Schlagwort: Strom

Der Elektriker

Letzte Woche fiel auf einmal die Barbeleuchtung aus. Auch die Lampen an der Wand versagten ihren Dienst.
Nun blieb entweder die Möglichkeit, Kerzen zu verteilen und den ganzen Abend auf romantische Stimmung zu machen oder auf die Schnelle noch einen Elektriker organisieren, was Freitag Abend schon ein kleines Problem ist (wenn man nicht Unsummen investieren will).
Aber man kennt zum Glück genug Freunde und Gäste, von denen sich mindestens einer mit soetwas auskennt und auch an der Elektrik herumspielen darf. Kurz nach der Eröffnung wurde die Bar noch vom Sonnenlicht durch die großen Scheiben erhellt, während der Elektriker sich schon an sein Werk machte. Es stellte sich heraus, daß der Dimmer für die Beleuchtung seinen Geist aufgegeben hatte. Bis zum Einbau des neuen Dimmers wurde dann einfach auf Voll-Beleuchtung geschaltet, weil die Dämmerung sich schon stark bemerkbar machte. Kurze Zeit später funktionierte aber alles wieder wie gehabt. Dachte ich zumindest.
Nach Feierabend kam dann die große Überaschung: ich wollte die Außenbeleuchtung ausschalten und was passiert? In der Bar geht auch das Licht aus.

Während seiner Arbeit hat es der Elektriker auch schon passend kommentiert:

Unter den Handwerkern sind die Elektriker die größten Pfuscher!

Licht aus!

Beim Shopblogger hat es in unmittelbarer Nähe einen Blitzeinschlag gegeben. Dabei hat sein Verstärker zur Ladenbeschallung den Geist aufgegeben.

Ähnlich erging es gestern einer Bar, die ich nach Feierabend besuchte und mich über die Kerzen im Eingangsbereich wunderte. Es lag daran, daß dort aus unbekannten Gründen gegen 21 Uhr der Strom ausfiel. Eine Bar kann mit viel Kerzen und Kellnerblöcken den Betrieb noch aufrecht erhalten. Heißgetränke fallen zwar aus, aber wer will schon bei diesen Temperaturen schon eine heiße Schokolade oder Kaffee.
Aber nicht nur die Bar war betroffen. Im Galeria Kaufhof gegenüber brannte nur noch die Treppenhausbeleuchtung, die Fußgängerzone war auch dunkel. Am schlimmsten hat es aber das anliegende Kino getroffen, die nun auch keinen Strom mehr hatten. Zur Prime Time im Kino keinen Strom zu haben, ist wirklich ärgerlich.

Peinlichkeiten

Eine kleine Anekdote vom Wochenende:
Am Samstag fand bei mir ja eine Exklusivveranstaltung und dafür mußte der Nebenraum hergerichtet werden, der ansonsten nämlich nicht bewirtschaftet wird. Also ist der Chef am Freitag nachmittags mit mir in die Bar gefahren. Wir sind zum Hintereingang rein und als wir in der Bar standen kam vom Chef nur die kurze und knappe Anweisung:

Rolladen hoch, Türe auf, Fenster hoch und eine gute House-CD einlegen!

Wir haben zwei relativ große Fenster, die man komplett nach oben schieben kann. Das ist besonders im Sommer sehr praktisch, weil dadurch sehr angenehme Temperaturen in der Bar herrschen und die vorbeilaufenden Passanten ein bischen von der Musik und der Stimmung mitbekommen.
Nachdem wir mit dem Nebenraum fertig waren, war die Zeit auch ein wenig knapp und wir mußten weiter.

Chef: Hast Du hinten abgeschlossen?
ich: Ja.
Chef: Gut, dann Licht aus, vorne raus und abschliessen!

Wir sind dann durch den normalen Eingang vorne raus. Und der aufmerksame Leser wird schon gemerkt haben, was wir vergessen hatten… Als ich abends an der Bar vorbei Richtung Eingang lief, dachte ich mir nur, daß man sich das Abschließen auch hätte sparen können, denn beide Fenster waren noch komplett nach oben geschoben 😉

Ein anderes kleines Mißgeschick von mir ist vor ca. einem halben Jahr passiert:
Wie es sich gehört bin ich immer eine Viertelstunde vor Öffnung der Bar vor Ort, um dann alles hinzurichten. Danach wird aufgeschlossen, der rote Teppich nach draussen gelegt und der Aufsteller positioniert. Erst dann wird die Außenbeleuchtung eingeschaltet. Nun war es an dem Abend aber so, daß bei Öffnung schon eine große Gruppe vor der Türe stand, die mich sofort komplett in Beschlag genommen hatte. Daß ich die Außenbeleuchtung nicht angemacht hatte, fiel mir ca. 1,5h vor Feierabend auf, als ich am Gläser polieren war und ich mich wunderte, daß es bei Blick nach draußen ziemlich dunkel war.
Positiver Effekt: der Laden war den ganzen Abend voll, der Umsatz wirklich gut und nebenbei auch noch Strom gespart 😉