Schlagwort: Softdrinks

Havana Cola

Mal wieder ein bischen Getränkekunde:
Einige Gäste bestellen bei mir statt eines Cuba Libres „Havana Cola“ (und meinen damit Cuba Libre ohne Limette), insbesondere habe ich ein paar Männer, die immer den 7-jährigen Havana Club nur mit Eis und Cola wollen (was für eine Verschwendung). Die Meisten wissen aber gar nicht, daß „Havana Cola“ nicht Havana Club mit Cola ist, sondern eine Cola (und damit alkoholfrei) aus Kentucky, USA.
Havana Cola besteht aus einer Premium Cola, Rohrzucker und Key Lime, das in der kubanischen Kochkunst ein wesentliches Aroma darstellt.
Neben Havana Cola hat die Firma noch Havana Mojito im Angbot (auch ohne Alkohol). Das klingt beides ziemlich lecker. Aber wo bekommt man das Zeug in Deutschland?

Mehr Infos zu Havana Cola finden sich auf deren Homepage: Havana Cola.

Ich glaub, es hackt!

Was ich gestern erleben durfte mußte, war mal von einer ganz anderen Welt. Zum Glück in einer anderen Bar. Wenn ich das bei mir erlebt hätte, wäre derjenige hochkant rausgeflogen.
Jemand vom Personal (ich weiß, daß er dort arbeitet) saß erst hinter der Bar auf dem Tresen und stand dann im Durchgang der Bar und unterhielt sich mit einer jungen Dame. Hinter der Bar war sonst weit und breit kein Personal zu sehen.
Und es kam wie es kommen mußte: ein Gast ging an die Bar und bestellte bei ihm etwas (ich habe den Anfang des Dialogs leider nicht mitbekommen).

er: Wenn Du etwas bestellen willst: $arbeitendesPersonal ist hinten am Tischkicker!
Gast:Aber Du kannst mir hier doch schnell zwei Bier geben?
(er hatte ca. 2m bis zum Kühlschrank und weitere 2m bis zu den Gläsern, was für ihn also insgesamt ca. 5m Laufstrecke plus Öffnen und Schließen des Kühlschrank sowie das Holen von zwei Gläsern und Einschenken zweier Biere bedeutet hätte)
er:Vergiß es! Ich arbeite nicht Und wenn Du etwas bestellen willst, gehst Du nach hinten zum Tischkicker! Ich bleibe hier stehen.. and whatever!

Der Gast ist dann wirklich zum Tischkicker gegangen um etwas zu bestellen. Ich hätte dem Kerl ein beherztes „Fuck you!“ (er ist Engländer oder Ire, zumindest englischsprachig) ins Gesicht geschmissen und wäre gegangen.
Interessant ist noch, daß er der jungen Dame danach die Welt des Cocktail-Shakens erklären wollte. Bevor er sich mit Cocktails befaßt, soll er erstmal den Umgang mit Gästen lernen!
Zum Glück habe ich da komplett anderes Personal. Wenn jemand privat oder nach Feierabend bei mir in der Bar oder in Chefs Cafe ist und eine größere Gruppe hereinkommt, wird kurz gefragt, ob etwas geholfen werden kann. Es geht dann einfach schneller, wenn einer Cocktails macht und der andere die Kaffeemaschine bedient oder Softdrinks ausschenkt. Und natürlich helfe ich in solchen Situationen auch (ohne irgendwelche Arbeitszeiten aufzuschreiben oder Trinkgeldansprüche zu stellen). Schließlich geht es um den Gast. Und je schneller er seinen Wunsch erfüllt bekommt desto zufriedener ist er (und kann möglicherweise später auch schneller noch etwas bestellen).