Pünktlichkeit

… ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr! So sagt der Volksmund.
Wenn es das Arbeiten oder Termine angeht, bin ich schon pünktlich. Aber gerade bei Sachen wie Boxtraining oder lockere Verabredungen wie zum Beispiel zum Grillen reicht es ja, wenn ich irgendwann da bin. Hauptsache dabei gewesen!
Und besonders beim Boxtraining kann ich es mir erlauben zu spät zu kommen. Denn ich bin der einzige von den Szene-Gastronomen, der mit Inlinern angerollert kommt und daher auf das Warmmachen (fast) verzichten kann (so meine Ausrede). Und 11:30 Uhr ist für nachtaktive Gastonomen schon eine harte Zeit (das ist wie wenn ein Normalsterblicher um 4 Uhr aus dem Bett geschmissen wird).
Und da es ja nun nur noch 5 Tage bis zum Kampf sind, hat mich mein Trainer gestern sehr nett gebeten, doch mal auf die Zeit zu achten:

Trainer: (fast schon flehend) Kannst Du Dich bitte bemühen, mal pünktlich zu sein?
ich: Morgen oder am Sonntag?
Trainer: (Stimmungslage irgendwo zwischen Verzweiflung und Wut): An beiden Tagen!

Und ich bin richtig stolz auf mich: Punkt 11:30 war ich da.