Kartoffelsupp I

Ja, der Artikel heißt wirklich nur „Kartoffelsupp“ (heißt so im Schwäbischen, wenn man es eindeutscht), das „I“ deswegen, weil morgen noch ein zweiter Eintrag dazu folgen wird.

Heute ist mir etwas Ähnliches passiert (zum Glück nur als Gast), wie bei dem Kerl mit dem Most:
Zwei Stammgäste (Großvater und Enkel) betreten das Cafe des Chefs. Der Großvater ist schon (leicht) angetrunken, der Enkel nüchtern, weil er fahren muß.
Irgendwann kam dem Großvater die geniale Idee, daß in dem Cafe noch etwas fehlen würde: eine gut gemachte Kartoffelsupp. Das wäre der Renner, weil es die nirgends woanders in der Stadt gäbe. Und jeder Gast würde sie essen. Schon klar, solche Spinnereien von Gästen, die meinen, sich in der Gastronomie besser auszukennen, als der Wirt, erlebt man häufiger. Witzig war allerdings der Streit, der nun zwischen Opa und Enkel entbrannt ist. Wer von beiden macht nun die bessere Kartoffelsupp? Opa traut dem Enkelchen (geht immerhin schon auf die 30 zu) nichts zu, der Enkel kontert mit „Du hast doch in Deinem Leben noch nie eine Kartoffelsupp selbst gemacht!“. Einfach herrlich!
Der Chef hat sich nun auf das Experiment eingelassen, der Enkel wird morgen früh alles für die Kartoffelsupp einkaufen gehen und sie frisch zubereiten. Mal sehen, ob es so ein Erfolg wird, wie versprochen…