Kategorie: Fun

lustiges und spaßiges Geschehen

Ich werde Barkeeper!

Am Samstag hatte ich zwei Gäste, mit denen ich immer sehr viel Spaß habe. Wir nehmen uns dabei gerne gegenseitig auf die Schippe. Und so war es auch diesmal wieder. Die beiden Jungs (beide sind Koch) saßen direkt an der Theke. Einer der beiden fing dann auch an, sich für meine Scherze (ein paar Tipps: zwei Jungs zusammen unterwegs, Valentinstag) zu revanchieren, die ich über sie machte.

er: Du hast es ja immer noch zu nichts in Deinem Leben gebracht?
ich: Wieso?
er: Du stehst immer noch hinter der Theke. Da hätte ich keinen Bock drauf, das ewig zu machen!
ich: Und ich hätte keinen Lust, mein Leben lang in der Küche zu verbringen!
er: Da mache ich auch nicht mehr lange! Ich höre auf damit!
ich: Und was machst Du dann?
er: Ich werde Barkeeper!

Das sorgte bei mir für einen gelungenen Lachanfall. Ich erinnerte mich dabei an meine Jungend und an Grisu, den kleinen Drachen, der sich niemals von seinem Ziel „Ich werde Feuerwehrmann!“ abbringen lassen wollte.

10 Gründe den Valentinstag zu feiern

Das Thema Valentinstag ist schon wieder in aller Munde. In den Restaurant sind für Samstag, den 14. Februar, hauptsächlich 2er-Tische reserviert. Der Blumen-Umsatz wird in diesen Tagen deutlich steigen.

Nachdem ich letztes Jahr schon den Kinostart von „Rambo IV“ als Feiergrund angegeben habe, kommt dieses Jahr Debian Lenny raus. Nun suchte ich nach weiteren Gründen, um dieses Jahr zu feiern. Ein Brainstorming mit der Barkeeperin, einem Freund und einer weiblichen Servicekraft ergab folgende repräsentative Liste, warum man den Valentinstag unbedingt feiern muß:

  1. Es könnte ein Anfang sein…
  2. Es kurbelt die Wirtschaft an und Du mußt mit gutem Beispiel vorangehen!
  3. Traditionen müssen gepflegt werden!
  4. Männer müssen den Valentinstag nicht feiern, sie sollen einfach ihre Frauen beschenken!(soetwas konnte nur von einer Frau kommen)
  5. Es ist beziehungsfördernd!
  6. Als Wiedergutmachung für den Rest des Jahres!
  7. Tue das Unerwartete!
  8. Aus Dankbarkeit, nicht Valentin zu heißen!
  9. Weihnachten feiert schließlich auch jeder!
  10. Deine Freundin erwartet es einfach!

Was veranstaltet ihr am Valentinstag?

Bier auf andere Art bezahlen

In Zeiten der Finanzkrise muß man als Gastronom sehen, wo man bleibt. Die meisten Menschen sparen zuerst beim Weggehen. Für die Gastronomie ist das schlecht, denn Homedrinking is killing Gastwirt. Auf Myvideo gibt es ein nettes Video dazu: Homedrinking is killing Gastwirt.

In Edgefiel (England) hat sich ein Pub nun etwas Besonderes ausgedacht:
Statt mit Geld zu bezahlen, kann man dort sein Bier mit Früchten, Fisch, Fleisch und Gemüse bezahlen.

An unusual barter system has been set up at The Pigs pub in north Norfolk after customers started bringing their home-grown produce into the bar. All sorts of fresh fruit, fish, meat and vegetables have been swapped for pints at the pub in Edgefield near Holt which now has a sign on the wall saying: „If you grow, breed, shoot or steal anything that may look at home on our menu, then bring it in and let’s do a deal!“
The Pigs Pub

Das klingt recht interessant. Bei den Speisen werden sie weniger einkaufen müssen. Aber die Brauerei will wahrscheinlich immer noch Geld sehen. Vielleicht läßt sie sich aber auch mit Gerste bezahlen.
Auf jeden Fall scheint das Konzept erfolgreich zu sein.

(gefunden bei: ANDERS|denken – Kein Geld fürs Bier? Bezahle mit Kartoffeln!)

Schneller Feierabend

Mal wieder einer meiner kleinen Patzer:

Wenn ich vor Arbeitsbeginn den Rechner hochfahre, fehlen nur noch zwei Klicks um voll einsatzklar zu sein: ein Klick, um das Kassensystem zu starten und ein weiterer Klick für den Musik-Player.

Ich habe es dann geschafft, statt das Kassensystem zu starten, direkt danaben auf das Icon zu klicken, das eigentlich deutlich beschriftet ist:

Bei Feierabend hier klicken, ihr n00bs!
(Habe ich selbst so beschriftet, daß die Windows-nutzenden Mitarbeiter in der Lage sind, die Linux-Maschine herunterzufahren.)

Leider gilt nicht: Wenn hier geklickt, dann Feierabend!
Schade eigentlich… 😉
Mir blieb dann nur der erneute Start des Rechners. Wäre ja auch zu schön gewesen.

Gäste: Männer vs. Frauen

Mal wieder etwas Lustiges zum Wochenende:

Aus der Erlebniswelt eines Kellners:

Damentisch: 10 Damen
Herrentisch: 10 Herren

20:00 Uhr Damentisch

Kellner: Guten Abend die Damen, was darf es denn sein?
Frau 1: Oh, ein Glas Sekt.
Frau 2: Nee, wir warten noch auf die Anderen.
Frau 1: Also doch ein Glas Sekt.
Kellner: (geht)

20.03 Uhr Herrentisch

Kellner: Servus.
Mann 1: Servus.
Kellner: Und?
Mann 1: Zehn Bier.
Kellner: (bringt Bier)
Mann 1: Was krieg’ste denn?
Kellner: 18.
Mann 1: (gibt 20) Stimmt so.
Kellner: Danke.

20:10 Uhr Damentisch

Kellner: Haben die Damen etwas gefunden?
Frau 3: Haben Sie Cola light?
Kellner: Nein.
Frau 3: Warum nicht?
Kellner: Keine Ahnung, ich bin nur der Kellner.
Frau 3: Dann nehme ich eine Apfelschorle, aber mit wenig Apfelsaft.
Frau 1: Oh, die nehme ich auch, aber bei mir können Sie mehr Saft reinmachen.
Kellner: Selbstverständlich.
Frau 5 zu Frau 2-4 und 9: Trinkt Ihr auch Sekt?
Frau 9: Ja.
Frau 2: Ja.
Frau 4: Nein, ich habe Migräne.
Frau 1: Dann nimm doch einen O-Saft.
Frau 9: Oh, ja ich will auch einen O-Saft.
Frau 4: Nee, ich nehme ein stilles Wasser.
Kellner: Haben wir leider nicht.
Frau 4: Warum nicht?
Kellner: Keine Ahnung, ich bin nur der Kellner.
Frau 4: Na gut dann nehme ich doch einen Sekt mit O-Saft.
Frau 5: Dann nehmen wir ne Flasche.
Kellner: Soll ich ihnen dann eine kleine Flasche O-Saft dazu bringen?
Frau 5: Warum?
Kellner: Weil wir keine Flasche fertig gemischten Sekt mit O-Saft haben.
Frau 5: Na dann lassen Sie den O-Saft weg.
Frau 9: Dann nehme ich aber noch ein Wasser dazu.
Frau 10: Ich auch.
Frau 7: Ich auch, oder? Sie haben wirklich kein stilles Wasser?
Kellner: Nein, nur stillen Sekt. Wir nennen das in der Fachsprache Weißwein.
Frau 1-10: ???????
Kellner: (denkt: War doch klar, dass die das nicht raffen) Und die anderen Damen?
Frau 3: Einen Süßgespritzten.
Frau 6: Einen Sauergespritzten.
Frau 8: Eine Cola light.
Kellner: Wir haben leider keine Cola light.
Frau 8: Warum nicht?
Kellner: KEINE AHNUNG ICH BIN NUR DER KELLNER.
Frau 8: Dann nehme ich ein Radler mit wenig Bier.
Kellner: (geht und versucht sich den Scheiß zu merken)

20:18 Uhr Herrentisch

Mann 3: (brüllt durch den Saal) Mach noch ‘ne Runde!
Kellner: Jo (geht, holt zehn Bier, stellt diese wortlos ab, während „Mann 3″ 20,- aufs Tablett legt).

20:25 Uhr Damentisch

Kellner: (bringt die Getränke) Sooo die Damen, wer hatte denn das Radler?
Frau 1-10: Schnatter, Schnatter, Schnatter…
Kellner: WER HATTE DENN DAS RADLER?
Frau 1-10: ?????? (Vollkommen überrascht, dass ein Herr mit einem Tablett vor dem Tisch steht und das Damenkollektiv ansieht).
Kellner: DAS RADLER.
Frau 7: Petra, hattest Du nicht das Radler?
Frau 8: Oh ja, mein Radler, hihihi!
Kellner: (stellt das Radler und die anderen Getränke auf dem Tisch ab und denkt: Sollen die das Zeug doch selber verteilen).
Frau 3: Und wo ist meine Cola light?
Kellner: (atmet tief ein und wieder aus) Wir haben keins UND ICH WEISS AUCH NICHT WARUM.
Frau 3: Dann nehm ich…
Kellner: Sie haben schon gewählt und es ist auch schon da.
Frau 3: Oh.
Frau 8: Was macht das denn?
Kellner: Zusammen oder getrennt?
Frau 8: Nur das Radler.
Kellner: 1,80 bitte. (Die Dame wühlt in der Handtasche nach dem Geldbeutel und drückt dem Kellner 2,- in die Hand. Der Kellner gibt ein 20 Cent Stück zurück, worauf die Dame ein 10 Cent Stück sucht um dieses dem Kellner als Trinkgeld zu überreichen).
Kellner: So, der Rest?
Frau 5: Ich zahle die Hälfte vom Sekt, ein Mineralwasser und den Sauergespritzten.
Frau 2: Wieso die Hälfte, wir sind doch drei, die wo Sekt trinken!
Frau 5: Oh ja stimmt, dann zwei Drittel der Flasche, ein Mineralwasser und Süßgespritzten.
Frau 2: Dann zahle ich das letzte Drittel von dem Sekt.
Kellner: (rechnet angestrengt und versucht die Ruhe zu bewahren) Dann bekomme ich 13,86 von Ihnen und von Ihnen 4,33
Frau 2: Warum haben Sie denn so unrunde Preise? Das ist doch unpraktisch.
Kellner: Das ist halt so bei einem Drittel von 13,-. Normalerweise teilen sich nicht drei Leute ein Getränk.
Die restlichen Damen zahlen in ähnlicher Weise Ihre Getränke, lassen sich dabei das Rückgeld stets geben und entscheiden sich vereinzelt zu einem Trinkgeld von bis zu 20 Cent. Somit entsteht ein Gesamttrinkgeld von 45 Cent.

20:25 Uhr Herrentisch

Mann 4: Mach ma’ 10 Bier und zehn Schnaps und was Du trinkst.
Kellner: (Nickt und holt die Getränke) Kurze Zeit später stellt er zehn Bier und elf Schnaps ab. Mit
dem elften Schnaps stößt er mit der Runde an.
Mann 4: Was macht das?
Kellner: 45,50
Mann 4: (gibt einen 50,- Schein) Gib mir drei raus.
Kellner: (gibt 3,-) Dank Dir.

Der Abend geht in ähnlicher Weise bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Am Herrentisch werden insgesamt zehn Runden Bier und fünf Runden Schnaps getrunken. Die Aufzählung der am Damentisch getrunkenen Getränke entfällt aus zwei Gründen:
1. Es würde den Rahmen dieser Email sprengen.
2. Der (männliche) Autor dieses Artikels würde beim Schreiben Kopfschmerzen bekommen.

OK, die Zeiten sind etwas sehr knapp kalkuliert. Aber wenn die Geschichte in einer Gegend spielt, wo man Bier aus Reagenzgläsern trinkt (Kön zum Beispiel), dann kommt es schon hier.

gefunden unter anderem bei Thalex – the Netdiver ~~~

Mit Profis arbeiten

.

Ich will doch nur einmal mit Profis arbeiten!

Diesen Spruch können sich meine Mädels im Service in verschiedenen Varianten immer mal wieder anhören, wenn etwas schief läuft. Umgekehrt bekomme ich ihn auch zu hören, wenn ich Mist baue. Ist ja auch ok.

Gestern hatte ich die Chance, mal mit wirklichen Profis zu arbeiten:
Helmut Adam vom Mixology, Christian aus der Cocktailwelt und Dominik Falger aus dem Burj al Arab, der seinen Urlaub hier verbrachte
Eines muß man den Jungs lassen: Gläser polieren haben sie wirklich drauf! 😉

Und nun weiß ich auch, warum Helmut „nur“ über die Szene schreibt und nicht mehr selbst aktiv in Bars arbeitet: statt Umsatz zu machen, verschenkt er Prosecco an hübsche Mädels, wenn sie auf den Tischen tanzen.

Ich danke euch! Das war ein wirklich einmaliger Abend!

Nachtrag:
Der Abend aus Christians Sicht: Cocktailwelten – Repeal Day in Ulm