Schlagwort: Cola

Jacky-Cola

Es gibt sie immer mal wieder: diese Jacky-Cola-Trinker. Es gilt nun der Spruch: Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Für mich steht aber Jacky-Cola auf einer Stufe mit Bananen-Weizen, Goißa-Halbe, Kalimocho und anderen Getränken, die in Faschingszeiten gerne konsumiert werden.
Jacky-Cola gibt’s bei mir zum normalen Longdrink-Preis. Für Bananen-Weizen und Kalimocho (in bestimmten Kreisen: Korea) verlange ich einen ordentlichen Aufpreis, so daß die meisten nur eins trinken (wenn überhaupt).

Es war nach offiziellem Feierabend. An der Theke saßen ein paar Stammgäste und Personal aus anderer Gastronomie, die schon mit ihrer Arbeit fertig waren. Und so bestellt einer einen Jacky-Cola. Ich habe meine Abneigung kund getan und in die Runde gefragt, was die anderen von Jacky-Cola halten.
Und eine zierliche junge Dame antwortet und sorgte für einen ordentlichen Kracher:

Das Zeug hab ich mit sechzehn (!!!) aufgehört zu saufen!

Besser konnte man mich in mein meiner Meinung nicht bestätigen!
Nun ist sie allerdings keine professionelle Alkoholikerin. Sie praktiziert seit einem Jahr als Zahnärztin und war an jenem Abend bei mir um den bestandenen Doktor-Titel zu feiern!

Cowboyschorle

Liebe Freunde der gehobenen Barkunst: bitte steinigt mich nicht 😉

Ich trinke nach Feierabend in Clubs gerne die berühmte Discoschorle. Dort läßt sich mit einem einfachen Trick am Wirkungsgrad des Drinks drehen 😉

Nun gibt es eine neue Schorle für Nachtschwärmer: Cowboyschorle
In Kooperation mit meinem Red Bull-Außendienstler gibt es ab sofort für meine Gäste die Cowboyschorle. Red Bull bewirbt es als „Das Cola von Red Bull mit Whisky“, ich finde Cowboyschorle deutlich verkaufsfördernder!
Ich bin zwar kein Fan von Whisky-Cola, aber trinkbar ist es allemal! Mal sehen, wie gut es ankommt.

Drinks & Links

Oft stolpere ich über interessante Seiten, die aber alleine keinen eigenen Blogeintrag wert sind. Deswegen gibt es nun in unregelmäßigen Abständen einen Haufen gesammelter Links. Ich hoffe, sie sind auch für euch interessant!

Red Bulls Simply Cola in Flaschen

Red Bull Simply Cola in FlaschenSeit längerem ist die Red Bull Simply Cola wieder in den Regalen zu finden, es ist doch nicht soviel Kokain im Simply Cola, das es reicht, um unter das Betäubingsmittelgesetz zu fallen.
Wer es hier im Süden Deutschlands bekommen wollte, konnte sich bei einem Österreich-Besuch auch während des Verkaufsverbots damit eindecken.
Und bei den Österreichern gibt es auch noch eine Besonderheit:
Dort wird das Simply Cola nicht in langweiligen Dosen verkauft, sondern in schicken Relief-Glasflaschen, die mit einem Kronkorken verschlossen sind. Damit entfällt die alberne Dosensammelei wegen des Dosenpfands (Red Bull leistet sich den Luxus von speziellen Rücknahmekartons für die Gastronomie) und die Flaschen können problemlos im Glascontainer entsorgt werden.
Es schmeckt aus der Flasche allerdings auch nicht besser!

Red Bulls Simply Cola mit Kokain?

Na endlich mal wieder ein Pseudo-Skandal!

Red Bulls Simply Cola enthält Kokain!

Das behauptet zumindest die hessische Lebensmittelaufsicht. Nun existiert schon in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen und Rheinland-Pfalz ein Verkaufsverbot für die Red Bull Cola. Wir hier in Baden-Württemberg dürfen fleissig weiter das in der Cola enthaltene Kokain konsumieren, sagt das Stuttgarter Verbraucherministerium.

Red Bulls Simply Cola besteht nur aus Inhaltsstoffen natürlicher Herkunft. Da sich auch Cocablatt als Zutat findet, ist es gut möglich, daß minimale Spuren von Kokain in der Cola zu finden sind.

Interessant ist aber dazu auch ein Artikel im Greenpeace-Magazin:

Trotz des Funds von Kokainspuren hält der Pharmakologe Dr. Fritz Sörgel die lebensmittelrechtlichen Maßnahmen gegen die Cola von Red Bull für übertrieben.
[…]
«Wenn man andere Nahrungsmittel und Getränke auf diesem Level der Empfindlichkeit messen würde, wie jetzt Red Bull Cola, fände man vieles», sagte der Experte. «Dank moderner Analysenmethoden lernen wir immer mehr, dass wir in einem Meer von Drogen und Dopingstoffen leben.»
[…]
Der Experte wandte ein: «Warum Red Bull Cola verbieten, wenn man zum Beispiel den Stoff Octopamin, der auf der Verbotsliste der Dopingstoffe steht und der im Körper zu einem amphetaminartigen Stoff umgebaut wird, in Nahrungsergänzungsmitteln zulässt?»
Greenpeace Magazin – Pharmakologe: Vorgehen gegen Red Bull Cola fragwürdig

Lassen wir es uns also weiterschmecken! Viel Lärm um Nichts! Prost!

Nein danke, ich nehme nichts!

Es ist Samstag Abend. Kurz bevor das Hauptgeschäft losgeht. Ein Großteil der Tische ist für wenig später reserviert. Vier Mädels und ein Kerl betreten die Bar. Zielstrebig setzen sie sich an einen Tisch, der bis zu 6 Personen Platz bietet. Sie nehmen sich die Karten und fangen an zu lesen. Irgendwann legen sie sie dann wieder zur Seite. Das ist ein deutliches Zeichen, daß der Gast etwas bestellen will. Also mache ich mich auf den Weg zu dieser Gruppe.

ich: Hi, was darf ich euch bringen?
PatientKandidatin 1: Ich will nichts!
Kandidatin 2: Ich warte noch!
Kandidatin 3: Ich will auch noch nichts!
Kandidatin 4: Ich muß eh gleich wieder los!
Kandidat 5: Ich nehme eine kleine Cola!

Das war der Moment wo ich ich mir „ein wenig“ verarscht vorkam. Ich schaue den armen Kerl (der ja als einziger Umsatz machen wollte), sehr komisch an. Das verleitet ihn zu weiterer Kommunikation:

Kandidat 5: Habt ihr keine Cola?
ich: Doch, schon. Aber ich habe keine Plätze für fünf Personen, von denen nur einer etwas trinkt. Wenn ihr im Warmen sitzen wollt, dann geht in die Bahnhofswartehalle! Hier ist eine Bar!

Die Damen schauen sich ein wenig ungläubig an und klären mit ihren Blicken, ob sie nun bleiben sollen oder doch ihr Geld in etwas zu trinken investieren wollen. Sie entscheiden sich für eine Bestellung. Insgesamt waren es dann zwei kleine Cola, ein Red Bull, ein kleines Schwip Schwap und ein kleines Bitter Lemon.
Ich hoffe, sie verirren sich bei ihrem nächsten Ausgeh-Abend in eine andere Bar.

Ähnlich erging es Jörg Meyer im Le Lion: Ein Erfahrungsbericht. Sehr lesenswert!