Schlagwort: Schild

doppelt hält besser

Diese Woche haben wir einige neue Möbel bekommen. Es wurde auch Zeit, nachdem der erste Liefertermin Ende November war.
Zum Glück fuhr der Wagen, der direkt vor der Bar parkte, in dem Moment weg, als der Wagen der Spedition ankam. Dummerweise ist aber der Fahrer beim Einparken mit dem Aufbau des LKW an unserer Schild gekommen, so daß die Dübel und der Putz an der Halterung aus der Wand kamen.
Ich machte ihn auf den Unfall aufmerksam, aber er war sich nicht sicher, ob er das wirklich war. Zum Glück hatte es geregnet und die Stücke des Putzes, die auf der Straße lagen, waren noch trocken.
Ich habe mir dann natürlich seine kompletten Daten, inklusive Versicherung und Nummer seines Chefs geben lassen.
Zur Sicherheit ist er dann beim Ausparken nochmal an dem Schild vorbeigeschrammt. Ich weiß nicht, ob er es gemacht hat, damit er sich sicher ist, daß er den Schaden wirklich verursacht hat.
Dem Fahrer des Porsche Cayenne, der ihn eingeparkt hat, gehören auch noch die Ohren lang gezogen! Welcher Depp parkt schon knapp einem Meter hinter einem LKW?

Rauchverbot: der Irrsinn geht weiter

Noch 9,5 Stunden bis zum Inkrafttreten des Rauchverbots in Baden-Württemberg.

Gestern konnte ich mit einem befreundeten Gastronom sprechen, der einen Kumpel bei der Polizei hat. Als Gastronom ist man daran interessiert, zu wissen, was nun eigentlich genau Sache ist. Das Ordnungsamt konnte bisher nämlich nicht viel dazu sagen.
Laut Auskunft der Polizei ist es in Ulm nun so: das Ordnungsamt darf das Rauchverbot nicht kontrollieren und die Polizei hat noch keinen Auftrag dafür, d.h. sie muß es nicht kontrollieren. Es wäre ja zu schön gewesen, wenn zum Inkrafttreten für Klarheit gesorgt ist.

Hinweisschilder:
Der Gesetzestext spricht davon, daß „auf das Rauchverbot durch deutlich sichtbare Hinweisschilder in jedem Eingangsbereich hinzuweisen“ ist. Das von der DEHOGA empfohlene „Hier gilt das gesetzliche Rauchverbot – bitte haben Sie Verständnis“ scheint mir ein wenig übertrieben. Nicht jeder vorbeigehende Gast (der vielleicht auf der Suche nach einer Bar ist, wo er noch Rauchen darf) weiß, daß es bei mir einen Nebenraum gibt, wo der Gast auch in Zukunft legal seine Tabakwaren konsumieren darf. „Eingeschränkte Rauchfreiheit“ gefällt mir da schon besser.
Aber wenn ich schon am Schilder aufhängen bin, kommt dann noch ein „Hier gilt das gesetzliche Jugendschutzgesetz – bitte haben Sie Verständnis“, „Hier gilt das gesetzliche Kommunalabgabengesetz – bitte haben Sie Verständnis“, „Hier gilt das gesetzliche Gesetz über das NachBARrecht, …