Schlagwort: spam

Du trinkst zu viel Alkohol

Heute bekam ich mal wieder Spam mit dem Betreff „Du trinkst zuviel Alkohol“.

Hallo,

wieder mal einen dicken Kopf nach einer Party Trinkst Du zu viel Alkohol?

Teste Dich sofort hier:
http://Alkohol-Sofortcheck.info/?i=4975&o=96641737

Ideal auch für die Mittagspause. Der Test ist in 5 Minuten gemacht!

Viele Grüße,
Betty

Dieser Test ist ideal für Menschen, die auch in der Mittagspause mal eben 89 Euro locker machen wollen. Auf deren Seite wird noch damit geworben, daß es sich um einen Fun-Test handelt. 89 Euro für einen kleinen Spaß? Ich finde das deutlich zuviel und hier soll wohl auf die Schnelle etwas Geld verdient werden.

Meine Empfehlung: Finger weg von diesem Online-Alkoholtest auf Alkohol-Sofortcheck.info! Gebt die 89 Euro lieber für etwas sinnvolles aus!

Spam-Welle ebbt ab

Nun habe ich wieder Ruhe in meinem Postfach, die Spam-Welle ist bis auf einige vereinzelte Bounce-Mails pro Stunde komplett abgeebbt. Insgesamt waren es knapp 1500 Spams, die „wieder“ zu mir „zurückkamen“. Disclaimer: Ich habe diese Dinger nie abgeschickt. Und ich werde auch weiterhin keinen Spam für Viagra und Cialis versenden. Ich verdiene mein Geld weiterhin mit Blackjack und Nutten Cocktails, Longdrinks, Bier, Heißgetränken und Softdrinks.. und natürlich das steuerfreie Trinkgeld durch meinen eleganten und freundlichen Service.

Interessant sind bei den erhaltenen Mails aber nicht die Bounces, sondern ein paar Autorespronder, die mich ebenso erreichten:
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elendige Spamer!

Die Woche fängt ja schon gut an.
Da mache ich nichtsahnend mein E-Mail-Postfach auf und werde von Hunderten von Bounce-Mails erschlagen. Das sind diese E-Mails, die man erhält, wenn eine gesendete E-Mail nicht zustellbar war.

Nun war also schon klar, daß jemand mit meiner E-Mail-Adresse Spam versendet. Für alle technisch Unerfahrenen: E-Mail-Absender kann man ganz leicht fälschen: Wieso eMail-Adressen so leicht zu fälschen sind.
Anhand der Mail-Header (kann man auch fälschen, aber ich weiß nicht, in welchem Umfang) konnte ich sehen, daß die E-Mails von diversen Dial-Up-Connections aus diversen osteuropäischen Ländern. Interessanterweise wurden sie über mail.thekenmeister.de (laut Mail-Header) eingeliefert, was ich bisher noch nicht kannte und nicht wußte, daß diese Subdomain existiert, da ich meine E-Mails direkt beim SMTP-Server meines Providers abliefere.

Meine erste Reaktion: ich habe das Paßwort meines E-Mail-Accounts über eine gesicherte Verbindung geändert. Es war vorher nicht einfach zu erraten (8 Zeichen, davon 2 Sonderzeichen und 2 Ziffern, natürlich mit Groß- und Kleinschreibung), aber nun ist es noch ein wenig komplexer.

Der Spam geht aber trotzdem weiter. Nun ist die Frage, ob die Mailheader gefälscht sind oder ob es irgendwo anders ein Sicherheitsproblem gibt. Mein Provider ist jedenfalls schon informiert. Mal sehen, was dabei rauskommt.