Schlagwort: Kassensystem

Gähnende Leere

Ein Pärchen, das regelmäßig bei mir einen gemütlichen Abend verbringt, betritt die Bar. Sie bleibt mitten im Raum verwundert stehen, schaut sich um und spricht mich dann an:

Hier ist ja nichts los! Das kenne ich gar nicht!

Nach einem kurzen Blick auf das Kassensystem konnte ich ihr weiterhelfen:

Das könnte vielleicht daran liegen, daß ich erst seit zwei Minuten offen habe!

Zusätzlich sind noch die Weihnachtsfeiertage, da ist prinzipiell weniger los.

Musikwünsche

Nur fürs Protokoll:

Nein, ich kann nicht nachschauen, ob ich bestimmte Songs zur Verfügung habe, wenn die Bar komplett gefüllt ist und die Bon-Schlange ca. 50cm lang ist, nur weil einem Gast die Musik nicht gefällt…
und die Service-Mädels haben zu solchen Zeiten auch etwas anderes zu tun (neben gut aussehen, die Gäste mit Getränken zu versorgen und dabei noch diverse Kilometer zu laufen).

Danke für das Verständnis!

Schneller Feierabend

Mal wieder einer meiner kleinen Patzer:

Wenn ich vor Arbeitsbeginn den Rechner hochfahre, fehlen nur noch zwei Klicks um voll einsatzklar zu sein: ein Klick, um das Kassensystem zu starten und ein weiterer Klick für den Musik-Player.

Ich habe es dann geschafft, statt das Kassensystem zu starten, direkt danaben auf das Icon zu klicken, das eigentlich deutlich beschriftet ist:

Bei Feierabend hier klicken, ihr n00bs!
(Habe ich selbst so beschriftet, daß die Windows-nutzenden Mitarbeiter in der Lage sind, die Linux-Maschine herunterzufahren.)

Leider gilt nicht: Wenn hier geklickt, dann Feierabend!
Schade eigentlich… 😉
Mir blieb dann nur der erneute Start des Rechners. Wäre ja auch zu schön gewesen.

Ich bin doch nicht blöd.

Bei dieser Überschrift wird jeder zwangsläufig an den Media-Markt denken. Die Jungs und Mädels haben auch gutes Marketing gemacht und nun denkt fast jeder bei diesem Spruch an diesen Elektronik-Discounter. Ob man da wirklich Schnäppchen machen kann, steht auf einem anderen Blatt:
Kreativ-Projekt-Blog: Mit Speck fängt man Mäuse – Der Preis aus Sicht des Neuromarketings

Aber was mich im Moment viel mehr ärgert ist deren vollkommen nutzlose Webseite.

Kleine Vorgeschichte:
Mir ist gestern mein uralter Röhrenmonitor abgeraucht. Er zischt, wenn ich ihn anschalte und das Bild ist so verschwommen, als hätte ich 3,3 Promille. Also muß mein guter Sony Trinitron 17″er mal ersetzt werden. Ich schreibe nun auf einem noch viel älteren Monitor, der mal bei uns in der Bar am Kassensystem hing (danke Chef, daß Du letztens ein neues TFT spendiert hast).
Nun mußte wollte ich mich über die Preislage für neue TFTs informieren und bin vorhin (gestern, sehr später Abend) zu meinem Händler des Vertrauens losmarschiert, weil die an der Türe Preislisten zum Mitnehmen anbieten (das sind übrigens die mit der sehr guten Beratung und der Happy Hour: arlt.com)
Ok, Preisvergleiche sind nie verkehrt und so wollte ich mal schauen, was der „Blöd-Markt“ in Ulm oder Neu-Ulm so im Angebot hat. Wollte ich, wirklich! Aber die Blödmänner und Blödfrauen (bzw. deren Webseiten) wollten mir keine Preise verraten.
Unter mediamarkt.de -> Computer & Büro finden sich zwar unter einem sehr verstecken Link die fünf beliebtesten TFT-Displays, aber keine Preise! Es sind nur grobe Werte angegeben: bis 150€, 150€-200€, über 200€.

Ich bin doch nicht blöd! Kaufe ich eben woanders! Und schmeißt bitte die Web-Designer oder IT-ler raus, die für diesen Mist verantwortlich sind!
Was nützt die beste Werbung, wenn man sich nicht online über Preise informieren kann? Oder ist es vielleicht extra so gewollt, daß man nicht vergleichen kann?

Es gibt ja doch noch was…

Es war gestern ca. eine Stunde vor Feierabend. Ein Pärchen findet den Weg in die Bar, kommt zielsicher zu mir an die Theke und fragt, ob sie noch schnell etwas trinken könnten. Klar, fast noch eine Stunde! Sie starten also jeweil mit einem Kaffee und steigen dann nach ca. 20 Minuten auf Bier um.
Irgendwann ist dann auch kurz vor Feierabend, die Musik ist schon aus, ich habe das Licht ein wenig aufgedreht, alle Gäste sind kassiert (inklusive dieses Pärchens). Die Theke ist geputzt, der Kühltresen aufgefüllt, das Kassensystem spuckte reihenweise Zettelschlangen aus (Tages-, Wochen- und Monatsbericht). Nachdem nun auch das Ende der offiziellen Öffnunfszeit erreicht war, legte ich meine Krawatte und die Schürze ab, holte mir ein dunkles Weizen aus der Kühlung und begann es einzuschenken. Dabei vernahm ich den trotzigen Kommentar von ihm an sie:

Es gibt ja doch noch was!

In diesem Moment konnte ich es mir nicht verkneifen, mich in das Gespräch einzumischen:

Klar gibt es noch was: mein Feierabendbier!

Und dann setzte ich mich an die Theke zu meiner Clique, die nur noch darauf wartete, bis die Abrechnung fertig ist, ich mein Bierchen getrunken habe, um dann in die Party-Nacht zu starten.

Bierzähler

Etwas Vergnügliches zum Wochenende:

Oft ist so, daß man gemütlich in einer Runde sitzt und genüßlich ein Bier nach dem anderen konsumiert. Dabei kann es schon passieren, daß man in der Geselligkeit einen Überblick über die getrunkenen Biere verliert.
Bei Wolfgang Back habe ich nun ein nettes (uraltes) Patent gefunden, daß den ambitionierten Biertrinker in seinem Tun unterstützt: Selbsttätige Zähleinrichtung an Biergläsern (von 1890)

Patentanspruch:
An einem Bierglas eine selbsttätige Bierzähleinrichtung welche aus einem beweglichem, dem Druck der Flüssigkeit nachgebenden Boden b gebildet ist, an dem sich eine Vorrichtung zur Fortbewegung eines Sperrrades befindet, welches mit einer Nummernscheibe in Verbindung steht.

Eine wirklich geniale Erfindung, die sich leider nicht durchgesetzt hat. Vielleicht ist es auch besser so. Mit den Hygiene-Vorschriften läßt es sich jedenfalls nicht vereinbaren, daß ich die gebrauchten Gläser wieder an den Zapfhahn halte.

Bei mir zählt lieber weiterhin das Kassensystem. Wahlweise verrichtet auch die Strichliste auf dem Bierdeckel noch gute Dienste.