Schlagwort: Geldschein

Scheine in Reihe II

Scheine mit Seriennummern in ReiheGestern hatte ich beim Zählen des Umsatzes mal wieder ein paar Scheine in der Hand, deren Seriennummern in Folge waren. Den letzten zerknitterten Schein habe ich einzeln von einem Gast kassiert. Aber ich kann mich nicht erinnern, daß ich die anderen drei Scheine auf einmal bekommen hätte (frische Scheine spucken Geldautomaten wohl eher in Reihe aus). Dann wäre es schon sehr zufällig, wenn verschiedene Gäste mit Scheinen zahlen, die aufeinanderfolgende Seriennummern haben. Den Geldschein mit der Seriennummer ..40. habe ich entweder nie gehabt oder wieder rausgegeben. Schade eigentlich!

Die Seriennummern sind in Reihe, denn die letzte Ziffer ist lediglich eine Prüfsumme (siehe Wikipedia – Seriennummern bei Eurobanknoten).

Kommentar des Abends

Gestern hatte ich mal wieder ein paar Gäste, die sich hier verewigen wollten.
Sie kamen aus einer anderen Bar, ein Mädel von ihnen hatte Geburtstag und sie wollten einen schnellen Kurzen trinken. Am Ende haben sie sich für „Ficken“ entschieden (im Endeffekt nichts anderes als normaler Joster). Eine der Damen wollte ihren Schnaps (2,50€) bezahlen und reichte mir einen 20€-Schein mit dem Kommentar:

Sorry, ich habe es leider nicht kleiner!

Hey! Ein 20€-Schein ist ziemlich harmlos. Ab 50€ kann man anfangen, sich zu entschuldigen.
Andererseits gibt es auch Artgenossen, die einen Cocktail ohne Kommentar mit einem 200€-Schein bezahlen wollen und dann voller Unverständnis sind, weil man nicht wechseln kann.

Scheine in Reihe

5-Euro-Scheine mit folgender SeriennummerMit der Scheinserie beim Shopblogger kann ich nicht ganz mithalten, aber er wird im Laufe eines Tages auch ein paar Scheine mehr in den Händen halten als ich.

Und bevor nun jemand meckert, weil die letzten Ziffern der Seriennummern doch nicht in einer Reihe sind: die letzten Ziffern sind jeweils eine Prüfziffer (siehe Seriennummern bei Eurobanknoten).

(Für eine größere Ansicht einfach auf die Grafik klicken)

Wechselgeld

Gestern habe ich deutlich gemerkt, daß Monatsanfang ist: zum Monatsanfang zahlen die Gäste immer mit großen Scheinen. Ich habe keine Statistik mit der genauen Verteilung von Geldscheinen zum Feierabend, aber im Normalfall hat man von den 5€-Scheinen am meisten. Gestern war ich zum ersten Mal in der Situation, daß ich keinerlei 5€-Scheine mehr im Geldbeutel hatte. Das hat dann dazu geführt, daß ich mehrfach unnötig viel Kleingeld rausgeben mußte. Da half auch kein Nachfragen, ob die Gäste vielleicht ein paar Münzen hätten, damit ich stattdessen einen 10er rausgeben konnte. Münzgeld war bei meinen Gästen nämlich auch Mangelware. Und heute wird es bestimmt nicht anders.

Deutschland hat die Spendierhosen an

Was war bitte am Donnerstag mit meinen Gästen los?
Das Trinkgeld unter der Woche war ok bis überdurchschnittlich. Und am Donnerstag kam der Einbrauch.

ich: Das macht 10,80 EUR zusammen.
Gast: Stimmt so. (legt mir 11 EUR auf den Tisch. 1,8% Trinkgeld)

ich: 10,50 EUR bitte.
Gast: (legt einen Schein und eine Münze auf den Tisch. Ich denke nur: oha, schon wieder 50 Cent Trinkgeld) Paßt.
Und es paßte wirklich. Genau 10,50 EUR. 0% Trinkgeld
Seine Freundin hatte dann 15,30 EUR zu zahlen, legt mir 20 Euro auf den Tisch und meint „Mach 15,50.“. Na warte, denk ich mir, den Rest bekommst Du nun in Münzen wieder. Anscheinend kann sie Gedanken lesen und kramte sofort ein 50-Cent-Stück aus ihrem Geldbeutel. Nun war ich ja quasi gezwungen, ihr einen 5 Euro-Schein wiederzugeben. Schade! 1,3% Trinkgeld

ich: Das sind dann zusammen bitte 21,50 Euro.
Gast: Kannst Du Kleingeld gebrauchen?
ich: Aber sicher. Kleingeld ist immer gut.
Hätte ich das bloß mal nicht gesagt. Er schüttete seinen Geldbeutel auf den Tisch und der gesamte Münzen-Kleinkram ergab dann 1 Euro 80 Cent. Na toll. 1,4% Trinkgeld.

Das waren nicht ein paar Einzelfälle. Es gab den ganzen Abend über keinen einzigen Gast, der diese miese Quote ausgeglichen hätte. Warum es an diesem Donnerstag so ein krasser Unterschied zu den anderen Tagen war, kann ich nicht erahnen. Mein Service war genau wie an den anderen Tagen, ich habe nicht am Alkohol gespart (so nach dem Motto: mal sehen, wie die Gäste reagieren, wenn nur noch die Hälfte an Spirituosen drin ist) und ich bin auch nicht im Schlafanzug durch die Bar getingelt.

Wechselgeld II

Ein Gast hatte 3 Euro zu bezahlen, er gab mir einen 5€-Schein. Die 2 Euro Rückgeld ließ er erstmal auf dem Tresen liegen, gab mir stattdessen ein weiteres 2€-Stück mit der Bitte, das in einen Euro und zwei 50-Cent-Münzen zu wechseln. Klar, alles kein Problem. Danach wollte er noch 20 Cent in zwei 10-Cent-Stücke gewechselt haben. Er hätte mir aber auch gleich sagen können, wie er das Rückgeld haben will.