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Gestern war das Konzert mit Simply Red auf dem Münsterplatz. Das war die Hauptattraktion des gestrigen Abends und entsprechend wenig war bei mir los - bis das Konzert vorbei war und die anderen Ausschankwägen auch geschlossen hatten. Zu später Stunde kamen immer wieder noch ein paar Gäste. Leider haben wir in Baden-Württemberg eine Sperrstunde, so daß ich ab 2 Uhr nichts mehr ausschenken durfte und die Gäste gehen mußten.
Während ich dann die restlichen Gläser polierte, kam ein Gast herein, setzte sich direkt vor mir an die Theke. Ich erklärte ihm dann, daß Feierabend sei und es nichts mehr gäbe. Er ging wieder.
Keine Minute später kam ein weiterer Gast herein. Er setzte sich an die gleiche Stelle und auch ihm machte ich klar, daß nun Feierabend ist und ich nichts mehr ausschenken darf. Er ging wieder.
Und wiederum gefühlte 30 Sekunden später kam erneut ein Gast herein. Auch er setzte sich auf den gleichen Barhocker. Und auch er ging wieder, nachdem ich ihm nichts mehr ausgeschenkt habe.
Beim Hinausgehen rief ich ihm noch hinterher:
Die Türe war noch gar nicht ganz zu gefallen, kam einer der drei erneut herein und erklärte die Situation:
Kategorie: Bar, Feierabend, Gäste

Gestern war das Konzert mit Simply Red auf dem Münsterplatz. Das war die Hauptattraktion des gestrigen Abends und entsprechend wenig war bei mir los - bis das Konzert vorbei war und die anderen Ausschankwägen auch geschlossen hatten. Zu später Stunde kamen immer wieder noch ein paar Gäste. Leider haben wir in Baden-Württemberg eine Sperrstunde, so daß ich ab 2 Uhr nichts mehr ausschenken durfte und die Gäste gehen mußten.
Während ich dann die restlichen Gläser polierte, kam ein Gast herein, setzte sich direkt vor mir an die Theke. Ich erklärte ihm dann, daß Feierabend sei und es nichts mehr gäbe. Er ging wieder.
Keine Minute später kam ein weiterer Gast herein. Er setzte sich an die gleiche Stelle und auch ihm machte ich klar, daß nun Feierabend ist und ich nichts mehr ausschenken darf. Er ging wieder.
Und wiederum gefühlte 30 Sekunden später kam erneut ein Gast herein. Auch er setzte sich auf den gleichen Barhocker. Und auch er ging wieder, nachdem ich ihm nichts mehr ausgeschenkt habe.
Beim Hinausgehen rief ich ihm noch hinterher:
Ihr braucht jetzt nicht alle einzeln reinkommen, ich darf nichts mehr ausschenken!Aber das hat er wohl überhört.
Die Türe war noch gar nicht ganz zu gefallen, kam einer der drei erneut herein und erklärte die Situation:
Das ist bei uns so ein Running Gag! Kannst Du uns wenigstens noch drei Kurze machen?Feierabend ist Feierabend ist Feierabend. Und die Sperrzeit habe ich mir nicht ausgedacht, um früher Feierabend zu machen, die hat das Land so vorgegeben.
Kategorie: Bar, Feierabend, Gäste
Tags für diesen Artikel: Auschank, Baden-Württemberg, Bar, Feierabend, Gäste, Konzert, Münsterplatz, Schnaps, Simply Red, Sperrzeit, Ulm
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Nachdem die Bestellungen für diese Woche schon gemacht sind, geht es heute langsam richtig los mit den Vorbereitungen auf den Gombiger Doschdig.
Für alle Nicht-Schwaben:
Die Perücken für unsere Verkleidung sind schon angekommen, es fehlt nur noch meine NORA-Kette.
Zum Glück habe ich nur einmal im Jahr an diesem Tag mit Fasching zu tun. Dieses komische Freak-Volk, das an dem Tag unterwegs ist und die schlechten Faschingslieder, die sich immer wieder großer Beliebtheit erfreuen, sind nüchtern nicht zu ertragen. Das zeigt auch jedes Jahr der Umsatz, der an diesem Abend gemacht wird. Wenn ich dann noch Pech habe, bewilligt die Stadt eine Sperrzeitverkürzung und ich muß das Elend dieses Jahr noch länger ertragen. Aber dafür schmeckt dann das wohlverdiente Feierabendbier (wird eher ein Feiermorgenbier) um so besser!
Kategorie: Events, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene

Nachdem die Bestellungen für diese Woche schon gemacht sind, geht es heute langsam richtig los mit den Vorbereitungen auf den Gombiger Doschdig.
Für alle Nicht-Schwaben:
Mit dem Schmotzigen Donnerstag (auch Schmotziger Dunschtig, Schmotziga Dorschdich, Schmotziga Dauschteg, Gombiger Doschdig oder einfach nur Schmotziga, in der Schweiz Schmutziger Donnerstag) beginnt in der Schwäbisch-alemannische Fastnacht die eigentliche Fastnachtszeit.Die Bar wird vorbereitet, zusätzliche Kühlschränke werden positioniert und die restlichen Einkäufe erledigt. Dann darf ich noch Preislisten und eine Gästeliste für meine Stammgäste drucken, damit die Türsteher morgen auch wissen, wen sie reinlassen müssen und keinen Eintritt verlangen dürfen.
In den rheinischen Karnevalsgebieten wird dieser Tag meist als Weiberdonnerstag oder Weiberfastnacht bezeichnet.
Quelle: Wikipedia - Schmotziger Donnerstag
Die Perücken für unsere Verkleidung sind schon angekommen, es fehlt nur noch meine NORA-Kette.
Zum Glück habe ich nur einmal im Jahr an diesem Tag mit Fasching zu tun. Dieses komische Freak-Volk, das an dem Tag unterwegs ist und die schlechten Faschingslieder, die sich immer wieder großer Beliebtheit erfreuen, sind nüchtern nicht zu ertragen. Das zeigt auch jedes Jahr der Umsatz, der an diesem Abend gemacht wird. Wenn ich dann noch Pech habe, bewilligt die Stadt eine Sperrzeitverkürzung und ich muß das Elend dieses Jahr noch länger ertragen. Aber dafür schmeckt dann das wohlverdiente Feierabendbier (wird eher ein Feiermorgenbier) um so besser!
Kategorie: Events, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene
Tags für diesen Artikel: Alkohol, Bier, Events, Fasching, Feierabend, Karneval, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene, Sperrzeit
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Für mich fing das letzte Wochenende damit an, daß der Chef kurz vor Feierabend vorbeikam und sich in seinen wirklich verdienten Urlaub verabschiedete. Er war wirklich entspannt. So kurz vor dem Anfang der Sperrzeit (sowas braucht nun wirklich kein Mensch) schaltet er als erstet immer die Musik aus und macht das Licht so hell, daß einem als Gast eigentlich jegliche Lust vergehen sollte, sich länger als nötig bei uns aufzuhalten.
Nun gut, es war etwas mehr als üblich los, eine Horde Frauen in Form eines Junggesellinnenabschied sprang durch die Bar und versuchte sich daran B-52s zu trinken, der Chef von der Tanzbar gegenüber genoß seinen Feierabend bei einer Weißweinschorle und zwei kleinere gemischte Grüppchen tranken einen Absacker: die einen Radler, die anderen Pils.
Nachdem nun alleverscheucht verabschiedet waren, ging es ins Myer's (mit nur einem 'e'), die Zeit drängte schon, da uns nur noch eine knappe Stunde bleiben sollte. Kein Anstehen, die Türsteher winkten uns flott durch und selbst der neue Unbekannte an der Kasse wollte kein Geld von mir haben. Die Flasche Wodka war schnell geleert und es war schneller 5 Uhr als gedacht. Also in die nächste Bar, welche zwar nur bis 5 Uhr offen hat, aber es gibt ja Kollegen, die einem noch etwas ausschenken, weil sie wissen, daß man auch genau weiß, wie es ist, wenn man Feierabend haben will.
War eine spaßige Partynacht, leider viel zu kurz.
Kategorie: Feierabend, Gäste, Party-Szene

Für mich fing das letzte Wochenende damit an, daß der Chef kurz vor Feierabend vorbeikam und sich in seinen wirklich verdienten Urlaub verabschiedete. Er war wirklich entspannt. So kurz vor dem Anfang der Sperrzeit (sowas braucht nun wirklich kein Mensch) schaltet er als erstet immer die Musik aus und macht das Licht so hell, daß einem als Gast eigentlich jegliche Lust vergehen sollte, sich länger als nötig bei uns aufzuhalten.
Nun gut, es war etwas mehr als üblich los, eine Horde Frauen in Form eines Junggesellinnenabschied sprang durch die Bar und versuchte sich daran B-52s zu trinken, der Chef von der Tanzbar gegenüber genoß seinen Feierabend bei einer Weißweinschorle und zwei kleinere gemischte Grüppchen tranken einen Absacker: die einen Radler, die anderen Pils.
Nachdem nun alle
War eine spaßige Partynacht, leider viel zu kurz.
Kategorie: Feierabend, Gäste, Party-Szene
Tags für diesen Artikel: Feierabend, Gäste, Junggesellenabschied, myers, Party-Szene, Radler, Sperrzeit


