Schlagwort: Hardware

Ich bin doch nicht blöd.

Bei dieser Überschrift wird jeder zwangsläufig an den Media-Markt denken. Die Jungs und Mädels haben auch gutes Marketing gemacht und nun denkt fast jeder bei diesem Spruch an diesen Elektronik-Discounter. Ob man da wirklich Schnäppchen machen kann, steht auf einem anderen Blatt:
Kreativ-Projekt-Blog: Mit Speck fängt man Mäuse – Der Preis aus Sicht des Neuromarketings

Aber was mich im Moment viel mehr ärgert ist deren vollkommen nutzlose Webseite.

Kleine Vorgeschichte:
Mir ist gestern mein uralter Röhrenmonitor abgeraucht. Er zischt, wenn ich ihn anschalte und das Bild ist so verschwommen, als hätte ich 3,3 Promille. Also muß mein guter Sony Trinitron 17″er mal ersetzt werden. Ich schreibe nun auf einem noch viel älteren Monitor, der mal bei uns in der Bar am Kassensystem hing (danke Chef, daß Du letztens ein neues TFT spendiert hast).
Nun mußte wollte ich mich über die Preislage für neue TFTs informieren und bin vorhin (gestern, sehr später Abend) zu meinem Händler des Vertrauens losmarschiert, weil die an der Türe Preislisten zum Mitnehmen anbieten (das sind übrigens die mit der sehr guten Beratung und der Happy Hour: arlt.com)
Ok, Preisvergleiche sind nie verkehrt und so wollte ich mal schauen, was der „Blöd-Markt“ in Ulm oder Neu-Ulm so im Angebot hat. Wollte ich, wirklich! Aber die Blödmänner und Blödfrauen (bzw. deren Webseiten) wollten mir keine Preise verraten.
Unter mediamarkt.de -> Computer & Büro finden sich zwar unter einem sehr verstecken Link die fünf beliebtesten TFT-Displays, aber keine Preise! Es sind nur grobe Werte angegeben: bis 150€, 150€-200€, über 200€.

Ich bin doch nicht blöd! Kaufe ich eben woanders! Und schmeißt bitte die Web-Designer oder IT-ler raus, die für diesen Mist verantwortlich sind!
Was nützt die beste Werbung, wenn man sich nicht online über Preise informieren kann? Oder ist es vielleicht extra so gewollt, daß man nicht vergleichen kann?

König Pilsener – ein Ausschankwagen

Ausschankwagen von König Pilsener - Mini-AutoIch bin gerade dabei, meine Festplatte zu entrümepln und bin dabei auch auf ein paar nette alte Fotos gestoßen.

Dieses Bild (zum Vergrößern anklicken) zeigt das seltene Exemplar eines dreirädrigen Bier-Ausschankwagens der Brauerei König Pilsener (gefunden in Timmendorfer Strand in der Poststraße) . Leider konnte ich den Bierwagen nicht in Aktion sehen. Mich hätte nämlich schon interessiert, wieviel Platz in aufgeklapptem Zustand in dem Wagen ist.

Vorteile so eines Mini-Bierwagens:

  • Kein Zugfahrzeug nötig.
  • Kann (fast) überall ruckzuck aufgebaut werden.
  • Kein Streß und Ärger mit Personal, weil der Chef den Wagen komplett selbst bewirtschaften kann.

Informationen zu dem Ur-Shaker

Es gibt interessante Neuigkeiten Spekulationen zu dem Ur-Shaker aus Augsburg.

Die etwas anderen Bartender fachsimpeln:

det is kein shaker, dat is n to-go becher.

als der damalige könig, richard von starbucks, auf reisen ging um sein reich zu erkunden, wollte er natürlich nicht auf seine trinkgewohnheiten verzichten. doch als er die erste reise unternahm, fiehl ihm schnell auf das es in der recht wackeligen kutsche doch von vorteil wär einen deckel auf den trinkbecher zu geben. und so rief er es ins land hinaus, das sich sein volk doch was für den könig einfallen lassen soll, und eins fix drei, der welt erste to-go becher ward erfunden.
Quelle: dieetwasanderenbartender: ich weiß was… über den shaker aus deutschland

Es ist tatsächlich so, wenn man in der großen Version des Bildes genau hinsieht, entdeckt man oben links etwas, das aussehen könnte wie so eine Trinkvorrichtung von einem To-Go-Becher.

Der Zigarettenautomat mal wieder…

Gerade eben habe ich versucht bei unserem Zigarettenautomatenaufsteller anzurufen. Unser Zigarettenautomat spinnt mal wieder. Das ist soweit nichts neues. Aber er hat nun ein neues Problem, das bisher noch nicht existierte: er liest weder unsere ZIGGI noch EC-Karten.

Ich rufe also an und das erste was mir entgegenschallt ist eine Werbung, in der die Geldkarte angepriesen wird, mit der man gaaaaanz einfach am Zigarettenautomaten bezahlen kann. Dann kommt eine Weile das normale Tuten, bis dann am Ende noch ein Anrufbeantworter rangeht, der mir erstmal genau erklärt, was ich denn nun alles an Informationen zu hinterlassen habe. Netter Service soweit, aber was soll denn bitteschön die Werbung am Anfang.

Mal sehen, wann sie zurückrufen und wann der Techniker auf der Matte steht.

Information für alle Raucher:
Wenn ein Automat Geld schluckt und keine Kippen ausspuckt (also das Gegenteil von Karte rein – Packung raus), Telefonnummer der Aufstellers und Automatennummer notieren und dann den Aufsteller anrufen. Ihr bekommt das Geld erstattet. Ich weiß nicht, ob sie es gleich machen oder erst, wenn ein Techniker es nachvollzogen hat. Zusätzlich zum Packungspreis gibt es noch eine kleine Aufwandsentschädigung überwiesen (bei tobaccoland sind es 0,50€, wie mir ein Gast berichtet hat).

Neuer Zigarettenautomat II

Nun habe ich bei mir schon seit über einer Woche den neuen Zigarettenautomaten. Damit sollten eigentlich alle Probleme des alten Automaten aus der Welt geschafft werden.
Aber der neue Automat ist ein würdiger Nachfolger:
Bei einer Marke spuckt er die falschen Zigaretten aus, aber dafür kann er wohl weniger. Ist einfach nur falsch befüllt worden.
Mich stört eher, daß er nun schon zweimal (die ich mitbekommen habe) Geld geschluckt hat und keine Zigaretten ausgeworfen hat. Da war mir der alte Zigarettenautomat lieber, der wenigstens ab und zu mal zuviele Schachteln ausgeschmissen hat.
Nun ja, da wird wohl bald mal wieder ein Techniker kommen und ich darf den Gästen bis dahin die Servicenummer des Zigarettenautomatenaufstellers und die Automatennummer notieren…

Neuer Zigarettenautomat

Ich habe in letzter Zeit nicht mehr viel über unseren Zigarettenautomat geschrieben. Er hat aber weiterhin regelmäßig Probleme gemacht.
Seit Anfang dieser Woche habe ich nun einen neuen Automaten. Wahrscheinlich war es für den Aufsteller auf Dauer zu teuer, immer einen Techniker vorbeizuschicken und die zuviel ausgeschmissenen Zigarettenschachteln als Verlust zu verbuchen.
Aber auch mit diesem Automaten sind die Probleme schon vorprogrammiert:
Der alte Zigarettenautomat wurde mit einem Kartenleser nachgerüstet, damit die Altersverifikation auch klappt. Nur wurde die Leseeinheit auf dem Automaten verkehrt angebaut (man mußte die EC-Karte mit dem Chip nach unten einführen). Damit hatten wir in Ulm wohl den einzigen Automaten, bei dem dies so war und ich habe meine Gäste entsprechend darauf konditioniert.
Bei dem neuen Zigarettenautomaten ist es natürlich wieder andersherum. Ich bin schon gespannt, wieviel meiner Gäste die Karte falschherum einstecken. Mir passiert es jedenfalls noch regelmäßig.