Schlagwort: Getränke & Spirituosen

Gin… Gin… Gin…

Ein Gast, der sich zu der jungen Dame setze und sich gleich für seine Verspätung bei ihr entschuldigte, sorgte auch für Erheiterung:

ich: Was darf es sein?
er: Gin… Gin.. (rätselhafter Blick)
ich: Gin ist heute nicht im Angebot, dafür sind alle Longdrinks mit Wodka ermäßigt.
er: Nein, keinen Wodka. Ich meine diesen Gin ohne Alkohol.
ich: Gin ohne Alkohol?
er: Ja, ich vergesse immer wieder diesen Namen.
ich: Ginger Ale?
er: Ja, genau, das ist es! Ein großes Ginger Ale bitte!

Als er dann später noch eines haben wollte, hatte er den Namen schon wieder vergessen… Hihi 😉

Eine Frage der Zeit

Also heute waren echt verwirrte Gäste bei mir. Aber alles der Reihe nach.

Eine junge Dame betrat relativ kurz nach Öffnung die Bar und wählte zielsicher die zweitbeliebteste Ecke. Auf meine Frage, was ich ihr denn bringen dürfte, entwickelte sich folgender Dialog:

sie: Einen Aperol Souur bitte. (kurze Pause) Wie lange gibt es das denn hier schon?
Nachdem Aperol Sour nicht oft bestellt wird (eher Gin Sour, Whisky Sour oder Wodka Sour):
ich: Aperol Sour oder die Bar?
sie: (lacht) Die Bar.
ich: Seit etwas über 16 Monaten.
sie: Oha. Ich bin zwar oft hier in der Ecke, aber bisher ist sie mir noch nicht aufgefallen.

Nach ihrer Auskunft war sie bisher immer bei der „Konkurrenz“ schräg gegenüber. Aber ich denke, sie wird wiederkommen. Immerhin war sie bis zum Ende da.

Star-Wars-Special: Die Nachbetrachtung

Das Star-Wars-Special am Samstag war ein voller Erfolg. Selten hatte ich soviel Spaß an einem Abend, auch wenn es deutlich mehr Arbeit und Streß als sonst war.
Es lief zwar nicht alles wie geplant ab, aber das wird sich mit dem nächsten Event ändern (sonst bekommt der Chef Mecker von mir, jawohl!):

  • Die Karte mit den Sondercocktails war lediglich ein A4-Zettel und nicht wie von mir vorgesehen kleiner, damit sie in die schicken Ballantine’s-Tischaufsteller passen.
  • Es war vorgesehen, jedem Tisch einen passenden Star-Wars-Planetennamen zu geben, was mangels Zeit auch ausfiel.
  • Der Beamer war zum Eröffnungszeitpunkt auch noch nicht aufgebaut (lag natürlich am Chef…). Das war aber auch nicht wirklich ein Problem, da an diesem Abend die Gäste erst deutlich später als sonst kamen.

Die Sondercocktails kamen nicht wirklich an, bis auf zwei Ausnahmen: Yoda und Darth Vader, der an diesem Abend der meistverkaufteste war und gerne nachbestellt wurde (eine Eigenkreation aus Wodka, Gin, Johannisbeer-, Maracuja-, Orangesaft, Mangosirup und Blue Curacao).
Die Jedi-Kostüme waren sehr bequem, aber ab und zu etwas hinderlich beim Shaken oder Getränkekisten-Schleppen. Was viele sicherlich nicht wissen: Darth Vader trinkt heimlich Kristallweizen! Beweisfotos liegen vor. 😉
Und damit das Leben nicht langweilig wird, geh ich gleich mal zum Chef ins Cafe und sinniere mit ihm über die nächsten Events (Musiknacht, Halloween).

Meine Kopfrechenschwäche

Inzwischen ist eigentlich jedem meiner Freunde und Stammgästen bekannt, daß ich es mit den Zahlen nicht so habe. Addieren von Beträgen gehört dazu. Oft sind Gäste auch schneller mit dem Ausrechnen als ich. Nun gut, passiert halt. Heute bin ich damit mal total aufgelaufen.

Meine Einser-Mädels (heißen so, weil sie sich immer an den Tisch in der Ecke setzen, der bei uns intern „1“ genannt wird) waren mal wieder da. Die sind schon ein illusterer Haufen. Trinken kaum Cocktail, ab und zu Red-Bull-Prosecco und sehr oft Johannisbeerschorle, aber meist irgendetwas [1]. Beim Bezahlen kam dann folgender Dialog zustande:

sie: Ich bezahle die Johannisbeersaftschorle.
Bei dem letzen Wort verhaspelt sie sich und wiederholt:
sie: Johannisbeersaftschorle. Das ist aber auch ein schweres Wort.
ich: Und es ist falsch. Es war nämlich eine Johannisbeernektarschorle!

Nun gut, sie zahlte und nun kam es zum Fauxpas, daß ich bei ihrer Freundin ein wenig länger mit dem Rechnen brauchte und irgendwie durcheinanderkam.

ich: Was hab ich da nun gerechnet?
sie: Laß mich raten! Du bist bestimmt Mathematikstudent.

Wie ich in diesem Augenblick aus der Wäsche geschaut habe, möchte ich nicht wissen. Gegrinst habe ich auf jeden Fall, was sie zu der wagemutigen genaueren Schätzung „Wirtschaftsmathematik, oder?“ brachte.
Ich bin zwar kein Student mehr, sondern fertig mit dem Studium. Und ich muß gestehen: sie hatte vollkommen Recht!
Wozu braucht denn ein Mathematiker als Thekenmeister Kopfrechnen, wenn er weiß, daß der ganze Kram mit dem er zu tun hat (Addieren und Subtrahieren (was ja auch nur eine Addition mit dem Inversen Element ist) von Cent-Beträgen) eine Abelsche Gruppe ist?

[1] Selten erlebe ich es, daß eine Gruppe so verschiedene Sachen bestellt. Heute (alles jeweils 1x):

  • großer Milchkaffee
  • großer Kaffee
  • große Johannisbeernektarschorle
  • große Mirinda
  • kleine Pepsi
  • kleines Wasser

Vorfreude II

Das war wohl nichts…
Der Vertreter hat abgesagt, die Vorfreude wird aber noch andauern, da er seinen Termin nur um zwei Wochen verschoben hat.

Und die nächste Vorfreude ist auch schon da. Der Außendienstmitarbeiter von Paulaner hat angekündigt, nachdem er uns für diese Wies’n-Saison keinen Platz mehr im Paulanerzelt besorgen konnte, uns schon für das nächste Jahr auf die VIP-Liste zu setzen. Dann mal Prost!

Vorfreude

Einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist Freudentag!
Morgen kommt der Vertreter von Pernod-Ricard und bringt Geschenke. Zu seinem Repertoire gehören nämlich auch Havana Club und Ramazzotti. Was er alle anschleppt, weiß ich noch nicht, aber auf jeden Fall werden Ramazzotti-Flipflops und Havana-Club-Schlüsselanhänger dabei sein.

Da werde ich eine Freundin wieder glücklich machen können. Sie ist die absolute Ramazzotti-Verehrerin und freut sich über alles, was dieses Logo enthält. Es war echt ein toller Anblick, als sie diesen Sommer mit mir auf einem Event gearbeitet hat und dort in Ramazzotti-T-Shirt, Ramazzotti-Basecap, Ramazzotti-Schürze und Ramazzotti-Sandalen mit einer aufblasbaren Ramazzotti-Flasche rumgelaufen ist, die ca. 40cm größer als sie war. 😉

Dazu kommt noch, daß dieser Vertreter einer der netten Sorte ist, mit dem man echt gut auskommt und der einen nicht über den Tisch ziehen will.