Schlagwort: Wodka

Faschings-Nachbetrachtung

Der Gombige Doschdigg liegt nun schon fast zwei Wochen hinter mir. Inzwischen bin ich davon wieder erholt.
Zeit für ein paar Zitate, die in Erinnerung geblieben sind:

Was so teuer? Bei uns aufm Dorf kostet der Jacky-Cola nur 2 Euro!
Laß das Eis weg! Füll den Becher lieber mit Jacky auf!
Was? Du hast keinen Asbach da?
Für den Preis war der Wodka-Bull aber sehr schwach! Das wird noch negative Konsequenzen haben!
Können wir da nicht was am Preis machen?
Ich warte hier schon 10 Minuten!
Aber mach mal ’ne guuuuute Mischung!
Was koschd bei dir a Goiß?
Machst mir nen Bacardi-Cola? Hanava-Club-Cola kannst haben! Nein, dann mach mir einfach ’nen Rum-Cola!

Danke an alle Gäste, die mich an diesem Abend gefühlte 10.000 Mal daran erinnert haben, wie ich heiße. Sonst hätte ich doch fast meinen Namen vergessen.

Danke auch an den Faschingsartikel-Versender, der es nicht geschafft hat – trotz Verfügbarkeit im Onlineshop – meine Verkleidung zu liefern. Weder pünktlich noch nachträglich. Sonst könnte ich ein paar nette Fotos mit meinem Chef als Batman und Robin anbieten. Letztes Jahr waren wir zusammen Dieter Bohlen und Thomas Anders als Modern Talking. Habt ihr ein paar Vorschläge fürs nächste Jahr? „Dick und Doof“ fällt aus 😉

Vielleicht sollte ich im nächsten Jahr eine Glocke anbringen, die jedes Mal klingelt, wenn einer der Gäste „bitte“ oder „danke“ sagt.

Zum Glück ist nun wieder bis zum 3. März 2011 Ruhe mit dem Faschingsscheiß und dem Dorfvolk!

Schnaps fürs Christbaumloben

Weihnachten steht bekanntlich vor der Türe. Und mit dem Aufkommen der Weihnachtsbäume, die nun schon überall gekauft werden können, wird es in den nächsten Tagen immer mehr Gäste geben, die den Brauch des Christbaumlobens pflegen wollen. Dafür muß auch ein unbeliebterunbekannter Schnaps her. Dieses Jahr ist es Schwarze Sau, eine auf Salmiak basierende Spirituose. In Norddeutschland ist sie wohl bekannt, hier unten im Süden des Landes kennt es kaum einer. Aber wer schon kostenlosen Schnaps durchs Christbaumloben abgreifen will, soll auch etwas leiden müssen. 😉

Wer auf Lakritze oder Salmiak steht, kann sich Schwarze Sau auch selbst basteln:
Man nehme „Türkisch Pfeffer“ oder andere starke Salmiak-Bonbons, zerstosse und löse sie dann in einer Spirituose nach Wahl auf. In Norddeutschland ist Korn sehr beliebt, für alle anderen ist wohl eher Wodka die bessere Wahl. Nun nur noch ein paar Tage stehen lassen, bis sich alles aufgelöst hat und fertig ist die Schwarze Sau!

The Quantum – Prost!

Über den neuen James Bond „Ein Quantum Trost“ hatte ich letztes Jahr schon geschrieben. Nun steht der DVD-Verkaufsstart an und Smirnoff als Wodka-Spender startet wieder ein Gewinnspiel inklusive dem Drink „The Quantum„:

4cl Smirnoff No.21
2cl Campari oder Aperol
6cl Blutorangensaft

Mit Smirnoff als Sponsor ist schon klar, daß im „The Quantum“ unbedingt Smirnoff Vodka verwendet werden muß. Campari oder Aperol ist hingegen relativ egal, weil keines der beiden Produkte über den Mutter-Konzern DIAGEO (sondern über die Campari-Gruppe) vertrieben wird und sie kein eigenes ähnliches Produkt im Sortiment haben.

Wer am Gewinnspiel teilnehmen will, kann die folgenden Lösungen für das James-Bond-Gewinnspiel nehmen:

  1. Welches Auto fährt James Bond in „Ein Quantum Trost“?
    Aston Martin DBS
  2. Worin wird Smirnoff Black No.55 destilliert?
    Kupferkessel
  3. Welcher Cocktail ist das aktuelle Lieblingsgetränk des berühmtesten Geheimagenten der Welt?
    007 Classic Smirnoff Martini

Zu gewinnen gibt es auch wieder etwas:

  • 1 Sony Blu-ray Disc Player
  • 14 Smirnoff Black Special Editions im James Bond Design
  • 10 James Bond „Ein Quantum Trost“ DVDs

Viel Glück und Prost!

Ein Quantum Trost

Letztens flatterte mir eine Pressemitteilung zum neuen James-Bond-Film „Ein Quantum Trost“ ins Postfach. Einer der Sponsoren des neuen Bonds ist Smirnoff, die nun zum Film auch ein Gewinnspiel starten. Irgendwie ist aber diese E-Mail verschwunden. Gestern mußte ich wieder daran denken, als mich Freunde überredeten, doch mal wieder ins Kino zu gehen (ich gehe ungern ins Kino und der letzte angedachte Film (Indiana Jones 4) fiel für mich aus). Eine Überredung war wirklich angesagt, da sie Zeitungskritiken über den Film schlecht ausfielen und ich sowieso kein Bond-Fan bin. Aber egal, es gibt schließlich unangenehmere Möglichkeiten, sich einen Abend zu versauen.

Um es kurz zu machen: Die Kritiken hatten Recht: hektische Schnitte, simple Handlung, ein langweiliger Titelsong.

Während des Films soll Irgendein Privat-Jet nach Bregenz fliegen.
Eine Freundin neben mir: In Bregenz gibt es keinen Flughafen!
Sie als Österreicherin wird es wohl wissen. Zumal sie die Szenen in Feldkirch erkannt hat.

Ich bin hier kein Film-Kritiker, daher widme ich mich nun den Spirituosen:
James Bond sitzt in einem Flieger an einer Bar.

(Dialog aus dem Gedächtnis)
Rene Mathis: Was trinkst Du da?
James Bond: Keine Ahnung!
der Barkeeper klärt auf: 3 Teile Gordon’s Gin, 1 Teil Wodka, 1 Schuß Kina Lillet, 1 Schnitzer Zitronenschale
Dieser Cocktail nennt sich Vesper und stammt aus Ian Flemings „Casino Royale„.

Was mir aufgefallen ist: Smirnoff sponsort den Film, wird aber nicht einmal bei der Zubereitung des Cocktails erwähnt. Ob nun eine Flasche vom Smirnoff Vodka zu sehen war, weiß ich nicht mehr. Vielleicht kann das ja ein Kinobesucher bestätigen oder bestreiten.
Smirnoff gehört zum gleichen Konzern wie Gordon’s Gin, nämlich Diageo. Also bleibt die Werbung in der Familie. Nach außen wird mit Wodka geworben, im Film erfolgt dann Product Placement mit Gin. Das ergibt Sinn: Wodka wird eben noch mehr konsumiert als Gin.
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Geburtstagsgeschenk 2

Ein Freund ist genau drei Tage älter als ich. Als er am Mittwoch bei mir in der Bar sein Wiegenfest feierte, konnte er sich mehrfach anhören, daß er ein alter Sack ist. Er teilt immer sehr gerne aus und deswegen mußte er da halt auch mal einstecken.
Und es kam, wie es kommen mußte: die Rache an meinem Geburtstag: er schenkte mir mit seiner Freundin einen alten Sack:
Geburtstagsgeschenk: ein alter Sack

Doch was versteckte sich in diesem Sack?
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Malaria-Prophylaxe

In diesem Artikel geht es nicht darum, wie man sich sinnvoll vor Malaria schützen kann. Ich biete lediglich einen kleinen Schwank vom Wochenende zum Besten:

So in geselliger Runde kommt man auch auf ein paar Saufgeschichten zu sprechen. Und so kam es, daß ich eine neue Bezeichnung für Gin Tonic-Trinken zu hören bekam:

Malaria-Prophylaxe

Mir war der Zusammenhang sofort klar, die anderen schauten ein wenig erstaunt, wie denn nun Malaria mit Gin Tonic zu tun hat. Es ist auch nicht der Gin Tonic an sich, sondern das Tonic Water, das früher zum Schutz vor Malaria diente. Möglich machte dies der hohe Chinin-Gehalt. Im Grunde könnte man also auch Wodka-Lemon zur Malaria-Prohylaxe nehmen, wenn da nicht eine kleine Kleinigkeit wäre: der Anteil an Chinin in Tonic Water und Bitter Lemon ist so gering, daß man ca. 15l Bitter Lemon trinken müßte, um eine medizinisch wirksame Dosis zu erhalten (laut Wikipedia – Chinin).
Auch wenn es nichts hilft: es schmeckt trotzdem. Prost!