Schlagwort: Frauenlogik

Kartenspielen

Für Gruppen, die nichts mit sich anzufangen wissen, habe ich eine Packung Spielkarten in der Bar rumliegen. Es kommt auch regelmäßig vor, daß nach Spielkarten gefragt wird. Letztens waren es zwei Jungs, die Kartenspielen wollten. Wie ich mitbekommen habe, fingen sie mit Mau-Mau an. Später stieß dann noch eine Frau zu ihnen. Sie spielten weiterhin zu dritt Mau-Mau.
Einem weiblichen Stammgast (sie saß allein bei mir an der Theke) kam das doch ein wenig kindisch vor.

sie: Ich glaube, ich gehe mal zu denen hin und erkläre ihnen Skat!
ich: Gute Idee, nun sind sie ja zu dritt.
sie: Du glaubst ja wohl nicht, daß ich denen das nur erkläre. Ich will schon mitspielen. Das Mädel darf nur die Karten geben!

So sind sie eben, diese emanzipierten Frauen! 😉

Gäste: Männer vs. Frauen

Mal wieder etwas Lustiges zum Wochenende:

Aus der Erlebniswelt eines Kellners:

Damentisch: 10 Damen
Herrentisch: 10 Herren

20:00 Uhr Damentisch

Kellner: Guten Abend die Damen, was darf es denn sein?
Frau 1: Oh, ein Glas Sekt.
Frau 2: Nee, wir warten noch auf die Anderen.
Frau 1: Also doch ein Glas Sekt.
Kellner: (geht)

20.03 Uhr Herrentisch

Kellner: Servus.
Mann 1: Servus.
Kellner: Und?
Mann 1: Zehn Bier.
Kellner: (bringt Bier)
Mann 1: Was krieg’ste denn?
Kellner: 18.
Mann 1: (gibt 20) Stimmt so.
Kellner: Danke.

20:10 Uhr Damentisch

Kellner: Haben die Damen etwas gefunden?
Frau 3: Haben Sie Cola light?
Kellner: Nein.
Frau 3: Warum nicht?
Kellner: Keine Ahnung, ich bin nur der Kellner.
Frau 3: Dann nehme ich eine Apfelschorle, aber mit wenig Apfelsaft.
Frau 1: Oh, die nehme ich auch, aber bei mir können Sie mehr Saft reinmachen.
Kellner: Selbstverständlich.
Frau 5 zu Frau 2-4 und 9: Trinkt Ihr auch Sekt?
Frau 9: Ja.
Frau 2: Ja.
Frau 4: Nein, ich habe Migräne.
Frau 1: Dann nimm doch einen O-Saft.
Frau 9: Oh, ja ich will auch einen O-Saft.
Frau 4: Nee, ich nehme ein stilles Wasser.
Kellner: Haben wir leider nicht.
Frau 4: Warum nicht?
Kellner: Keine Ahnung, ich bin nur der Kellner.
Frau 4: Na gut dann nehme ich doch einen Sekt mit O-Saft.
Frau 5: Dann nehmen wir ne Flasche.
Kellner: Soll ich ihnen dann eine kleine Flasche O-Saft dazu bringen?
Frau 5: Warum?
Kellner: Weil wir keine Flasche fertig gemischten Sekt mit O-Saft haben.
Frau 5: Na dann lassen Sie den O-Saft weg.
Frau 9: Dann nehme ich aber noch ein Wasser dazu.
Frau 10: Ich auch.
Frau 7: Ich auch, oder? Sie haben wirklich kein stilles Wasser?
Kellner: Nein, nur stillen Sekt. Wir nennen das in der Fachsprache Weißwein.
Frau 1-10: ???????
Kellner: (denkt: War doch klar, dass die das nicht raffen) Und die anderen Damen?
Frau 3: Einen Süßgespritzten.
Frau 6: Einen Sauergespritzten.
Frau 8: Eine Cola light.
Kellner: Wir haben leider keine Cola light.
Frau 8: Warum nicht?
Kellner: KEINE AHNUNG ICH BIN NUR DER KELLNER.
Frau 8: Dann nehme ich ein Radler mit wenig Bier.
Kellner: (geht und versucht sich den Scheiß zu merken)

20:18 Uhr Herrentisch

Mann 3: (brüllt durch den Saal) Mach noch ‘ne Runde!
Kellner: Jo (geht, holt zehn Bier, stellt diese wortlos ab, während „Mann 3″ 20,- aufs Tablett legt).

20:25 Uhr Damentisch

Kellner: (bringt die Getränke) Sooo die Damen, wer hatte denn das Radler?
Frau 1-10: Schnatter, Schnatter, Schnatter…
Kellner: WER HATTE DENN DAS RADLER?
Frau 1-10: ?????? (Vollkommen überrascht, dass ein Herr mit einem Tablett vor dem Tisch steht und das Damenkollektiv ansieht).
Kellner: DAS RADLER.
Frau 7: Petra, hattest Du nicht das Radler?
Frau 8: Oh ja, mein Radler, hihihi!
Kellner: (stellt das Radler und die anderen Getränke auf dem Tisch ab und denkt: Sollen die das Zeug doch selber verteilen).
Frau 3: Und wo ist meine Cola light?
Kellner: (atmet tief ein und wieder aus) Wir haben keins UND ICH WEISS AUCH NICHT WARUM.
Frau 3: Dann nehm ich…
Kellner: Sie haben schon gewählt und es ist auch schon da.
Frau 3: Oh.
Frau 8: Was macht das denn?
Kellner: Zusammen oder getrennt?
Frau 8: Nur das Radler.
Kellner: 1,80 bitte. (Die Dame wühlt in der Handtasche nach dem Geldbeutel und drückt dem Kellner 2,- in die Hand. Der Kellner gibt ein 20 Cent Stück zurück, worauf die Dame ein 10 Cent Stück sucht um dieses dem Kellner als Trinkgeld zu überreichen).
Kellner: So, der Rest?
Frau 5: Ich zahle die Hälfte vom Sekt, ein Mineralwasser und den Sauergespritzten.
Frau 2: Wieso die Hälfte, wir sind doch drei, die wo Sekt trinken!
Frau 5: Oh ja stimmt, dann zwei Drittel der Flasche, ein Mineralwasser und Süßgespritzten.
Frau 2: Dann zahle ich das letzte Drittel von dem Sekt.
Kellner: (rechnet angestrengt und versucht die Ruhe zu bewahren) Dann bekomme ich 13,86 von Ihnen und von Ihnen 4,33
Frau 2: Warum haben Sie denn so unrunde Preise? Das ist doch unpraktisch.
Kellner: Das ist halt so bei einem Drittel von 13,-. Normalerweise teilen sich nicht drei Leute ein Getränk.
Die restlichen Damen zahlen in ähnlicher Weise Ihre Getränke, lassen sich dabei das Rückgeld stets geben und entscheiden sich vereinzelt zu einem Trinkgeld von bis zu 20 Cent. Somit entsteht ein Gesamttrinkgeld von 45 Cent.

20:25 Uhr Herrentisch

Mann 4: Mach ma’ 10 Bier und zehn Schnaps und was Du trinkst.
Kellner: (Nickt und holt die Getränke) Kurze Zeit später stellt er zehn Bier und elf Schnaps ab. Mit
dem elften Schnaps stößt er mit der Runde an.
Mann 4: Was macht das?
Kellner: 45,50
Mann 4: (gibt einen 50,- Schein) Gib mir drei raus.
Kellner: (gibt 3,-) Dank Dir.

Der Abend geht in ähnlicher Weise bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Am Herrentisch werden insgesamt zehn Runden Bier und fünf Runden Schnaps getrunken. Die Aufzählung der am Damentisch getrunkenen Getränke entfällt aus zwei Gründen:
1. Es würde den Rahmen dieser Email sprengen.
2. Der (männliche) Autor dieses Artikels würde beim Schreiben Kopfschmerzen bekommen.

OK, die Zeiten sind etwas sehr knapp kalkuliert. Aber wenn die Geschichte in einer Gegend spielt, wo man Bier aus Reagenzgläsern trinkt (Kön zum Beispiel), dann kommt es schon hier.

gefunden unter anderem bei Thalex – the Netdiver ~~~

Frauenlogik vs. Männerlogik

Wer meine Reihe „Frauenlogik“ kennt, wird sicherlich festgestellt haben, daß ich mir anmaße zu entscheiden, was nun Frauenlogik ist und was eben nicht. Jeder hat ja so seine Vorurteile Vorstellungen, was Frauenlogik nun ist bzw. sein könnte.

Samstag Nacht gab es nun eine Erklärung einer Frau, was denn Männerlogik ist. Es ging ums Geschäft und um Arbeitsabläufe, wo sie eine andere Meinung als Chef und ich hatten. Sie versuchte dann zu erklären, warum es offensichtlich falsch ist, wie wir denken und warum sie mit ihrer Logik überlegen ist. Dabei kamen dann auch folgende Sätze heraus:

sie: Das ist Männerlogik. Die ist nicht so geradlinig!

Chef und ich waren natürlich sprachlos. Männerlogik ist nicht so geradlinig wie Frauenlogik. Irgendetwas muß mir bis dahin wohl entgangen sein.
Sie versuchte es dann auch zu rechtfertigen, was sie eigentlich sagen wollte:

sie: Das ist Männerlogik. Die ist viel zu geradlinig!

Das klingt schon komplett anders. Aber Frauen hätten wohl aus dem ersten Versuch genau gewußt, was nun gemeint ist. Und da werfen uns die Frauen immer vor, daß wir sie nicht verstehen würden.

Frauenlogik V

Wenn man Tassen, Gläser und Shaker per Hand spülen muß, dann ist es sehr sinnvoll, sich ab und zu die Hände einzucremen. Eine Servicekraft hatte wohl eine besondere Handcreme und fing dann auch gleich an, diese anzupreisen.

Servicekraft: Die Handcreme ist wirklich gut und ausserdem riecht sie auch gut! Sie kommt zu mir vor den Tresen und hält mir ihre Hand unter die Nase. Kuck!

Schon klar… mit der Nase kucken. Typisch Frauenlogik!

Frauenlogik IV

Gestern erzählt mir eine Stammgästin, daß ihre Freundin nach langer Zeit mal wieder zu Besuch kommt.

ihre Freundin: Du ich hab Dir ja soooooo viel zu erzählen!
sie: Das ist ja schön. Wo gehen wir denn morgen hin?
ihr Freundin: Komm, laß uns ins Kino gehen!

Sie (nicht ihre Freundin) ist bei dem letzten Kinobesuch schon nach 10 Minuten eingeschlafen. Aber wie kommt man nur auf die Idee, ins Kino zu gehen, wenn man sich viel zu erzählen hat?
Frauenlogik eben 😉

Frauenlogik III

Im Cafe des Chefs gibt es Montags immer Sex on the Beach und Safer Sex günstiger. So steht es auch auf den Werbeschildern im Cafe. Die Kollegin wußte gar nicht, was sie antworten sollte, als sie von einer Gästin mit folgender Frage konfrontiert wurde:

Ist das hier ein Sex-Club?

Klar, abends werden die Stühle und Tische zur Seite gestellt, der Boden mit Matratzen ausgelegt und natürlich gibt es dazu noch 30min Gratisvideo vom eigenen Treiben… Also manchmal verstehe ich die Menschen nicht (Frauen sowieso nicht). Aber ein Sex-Club mit riesiger Glasfront in der Innenstadt wird sicherlich gerne besucht… zumindest von der Polizei.