Schlagwort: Software

Kalender gesucht

Ein Stammgast saß bei mir mit seinem Laptop am Tresen und werkelte so vor sich hin. Irgendwann schaute er über das DIsplay zu mir und fragte:

Gast: Hast Du zufällig gerade einen Kalender da?

Ich stoppte kurz meine Gläserpolieraktivitäten und schaute ihn ein wenig erstaunt an.

Gast: Vielleicht auf Deinem Handy?
ich:: Du hast doch einen Rechner vor Dir. Da sollte doch ein Kalender drauf sein!

Mit einem erleichternden „Ach stimmt ja.“ klatschte er sich die Hand vor die Stirn und verschwand wieder hinter dem Display.
Manchmal ist das Naheliegende so fern…

Upgrade vollzogen

Was für ein Schreck!
Thekenmeister.de war nicht verfügbar. Es lag einfach daran, daß der Datenbank-Server nicht mehr reagiert hat. Da ich also keinen Beitrag schreiben konnte, nutzte ich die Zeit um die Blogsoftware Serendipity auf den neuesten Stand zu bringen. Und es ging alles sowas von einfach:

  • Neuste Version (Serendipity 1.2) auf den Server holen
  • Backup machen (alte Dateien und Datenbank (hier mußte ich warten, bs die Datenbank wieder erreichbar war und hat am längsten von allem gedauert)
  • Neue Dateien über die alte Installation kopieren
  • In die Administrations-Oberfläche einloggen
  • Serendipity erkennt automatisch, daß nun eine neue Version zum Upgrade bereitsteht und mit einem Klick ist schon alles erledigt.

Die Pugins funktionieren wie gehabt, das Layout stimmt auch noch. Mal sehen, welche Probleme mir in den nächsten Tagen noch begegnen. Denn so einfach und problemlos kann kein Upgrade vonstatten gehen… 😉

iBar

Bei meinen Streifzügen durchs Netz bin ich wieder auf eine Seite gestoßen, die ich vor langer Zeit schon einmal besucht hatte. Nachdem ich nun eine neues Video gesehen habe, will ich endlich auch so eine Bar!

Auf i-bar.ch wird eine Bar der Extraklasse angeboten. Durch einen integrierten Beamer kann die Oberfläche des Tresens mit beliebigen Inhalten bespielt werden und durch Sensoren auf Gegenstände, die den Tresen berühren, reagieren.
Aber seht selbst:

Mit der iBar kann auch iBar-Pong gespielt werden. Eine sehr schöne Spielerei!
Was die Installation kosten wird, möchte ich gar nicht erst wissen. Aber auf jeden Fall ist mit dieser Bar eine gewisse Exklusivität verbunden!

Trackback? Trackback!

In den letzten Tagen gab es einige Blogs, die meinen Artikel „10 Tipps, wie Du Dich als Gast erfolgreich unbeliebt machst“ aufgeegriffen haben und in ihren Blogs etwas dazu geschrieben haben.

Mixology: Drinksblog: 10 Tipps…
Huwis Achterbahn durchs Leben: Food-Moduling – Jetzt hat der Gast die Wahl
Bitter-Blog: Erfolgreich unbeliebt als Gast!
gotorio: „Basil’s“, Düsseldorf, oder: 10 Regeln, wie ich es mir mit Gästen verderbe
(falls mir noch ein Beitrag entgangen ist, bitte melden!)

Ich hätte diese Beiträge (bis auf den von go to rio) wohl nie gefunden, wenn ich nicht ab und zu meine Logfiles auswerten würde. Um diese Arbeit zu sparen gibt es für Blog-Software sog. Trackbacks, die dafür sorgen, daß unter meinem Beitrag ein Link zu eurem Beitrag erscheint. So wissen meine Leser, daß ihr auch etwas dazu geschrieben habt. Vielleicht werden es in Zukunft auch eure Stammleser.

Wessen Blog-Software keine Trackbacks unterstützt, darf auch gerne einen Kommentar bei dem jeweiligen Beitrag hinterlassen („Hey, ich hab da auch was dazu geschrieben, schaut doch mal unter $link vorbei!“) oder mir eine Email E-Mail schreiben (blog@thekenmeister.de), dann werde ich die Seite von Hand verlinken. Ihr müßt euch vor euren Beiträgen doch nicht verstecken!

Sicherheit in Internetcafes

Internetcafes gehören normalerweise nicht zu der Gastronomie in der ich regelmäßig verkehre. In dieser Woche hatte ich nun mehrfach die Gelegenheit, ein Internetcafe besuchen zu müssen.
Mir ist meine Privatsphäre sehr wichtig. Und deswegen bin ich umso erstaunter, wie sorglos (oder vielleicht auch nur ahnungslos) die Nutzer in den Internetcafes mit ihren Daten umgehen.
Es geht dabei nicht nur um wichtige Passwörter, sondern auch um einfache private Daten, wie z.B. Photos, Chat-Aufzeichnungen, besuchte Webseiten, Suchbegriffe, abgespeicherte Emails. All das habe ich ohne großen Aufwand auf den Rechnern gefunden, entweder noch im Browser oder im nicht geleerten Mülleimer.
Es sollte im Interesse des Internetcafe-Betreibers liegen, daß nach einer Abmeldung der Rechner wieder in einen sauberen Zustand versetzt wird und sich der User keine Gedanken machen muß. Nun kann aber jeder Hans und Franz ein Internetcafe aufmachen (und es gibt immer wieder mehr davon), der keine Ahnung von Sicherheit und Privatsphäre hat. Erschreckend!

Wie kann man nun sicherstellen, daß nach einem Besuch in einem Internetcafe keine privaten Daten mehr auf dem Rechner bleiben?

  • Browser bereinigen:
    Mangels Internet Explorer kann ich hier nur die Vorgehensweise für den Mozilla Firefox beschreiben: Unter Tools -> Clear Private Data (unterster Menüpunkt) kann man sämtliche privaten Daten löschen. Dazu einfach alle Häkchen setzen, und schon sind die Cookies, besuchte Webseiten, Downloads, ausgefüllte Formularfelder und gespeicherte Passwörter gelöscht.
  • Papierkorb
    Wenn man Daten in den Papierkorb schmeißt, dann sind diese noch lange nicht gelöscht. Dazu einfach einen Rechtsklick auf den Papierkorb und dann „Papierkorb entleeren“.

Wer noch mehr Tipps dazu hat, kann sich gerne in den Kommentaren austoben 😉