauerei Königsbräu aus Neidenheim
  • Löwenbrauerei aus Bräunlingen
  • Kronenbrauerei Schimpf aus Remmingsheim
  • Brauerei Stolz aus Isny
  • Kronenbrauerei Tettnang

Die Brauer mit Leib und Seele verpflichten sich dabei zur Einhaltung von 10 Regeln, die für wirklich gutes Bier sorgen sollen. Von obigen Brauereien kenne ich nur die Berg-Brauerei mit ihrem berühmten Ulrichsbier und zumindest schaden diese Regeln der Bierqualität überhaupt nicht, eher im Gegenteil.

Da die Berg-Brauerei bei mir gleich ums Eck ist, werde ich versuchen, dieses Jahr eine der limitierten „23.April“-Flaschen zu organisieren.