Schlagwort: Schorle

Cowboyschorle

Liebe Freunde der gehobenen Barkunst: bitte steinigt mich nicht 😉

Ich trinke nach Feierabend in Clubs gerne die berühmte Discoschorle. Dort läßt sich mit einem einfachen Trick am Wirkungsgrad des Drinks drehen 😉

Nun gibt es eine neue Schorle für Nachtschwärmer: Cowboyschorle
In Kooperation mit meinem Red Bull-Außendienstler gibt es ab sofort für meine Gäste die Cowboyschorle. Red Bull bewirbt es als „Das Cola von Red Bull mit Whisky“, ich finde Cowboyschorle deutlich verkaufsfördernder!
Ich bin zwar kein Fan von Whisky-Cola, aber trinkbar ist es allemal! Mal sehen, wie gut es ankommt.

Rechte und Pflichten von Stammgästen

Zwischen den Tagen war ein meiner Lieblings-Stammgästin mit einer mir unbekannten Freundin bei mir. Meiner neuen Aushilfe habe ich gleich erklärt, daß sie entweder Sex on the Beach oder eine Johannisbeernektarschorle trinken wird. Jedenfalls war das bisher immer so.
Nur diesmal hat sie mir einen Strich durch die Rechnung gemacht und einen Tee und ein großes 7up bestellt (beides für sich). Ihre Freundin bestellte ebenfalls in so einer komischen Zusammensetzung.

Ich habe ihr dann beim Bezahlen erklärt, daß Stammgäste nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten hätten. Und dazu gehört nunmal auch, daß sie stets das Gleiche trinken oder an den gleichen Tagen oder zu gleichen Zeiten vorbeischauen. Alles andere verwirrt nur. 😉
Danke!

Orangensaft – Bitter Lemon

Heute biete ich mal wieder einen besonderen Kundenwunsch an: Orangensaft mit Bitter Lemon im Mischungsverhältnis 50:50.

Ich konnte es mir natürlich bei so einer extravaganten Bestellung nicht nehmen lassen, diese Mischung selbst zu probieren. Sie ist angenehm lecker, leicht herb im Geschmack und erfrischend. Für normale Orangensaftschorlen-Trinker könnte es eine Alternative sein.

Cola-Schorle

Gestern hatte ein Gast (männlich) einen besonderen Wunsch: er wollte Cola mit Wasser, also eine Cola-Schorle, im Mischungsverhältnis 50:50.
Ich frage mich, wie kommen Menschen auf die Idee, soetwas zu mischen? Demnächst gibt es dann auch Schnaps- und Cocktail-Schorlen.
Dabei fällt mir gerade ein, daß ein Mojito im Endeffekt nichts anderes ist, als eine Rum-Schorle mit Minze, Limetten und Zucker. Coole Sache!

Nach Angaben des Chefs kommt es bei ihm häufiger vor, daß die Gäste Cola mit Wasser trinken, wenn sie eigentlich eine Cola light wollen, diese aber nicht auf der Karte steht.

Wem’s schmeckt…

Weinschorlenzeit

Nun hat sie also angefangen: die Weinschorlenzeit.
Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen verstärkt zum Vorschein, stellt sich das Konsumverhalten der Gäste um. Statt Cola oder Saftschorlen wird nun vermehrt Weinschorle getrunken. Der absolute Liebling ist dabei seit Jahren Weißweinschorle sauer (Weißwein mit Mineralwasser, auch Saurer Sprudel genannt), gefolgt von Weißweinschorle süß (Weißwein mit Zitronenlimonade, auch Süßer Sprudel). Dann folgt mit deutlichem Abstand Rotweinschorle süß und Rotweinschorle sauer. Das Mischungsverhältnis ist jeweils 50:50.

Meine Kopfrechenschwäche

Inzwischen ist eigentlich jedem meiner Freunde und Stammgästen bekannt, daß ich es mit den Zahlen nicht so habe. Addieren von Beträgen gehört dazu. Oft sind Gäste auch schneller mit dem Ausrechnen als ich. Nun gut, passiert halt. Heute bin ich damit mal total aufgelaufen.

Meine Einser-Mädels (heißen so, weil sie sich immer an den Tisch in der Ecke setzen, der bei uns intern „1“ genannt wird) waren mal wieder da. Die sind schon ein illusterer Haufen. Trinken kaum Cocktail, ab und zu Red-Bull-Prosecco und sehr oft Johannisbeerschorle, aber meist irgendetwas [1]. Beim Bezahlen kam dann folgender Dialog zustande:

sie: Ich bezahle die Johannisbeersaftschorle.
Bei dem letzen Wort verhaspelt sie sich und wiederholt:
sie: Johannisbeersaftschorle. Das ist aber auch ein schweres Wort.
ich: Und es ist falsch. Es war nämlich eine Johannisbeernektarschorle!

Nun gut, sie zahlte und nun kam es zum Fauxpas, daß ich bei ihrer Freundin ein wenig länger mit dem Rechnen brauchte und irgendwie durcheinanderkam.

ich: Was hab ich da nun gerechnet?
sie: Laß mich raten! Du bist bestimmt Mathematikstudent.

Wie ich in diesem Augenblick aus der Wäsche geschaut habe, möchte ich nicht wissen. Gegrinst habe ich auf jeden Fall, was sie zu der wagemutigen genaueren Schätzung „Wirtschaftsmathematik, oder?“ brachte.
Ich bin zwar kein Student mehr, sondern fertig mit dem Studium. Und ich muß gestehen: sie hatte vollkommen Recht!
Wozu braucht denn ein Mathematiker als Thekenmeister Kopfrechnen, wenn er weiß, daß der ganze Kram mit dem er zu tun hat (Addieren und Subtrahieren (was ja auch nur eine Addition mit dem Inversen Element ist) von Cent-Beträgen) eine Abelsche Gruppe ist?

[1] Selten erlebe ich es, daß eine Gruppe so verschiedene Sachen bestellt. Heute (alles jeweils 1x):

  • großer Milchkaffee
  • großer Kaffee
  • große Johannisbeernektarschorle
  • große Mirinda
  • kleine Pepsi
  • kleines Wasser