Schlagwort: Metro

Kundenbefragungen

Wie jedes Mal beim Einkaufen in der Metro, haben mein Chef und ich uns in die Gastro-Lounge verlaufen. Das hat mehrere Vorteile: Heißgetränke, Softdrinks und Häppchen for free, Bild-Zeitung lesen und unseren Kundenberater per Telefon anrufen (statt ihn ihm Markt zu suchen).
Nun saßen wir in der Gastro-Lounge an einem Tisch und genossen unsere Drinks. Auf einmal stand eine hübsche junge Dame neben uns am Tisch.

sie: Entschuldigung! Wir führen eine Kundenbefragung durch. Was kaufen Sie mehr: Fisch oder Fleisch?
wir (syncron): Beides nicht!
sie (erstaunter Blick): Was kaufen Sie denn dann?
ich: Eis, Milch, Sahne und Schnaps!

Sie war dann sehr erstaunt. Als wir ihr beide Gastronomie-Objekte meines Chefs (Bar und Cafe) erklärten, war sie viel gelassener. Trotzdem erklärte Sie uns, daß wir nicht für die Befragung geeignet wären, da es um eine Befragung der Fisch- und Fleisch-Käufer ginge. Meinem Chef fiel dann ein, daß er mal im letzten Jahr Grillfleisch gekauft hatte, und damit war er schon für den Fleischkunden-Fragebogen qualifiziert. Ich habe als Ausgleich den Fisch-Fragebogen ausgefüllt (immerhin weiß ich, wie man „Fisch“ schreibt).

Wer auch immer das schon mal behauptet hat: Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!

entspanntes Einkaufen bei der Metro

Wow, ich habe schon seit 1,5 Jahren nicht mehr über unsere Metro gebloggt! Das bedeutet aber nicht, daß nichts passiert ist. Damals waren meine Beiträge eher negativ ausgerichtet. Wer sich das Elend antun möchte, bitteschön: alle Metro-Beiträge.

Seit damals hat sich in der Neu-Ulmer Metro viel getan. Und soweit alles zum Positiven! Außer der kleinen Ausnahme, daß sie den Karton mit den Eiswürfeln imer noch nicht im Warenwirtschaftssystem eingepflegt haben.
Der große Schritt war anfangs des Jahres, als die Metro in Neu-Ulm umgebaut wurde und das Sortiment deutlich überarbeitet wurde (inklusive Preissenkungen).

Im Großmarkt Neu-Ulm testet METRO Cash & Carry ein Vertriebskonzept, das insbesondere auf die Kernzielgruppen des Großhandelsunternehmens ausgerichtet ist. Dazu zählen einerseits die sogenannten HoReCa-Kunden – Hoteliers, Restaurantbesitzer und Caterer – und andererseits kleinere Lebensmittelhändler, beispielsweise Kiosk- und Minishopbetreiber.
Umbau des Neu-Ulmer METRO Cash & Carry-Großmarkts abgeschlossen

Der Einkauf wurde von einem Streßfaktor zu einem gemütlichen Zeitvertreib, das Personal ist deutlich besser, die Warterei an der Kasse ist kürzer und es ist nur noch sehr selten der Fall, daß etwas nicht vorrätig ist.
Aktuell läuft ein Metro-Einkauf so ab: erst wird in der ausgestellten Küche und Cafebar ein Milchkaffee getrunken, dazu ein wenig Zeitung gelesen, ein paar Häppchen vertilgt und danach geht der Einkauf los. Inzwischen kann man dort auch im Voraus per E-Mail oder Fax bestellen, die Ware wird vorkommisioniert und man muß sie nur noch abholen. Sehr angenehm! Letzte Woche hatte ich es zum ersten Mal geschafft, die Bestellung nicht zu vergessen (es ist schon blöd, wenn man die Bestellung im Anhang der E-Mail vergißt…). Der Wortlaut war folgender:

Werte Metro, liebe Mitarbeiter und andere Untaetige,

nehmt euch 5 Minuten Zeit und lobpreiset den fleissigen Heiko!
Er hat es geschafft, die Bestellung abzuschicken! Und die Datei ist auch
schon dabei! Welch Feiertag! 😉

Aber mal im Ernst:
Es waere schoen, wenn wir die Ware dann morgen Nachmittag abholen
könnten. Danke!

Prost und Danke!

Heiko

Irgendwie muß man ja ein wenig Stimmung in den tristen Arbeitsalltag bringen. Aber bei solchen Mails und dem sonstigen Rumgealber mit meinem Chef in der Metro ist es auch kein Wunder, wenn unser Kundenberater die Frage „Sind wir eigentlich Deine einzigen bekloppten Kunden?“ mit einem deutlichen JA beantwortet. 😉
Weiter so!

Metro-Mangel: ich bin nicht allein

Ich habe schon lange nichts mehr über die Metro geschrieben, weil es mit Sicherheit die meisten langweilen würde, wenn ich hier wöchentlich schreibe, was die Metro mal wieder nicht hat, was sie zu wenig hat, daß die Minze mal wieder in grauenhafter Qualität vorliegt oder daß von 8 Kassen mal wieder nur zwei offen sind (natürlich zur Gastronomen-Haupteinkaufszeit). Für diejenigen, die es interessiert: alle meine Metro-Geschichten

Der Pizza-Blogger regt sich in einem aktuellen Beitrag auch darüber auf, daß ein Metro-Einkauf inzwischen zu einem reinen Glücksspiel geworden ist. Aber auch von anderen Gastronomen gibt es immer wieder Gemecker über die Metro. Aber die Metro macht auch etwas dagegen:
Letztens war mein Cheffe einkaufen (natürlich kurz vor knapp bevor es dann zum Arbeiten geht). Oh Wunder! Eine Metro-Mitarbeiterin wies sich als irgendeine Kundenbetruerin aus und wollte von ihm wissen, was ihn an der Metro stört, weil sie es schon mitbekommen haben, daß die Kunden zunehmen unzufrieden werden. Ein netter Zug, könnte man meinen. Aber Gastronomen im Streß haben eben wenig Zeit, um nun wirklich alle Mängel und Probleme anzusprechen. Entsprechend kurz und heftig fiel seine Kritik aus. Den passenden Fragebogen hat er nicht ausgefüllt, zu wenig Zeit.
Mangels ausgefüllter Fragebögen kann man auch zufriedene Kunden vortäuschen. 😉

Achso:
Heute fehlte Mandarinensirup (soll in den nächsten Wochen wieder kommen) und Rum 73%. Dafür hatten sie mal wieder den Bols Red Orange auf Lager.

Mariä Himmelfahrt

Mittwochs ist immer METRO-Einkaufstag. Dumm ist nur, daß die METRO in Neu-Ulm sitzt und damit in Bayern liegt, die heute Feiertag haben. Dann macht die METRO eben heute keinen Umsatz mit uns. Und ich denke auch, daß viele aus Neu-Ulm die Chance nutzen, einen gemütlichen Shopping-Tag in Ulm (Baden-Württemberg) einzulegen.
Frohes Geldausgeben!

das allwöchentliche Metro-Ärgernis

Zum Glück kenne ich keinen Metro-Mitarbeiter persönlich. Wahrscheinlich könnte man mit Metro-Insiderwissen und Kundenspäßchen ein ganzes Blog füllen. Mir reicht es schon, mich fast wöchentlich über die Metro aufzuregen!

Eine kleine Chronik:

2. April 2007:
Die Metro Neu-Ulm hat es seit mindestens einem halben Jahr nicht geschafft, den Crushed-Ice-Karton ins Warensystem aufzunehmen
17. Mai 2007:
Trotz neuen Karton-Designs hat es die Metro nicht geschafft, …
14. Juni 2007:
Die Metro ist auf dem Weg der Besserung und füllt nun zumindest die Eistruhen regelmäßig auf.
21. Juni 2007:
Ein Fortschritt? Anstatt den Crushed-Ice-Karton ins Warensystem aufzunehmen wurde nun der Eiswürfel-Karton rausgenommen.

Und was war gestern?
An der Kasse wurde zumindest der Eiswürfel-Karton nun wiedererkannt, der Crushed-Ice-Karton dagegen natürlich (immer noch) nicht.

Und nächste Woche heißte es dann wieder: Neue Woche, neue Glück! Mal sehen, mit was sie uns dann überraschen 😉

Neues von der Metro!

Irgendwie ist es schon schön, daß die Metro sich bemüht, mir genug Stoff zum Schreiben zu geben.

Letze Woche hatte ich ja noch gehofft, daß sie es wohl bald schaffen werden, den EAN-Code des Crushed-Ice-Kartons ins Warensystem einzubinden. Nun gebe ich die Hoffnung offiziell auf!

Gestern kam nämlich die Überaschung. Anstatt nun den Chrused-Ice-Karton ins Warensystem aufzunehmen, haben die „Expteren“ es tatsächlich hinbekommen, den Karton mit 2x 5kg Eiswürfeln aus dem Warensystem zu nehmen. Nun werden diese Kartons halt auch aufgerissen, damit man an den EAN-Code der Beutel kommt.

Kommentar der Kassiererin:

Kassiererin: Wir sind ja ein Großmarkt und da kann es eigentlich nicht sein, daß Kartonware nicht im Warensystem ist. Ich habe es „denen da oben“ auch schon mehrfach gesagt!

Aber wer kommt schon auf die Idee, in einem Großmarkt Ware gleich kartonweise zu kaufen?

Mal sehen, was die Metro nächste Woche an Schreibstoff bietet. Stay tuned!