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Red Bulls Simply Cola in Flaschen

Red Bull Simply Cola in FlaschenSeit längerem ist die Red Bull Simply Cola wieder in den Regalen zu finden, es ist doch nicht soviel Kokain im Simply Cola, das es reicht, um unter das Betäubingsmittelgesetz zu fallen.
Wer es hier im Süden Deutschlands bekommen wollte, konnte sich bei einem Österreich-Besuch auch während des Verkaufsverbots damit eindecken.
Und bei den Österreichern gibt es auch noch eine Besonderheit:
Dort wird das Simply Cola nicht in langweiligen Dosen verkauft, sondern in schicken Relief-Glasflaschen, die mit einem Kronkorken verschlossen sind. Damit entfällt die alberne Dosensammelei wegen des Dosenpfands (Red Bull leistet sich den Luxus von speziellen Rücknahmekartons für die Gastronomie) und die Flaschen können problemlos im Glascontainer entsorgt werden.
Es schmeckt aus der Flasche allerdings auch nicht besser!

verpeilte Mitarbeiter

Manchen Mitarbeitern kann man Sachen zigmal erklären und sie setzen es nicht um. Sie wissen zwar schon, daß ich es ihnen mal gesagt habe. Oder sie wissen, wie es sein soll, wenn ich sie darauf anspreche. Allerdings handeln sie gerne ganz anders. Sie haben es nicht verinnerlicht!

Beim Pizzablogger bin ich auf einen interessanten Artikel gestoßen:

Ich glaub ich muss Konventionalstrafen einführen. Mund fusslig reden, hilft ja wohl nicht: Dass sie nie-, niemals Stecknadeln auf dieses Regalbrett legen sollen. Oder eben den Topf woanders hinstellen.
Wie kommt die Stecknadel in die Sauce

Ich löse solche Fälle ein wenig „anders“.
Für Altglas haben wir eine Plastikkiste. Pfandflaschen gehören dort nicht hinein. Das habe ich den Servicemädels auch schon mehrfach erklärt. Die Pfandflaschen werden in Getränkekisten gesammelt und nach Feierabend dann sortiert im Keller in die Leergutecke gebracht. Und die Unterscheidung ist auch nicht schwer: Spirituosenflaschen ab in die Altglaskiste, den Rest in die Getränkekisten.

An einem Abend haben es beide Service-Mädels geschafft, die San Pellegrino-Flaschen zum Altglas zu packen. Das war der Zeitpunkt, wo ich mir einen kleinen Spaß erlaubt habe: als beide vor der Theke unterwegs waren, wanderte die Pfandflasche auf wundersame Weise wieder direkt auf die Theke unter den Zapfhahn. Und wieder nahm eine der beiden die Flasche und legte sie ins Altglas. Ich stellte sie dann wieder auf die Theke, von wo sie wieder im Altglas landete. Das ging mehrfach so hin und her. Da das Spiel auf absehbare Zeit wohl so weitergehen würde, fing ich an, eine Strichliste zu führen. Am Schluß hatte die eine 7 Mal und die andere 8 Mal die Flasche von der Theke an die gleiche Stelle im Altglas gelegt!
Danach habe ich sie nur gefragt: Wieviel Wasser haben wir heute verkauft? Und wieviele Flaschen Leergut hast Du von der Theke genommen?

Damit war das Thema durch. Und seitdem kommt es auch nicht wieder vor.

PS:
Ja, ich weiß, daß ich ein wenig fies sein kann. Eine von den zwei Mädels war übrigens die, die ich damals schon auf die (nicht aufgebaute Terrasse) zum Bestellungen einholen geschickt habe. 😉

Altglas

Diese Woche stand ich vor dem Altglas-Container und hatte das Problem, wo ich die blauen Prosecco-Flaschen einwerfen sollte.
Auf den Containern stand keine Einwurfanleitung. Der Weißglascontainer fiel offensichtlich aus. Also blieb nur noch die Wahl zwischen Braun- und Grünglas. Ich hab sie dann in den Braunglascontainer geschmissen, weil mir das am logischten erschien (alles was nicht grün oder weiß ist, wird zum dreckigen Braunglas verschmolzen).
Tja, da habe ich mich wohl geirrt. Blaues Glas gehört in den Grünglascontainer, „da das Grünglas in der Verarbeitung am unempfindlichsten ist gegen Verunreinigungen mit anderen Farben, können die zur Zeit noch geringen Mengen an Altglas in Sonderfarben problemlos hierbei mit verarbeitet werden.„. Dann gibt es halt demnächst ein paar braune Flaschen mit leichtem Blaustich 😉
Nachher werde ich den Chef fragen, ob er mit seinen 125 Jahren (geschätzt) Gastronomieerfahrung das auch weiß.