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Cowboyschorle

Liebe Freunde der gehobenen Barkunst: bitte steinigt mich nicht 😉

Ich trinke nach Feierabend in Clubs gerne die berühmte Discoschorle. Dort läßt sich mit einem einfachen Trick am Wirkungsgrad des Drinks drehen 😉

Nun gibt es eine neue Schorle für Nachtschwärmer: Cowboyschorle
In Kooperation mit meinem Red Bull-Außendienstler gibt es ab sofort für meine Gäste die Cowboyschorle. Red Bull bewirbt es als „Das Cola von Red Bull mit Whisky“, ich finde Cowboyschorle deutlich verkaufsfördernder!
Ich bin zwar kein Fan von Whisky-Cola, aber trinkbar ist es allemal! Mal sehen, wie gut es ankommt.

Maracuja-Mangel

Ich war schon etwas erstaunt, als ich vor zwei Wochen bei unserem Haupt-Getränke-Lieferanten meine Bestellung abgegeben habe. Sie hätten keinen Maracuja-Nektar mehr auf Lager! Der Lieferant ist übrigens keine kleine Klitsche, sondern (laut Wikipedia) im Verbund mit Gold Ochsen der größte Getränkeverbund der Region Donau-Iller. Ohne Nachzufragen setzte ich meine Bestellung fort.

Glücklicherweise traf ich tags darauf einen Außendienstler eines anderen Lieferanten, der mir dann erklärte, was es mit dem Maracuja-Mangel auf sich hat:
Ecuador ist der Haupt-Exporteur für Maracuja-Konzentrate. Mehr als 90 Prozent des weltweit importierten Maracuja-Konzentrats stammen […] aus Ecuador. Nun ist leider in Ecuador die Ernte katastrophal ausgefallen (er sprach von 50% Ernteausfall) und die Getränke-Produzenten bekommen keinen Nachschub an Maracuja-Nektar.

Nun wird es spannend, wie sich der Preis für Maracuja-Produkte entwickeln wird. Maracuja scheint langsam überall Mangel zu sein. Selbst die Neu-Ulmer Metro hatte letzte Woche keinen Maracuja-Nektar im Angebot. Auch Pfanner hat so seine Probleme:

Antwort von Pfanner: Alle mit Sternchen gekennzeichneten Früchte stammen zu 100% aus Fairtrade. Die anderen stammen aus einheimischer Produktion, mit Ausnahme von Maracuja, wo es aufgrund von Lieferschwierigkeiten auf dem Weltmarkt gegenwärtig kein ausreichendes Angebot aus fairem Handel gibt.
tessarakt – Fairtrade – vom 20.7.2009

Inzwischen haben wir schon wieder ordentlich Maracuja-Nektar geliefert bekommen. Mal sehen, wie lange es reicht. Zur Not heißt es einfach: die nächste Ernte abwarten!

Unglaublich aber wahr: er war mal wieder da!

Er war mal wieder da! Und zwar am Schwörmontag!
Ich stand draußen am Fenster und versuchte für einen der ersten Gäste, der meinte mit einem 100€-Schein bezahlen zu müssen (siehe auch worst case), aus meinem Privatgeldbeutel passende Scheine zu finden.
Auf einmal sprach mich ein mir unbekannter Kerl mich von der Seite an:

Na, bist Du nun zufrieden, daß mal wieder einer von Red Bull vorbeischaut?

Ich war sehr erstaunt. Seit dem letzten Besuch vor über einem Jahr im April kam bei mir keiner der Energy-Truppe vorbei. Er wäre doch der „neue“ Vertreter und ich „kenne“ ihn doch nun schon seit einem Jahr.
Er versuchte dann auch gleich, sich ein wenig einzuschleimen, indem er auf meine Wunschliste (Kellnergeldbeutel mit „Thekenmeister“ bestickt + passenden Holster) zu sprechen kam. Leider könnte Red Bull weder Geldbeutel noch Holster liefern. Die Geschichte kommt mir auch ziemlich bekannt vor: Von John Players Special sollten wir auch schon längst damit ausgestatten sein, aber auch da gibt es Lieferschwierigkeiten. Möglicherweise kann er mir aber einen der Red Bull Speed Opener gravieren lassen. Na das klingt doch mal nach was!
Inzwischen habe ich auch noch einen schnuckligen Miniatur-Kühlschrank von Red Bull, in den genau ein Tray des Energy-Drinks paßt. Mal sehen, wann der Rest kommt…

(to be continued…)

Ewig haltbar

Kühlschränke auffüllen ist prinzipiell sehr einfach:
Wenn neue Ware eingeräumt wird, kommt die alte Ware nach vorne, damit nicht irgendwann ganz hinten abgelaufenes Zeug steht, das dann entsorgt werden kann. Ist ja schließlich bares Geld, das man wegschmeißt!

Kurios ist es schon, wenn dann bei der Kontrolle des Mindesthaltbarkeitsdatums der Blick ins Leere geht, weil das MHD komplett fehlt! Und dann steht eine Überprüfung aller Etiketten an. Zum Glück ist die Brauerei in solchen Fällen mehr als kulant und liefert Ersatz.

Die Situation ist nicht nur für mich unangenehm, sondern auch für die Brauerei. Denn sie können nicht erkennen, welche Charge betroffen ist. Da darf dann wohl ein Praktikant die kompletten Brauereibestände durchchecken.

Gold Ochsen Oxx Lager Grapefruit ohne MHD

Red Bull – Simply Cola

Ich hatte schon häufiger etwas über das neue Simply Cola von Red Bull gelesen. Aber mir gelang es noch nicht, das Zeug in die Hände zu bekommen. Auch mein neuer Aussendienstler von Red Bull kam damit noch nicht vorbei. Wahrscheinlich haben diese Red Buller mit ihren gesponsorten Events so viel zu tun, daß sie das Geschäft mit den Gastronomen gerne vernachlässigen, wenn es die Option gibt, auf Promo-Event mit hübschen Hostessen zu posieren.

Nun lese ich beim Mixology, daß Simply Cola von Red Bull nun auch in Deutschland erhältlich ist und sie sogar ein Promo-Päckchen bekommen haben.

Nun zum Geschmack.
Bastian und ich fanden ihn durchaus annehmbar. Charakteristisch ist allerdings die bereits an anderer Stelle geäußerte Assoziation von „gelutschten Kolafläschchen“, die wohl jeder aus seiner Kindheit kennen dürfte. Was als dominanter Grundton auffällt, ist eine starke Zimtnote. Die ist wohl nicht jedermanns und vor allem nicht jederfraus Sache.

Wir mischten Simply Cola noch mit dem Standard für Cuba Libre, Havana Club 3y, und auch dieses Mischergebnis ging in Ordnung. Abgesehen vom Red Bull-Image und der Dose ist das eigentlich eine Connaisseur-Kola. Speziell und nicht jedermanns Geschmack.
Red Bulls ‚Simply Cola‘ jetzt auch in Deutschland

Das will ich nun endlich auch einmal probieren. Helmut Adam schreibt: „Ein erstes Fazit: die neue Marke kommuniziert sich schwer.“
Das kann ich nur bestätigen. Einige (sehr) wenige meiner Gäste hatten schon behauptet, daß sie die neue Simply Cola kennen. Aber wahrscheinlich haben sie nur die Dose gesehen oder durch Umwege davon gehört. Einer meinte, das wäre Cola mit Red Bull, ein anderer meinte, es handelt sich um fertig abgefüllten Wodka mit Cola. Klingt beides nicht sehr angenehm und eher unwahrscheinlich. Somit muß ich Helmut Adam Recht geben: die Marke kommuniziert sich schwer.

Ich hoffe, das mir die neue Simply Cola demnächst zwischen die Finger gerät. Es wird auch mal wieder Zeit für einen Besuch des neuen Red Bull-Vertreters, denn hier steht in wenigen Wochen mal wieder ein Groß-Event an: das Schwörwochenende mit seinem berühmten Schwörmontag. Vielleicht läßt er sich da mal wieder sehen und bringt Ware zum Testen vorbei.

Neuer Red-Bull-Vertreter III

Der neue Red-Bull-Vertreter kam nun schon wieder vorbei. Diesmal aber nicht bei mir, sondern bei meinem Chef. Sehr wahrscheinlich hat er eingesehen, daß Besuche an einem Freitag- oder Samstag-Abend nicht wirklich sinnvoll sind, um Kooperationen, Sponsorings, Events und allgemeines Zeug zu besprechen. Andererseits sind gerade Besuche am Wochenende sehr sinnvoll, um zu sehen, was wirklich los ist. Ich weiß nicht, wie es in anderen Städten ist, aber hier in Ulm beschränkt es sich darauf, daß die meisten nur noch an Freitag und Samstag weggehen. Früher war auch noch donnerstags ordentlich was los. Das ist aber auch schon ein paar Jahre her.

Jedenfalls mußte er dem Außendienstler natürlich brühwarm erzählen, was ich letztens so auf meine Wunschliste geschrieben habe, falls er wiederkommen sollte. Mal sehen, ob er sich da war einfallen läßt. 😉