Kategorie: Gäste

Zickenterror

Eine Aushilfe ist nun auf der Suche nach einer Wohnung in ihrem neuen Studienort. Dabei antwortete sie auf die Frage, wie denn die letzte Wohnung war und ob sie eine Chance hätte, da einzuziehen:

Es war eine schöne Wohnung, aber sie will eher einen Mann als Mitbewohner haben, weil sie keine Lust auf Zickenterror hat… die blöde Kuh!

Ich muß aber zu ihrer Verteidigung aber sagen, daß sie keine Zicke ist.

kreativer Tag

Was war heute nur mit meinen Gästen los?
Normalerweise zerknautschen sie die Servietten>, die unter den Cocktails liegen, wickeln sie um den Stiel oder zerreissen sie. Heute war es ganz anders:
Zwei Mädels bastelten eine Seerose (sah ungefähr so aus) und zwei weitere junge Mädels fingen an, Maler-Hüte zu falten.
Manchmal bereue ich es schon, daß ich keine Digicam habe. 🙁

Ein gutes Buch zum Servietten-Falten: Superidee Servietten falten

Küchenchaos

Es gibt einen Gast und Kumpel vom Chef, der sich ab und zu in die Küche verziehen „darf“ um dort die Geschirrspülmaschine zu füllen. Vorhin kam nun das Problem auf, daß wohl nicht mehr genug Platz war. So kam also besagte Person aus der Küche und fragte, ob sie den Kasten für das Besteck oder den Mixer in die Spülmaschine stecken solle.

Kommentar vom Chef: Das wirst Du ja noch beides da reinbekommen!

Kumpel verschwindet in der Küche, man hört ein Klirren und dann nur noch:

So, alles drin!

Während wir noch über diesen Gag lachten, sprang der Chef schon eiligst in die Küche. Hatte wohl ein bischen Angst um sein teueres Keramikgeschirr…
Es gab glücklicherweise keine Verluste.

Cuba Libre II

Dienstag ist bei uns Cuba Libre im Angebot, d.h. leckerer Cuba Libre mit Havana Club-Rum für 3 Euro. Da kann man mal nicht meckern. Und viel schreiben kann man (ich) darüber auch nicht. Aber heute gab es mal echt eine Situation, wo ich echt sprachlos war. Ich war nicht im Service, sondern saß nur an der Theke rum und habe meinen freien Tag genossen.

Vier Personen (wahrscheinlich zwei Pärchen) bestellen vier Cuba Libre und nippen deutlich länger als der Durchschnitt an diesem Getränk. Beim Kassieren („Zusammen oder getrennt?“) spielt sich eine der Damen als große Gönnerin heraus und erklärt den anderen Drei feierlich:

Ich lade euch ein!

4 Cuba Libre zum Spezialtarif macht genau 12 Euro. Und sie hat genau 12 (in Worten: zwölf) Euro bezahlt. Kein Trinkgeld, null, nada, niente.

Also, wenn ich jemanden einlade, dann ist das ein Zeichen der Großzügigkeit. Und dann will ich nicht vor den Eingeladenen dumm dastehen und das Rückgeld centgenau haben. Immerhin lade ich jemanden ein und kann es mir leisten, diejenigen einzuladen. Warum die Dame nun so knickerig war, weiß ich nicht (und will es eigentlich auch nicht wissen).

Zufall

Heute hatte ich gegen Ende einen Junggesellinnenabschied bei mir zu Gast.
Die Braut in spe war schon relativ kugelrund und so kam dann auch die Frage nach dem Geburtstermin auf: 6. Dezember.
Das Kind sollte also ein Schütze werden, genau wie ich. Die Zukünftige war auch Schütze, Geburtstag: 14. Dezember. Und wie es der Zufall so will, liegt es nur einen Tag neben meinem Geburtstag, dem 15. Dezember. Sofort meinte eine der Freundinnen, daß sie auch Schütze sei und am 16. Dezember Geburtstag hätte.
Ich habe ja schon einiges über Wahrscheinlichkeiten und Zufallsverteilungen gelernt, mir ist das Geburtstagsproblem bekannt, habe aber gerade weder die Zeit noch die Lust, auszurechnen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, daß von 8 Personen (7 Gästinnen und mir) an aufeinanderfolgenden Tagen Geburtstag haben.

Anekdote am Rande:
Damals (jaja, ist schon lange her) hatte wir einen Mathematik-Leistungskurs mit 11 oder 12 Teilnehmern und drei hatten eben an diesem ominösen 15. Dezember Geburtstag. Und diese Wahrscheinlichkeit ist erschreckend gering. Kein Wunder, daß unser Mathematiklehrer uns das damals nicht abkaufen wollte… 😉

Der Kreislauf des Geldes

Als ich die Geschichte vom Hotelblogger zum Thema Hartgeld las, mußte ich sofort an die Mädels von der Volksbank nebenan denken.

Wir holen bei den beiden Mädels das Wechselgeld für Chefs Cafe und des Thekenmeisters Bar. Mal mehr, mal weniger. Viel von dem Wechselgeld geht meist für Zigaretten drauf.
Kann mir nun mal jemand verraten, warum die Bank-Mädels, wenn sie Feierabend haben und dann hier im Cafe Zigaretten aus dem Automaten ziehen wollen, noch nichtmal Kleingeld haben? Die sitzen den ganzen Tag auf dem Geld, wedeln sich mit Scheinen ein bischen Frischluft zu und stauben dann wieder das von uns mühsam abgeholte Kleingeld ab. Aber die beiden dürfen das!