Artikel zum Stichwort Kleingeld

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Wechselgeld

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Gestern habe ich deutlich gemerkt, daß Monatsanfang ist: zum Monatsanfang zahlen die Gäste immer mit großen Scheinen. Ich habe keine Statistik mit der genauen Verteilung von Geldscheinen zum Feierabend, aber im Normalfall hat man von den 5€-Scheinen am meisten. Gestern war ich zum ersten Mal in der Situation, daß ich keinerlei 5€-Scheine mehr im Geldbeutel hatte. Das hat dann dazu geführt, daß ich mehrfach unnötig viel Kleingeld rausgeben mußte. Da half auch kein Nachfragen, ob die Gäste vielleicht ein paar Münzen hätten, damit ich stattdessen einen 10er rausgeben konnte. Münzgeld war bei meinen Gästen nämlich auch Mangelware. Und heute wird es bestimmt nicht anders.
Kategorie: Bar, Gäste
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Leben mit ZIGGI

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ZIGGI Karte
Seit nun bald 1,5 Monaten braucht man ja eine Geldkarte oder einen Führerschein um am Zigarettenautomaten Zigaretten zu bekommen (Zigarettenautomaten und die Altersverifikation). Was hat sich nun durch diese Verschärfung des Jugendschutzgesetzes geändert?
  • Zahlreiche Gäste meckern ber diese Sch***-Automaten, weil er deren Karten nicht erkennt. Wenn ZIGGI dann auch nicht akzeptiert wird, hilft nur ein Totalreset des Automaten.
  • Es kommen verstärkt Menschen zu mir in die Bar, nur um zu fragen, ob der Automat auch ohne Geldkarte funktioniert und verschwinden dann auch gleich wieder, nachdem ich per ZIGGI den Automaten freigeschaltet habe und sie im Besitz von neuen Zigaretten sind. Dabei muß dann natürlich auch wieder ber diesen Sch*** gemeckert werden, was das denn überhaupt soll und was es denn bringt.
  • Gäste laufen oft doppelt zum Zigarettenautomaten, weil sie einfach ihre Geldkarte/Führerschein vergessen haben. Na gut, selbst schuld ;-)
  • Insgesamt mehr Zigarettenschachteln verkauft.
Ob sich nun der Mehraufwand (Automat mit ZIGGI freischalten, Automat resetten, mehr Kleingeld bereithalten) finanziell lohnt (z.B. durch mehr Gäste, die beim ersten Mal nur Zigaretten holen wollten und wiederkommen; mehr Provision vom Zigarettenautomatenaufsteller) habe ich nicht berechnet. Das werde ich auch vorerst nicht machen. Da ruhe ich mich lieber auf dem Service-Gedanken aus und freue mich, wenn ich meinen Gästen helfen kann.
Kategorie: Ausstattung, Bar, Cafe

Deutschland hat die Spendierhosen an

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Was war bitte am Donnerstag mit meinen Gästen los?
Das Trinkgeld unter der Woche war ok bis überdurchschnittlich. Und am Donnerstag kam der Einbrauch.
ich: Das macht 10,80 EUR zusammen.
Gast: Stimmt so. (legt mir 11 EUR auf den Tisch. 1,8% Trinkgeld)

ich: 10,50 EUR bitte.
Gast: (legt einen Schein und eine Münze auf den Tisch. Ich denke nur: oha, schon wieder 50 Cent Trinkgeld) Paßt.
Und es paßte wirklich. Genau 10,50 EUR. 0% Trinkgeld
Seine Freundin hatte dann 15,30 EUR zu zahlen, legt mir 20 Euro auf den Tisch und meint "Mach 15,50.". Na warte, denk ich mir, den Rest bekommst Du nun in Münzen wieder. Anscheinend kann sie Gedanken lesen und kramte sofort ein 50-Cent-Stück aus ihrem Geldbeutel. Nun war ich ja quasi gezwungen, ihr einen 5 Euro-Schein wiederzugeben. Schade! 1,3% Trinkgeld

ich: Das sind dann zusammen bitte 21,50 Euro.
Gast: Kannst Du Kleingeld gebrauchen?
ich: Aber sicher. Kleingeld ist immer gut.
Hätte ich das bloß mal nicht gesagt. Er schüttete seinen Geldbeutel auf den Tisch und der gesamte Münzen-Kleinkram ergab dann 1 Euro 80 Cent. Na toll. 1,4% Trinkgeld.
Das waren nicht ein paar Einzelfälle. Es gab den ganzen Abend über keinen einzigen Gast, der diese miese Quote ausgeglichen hätte. Warum es an diesem Donnerstag so ein krasser Unterschied zu den anderen Tagen war, kann ich nicht erahnen. Mein Service war genau wie an den anderen Tagen, ich habe nicht am Alkohol gespart (so nach dem Motto: mal sehen, wie die Gäste reagieren, wenn nur noch die Hälfte an Spirituosen drin ist) und ich bin auch nicht im Schlafanzug durch die Bar getingelt.

Kategorie: Bar, Gäste
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entspanntes Einkaufen

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Nachdem die METRO sich es so bei uns verscherzt hat, waren wir am Mittwoch nun mal beim C+C Schaper einkaufen. Das ist zwar inzwischen auch schon eine METRO-Tochter, aber komplett anders:
  • Die Einkaufswägen sind nicht bepfandet, d.h. man muß nicht erst nach einer passenden Münze suchen um einen Wagen nehmen zu können. Warum sollte man auch mit Kleingeld rumlaufen, wenn man am Ende eh vom Konto abbuchen läßt?
  • Im Eingang wird man nicht gezwungen, seine Karte einscannen zu müssen, Vorzeigen reicht. Und wenn der Schalter mal nicht besetzt ist, geht man halt einfach durch.
  • Bessere Auswahl. Zumindest in dem Bereich, was wir einkaufen hat Schaper die deutlich größere Auswahl (z.B. doppelt soviele Barsirups als METRO).
  • Preiswerter als die METRO. Es ist schon erstaunlich, daß gleiche Produkte in der METRO teilweise deutlich mehr kosten, auch wenn es der gleiche Konzern und die gleichen Waren sind. Der dämliche normalsterbliche Gewerbetreibende geht halt nunmal in die METRO.
  • An der Kasse muß man nicht die Ware auf ein Band packen, damit der Kassierer dann das über den Scanner zieht, um dann die Ware wieder in den Wagen zu packen. Mit einem Handscanner wird locker alles was im Wagen ist gescannt.
  • Im Eingangsbereich ist eine kleine Sitzecke, wo Kaffee und Limonade für umsonst angeboten wird.
Durch den Schaper zu laufen ist deutlich angenehmer und entspannter als Einkäufe in der METRO.

Und da ja METRO die letzte Woche keine Limetten hatte (Schaper schon, aber nicht in der passenden Qualität zu einem vernünftigen Preis), sind wir danach direkt zu Fruchthof. Kistenweise Spitzenware und dann auch noch 20% billiger als beim Schaper oder METRO.
So macht Einkaufen Spaß!
Kategorie: Einkauf
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Kollegenschelte

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Es ist immer wieder erfrischend, welches Personal doch in der Gastronomie arbeitet. Ab und zu muß man ja auch die Konkurrenz Mitbewerber beobachten. Nicht nur, um negative Dinge festzustellen, sondern um vielleicht auch ein paar neue Ideen zu generieren. Bei folgender Szene habe ich nur den Kopf geschüttelt:
Bedienung sitzt hinter dem Tresen auf einem Barhocker und stiert gelangweilt Löcher in die Luft, ein Gast kommt extra an den Tresen, weil er zahlen möchte. Man zahlt eigentlich erst, wenn man sein Getränk leer hat, logisch. Und dann sollte die Bedienung auch schon fast wieder in Richtung Gast unterwegs sein um ihn zu fragen, ob er noch etwas bestellen will. Das kostet nicht viel Aufwand, signalisiert dem Gast Aufmerksamkeit und Interesse. Außerdem hat es noch den netten Nebeneffekt, daß man möglicherweise mehr Umsatz generiert und das Trinkgeld entsprechend höher ausfällt (jaja, im Endeffekt dreht sich sowieso alles nur ums Geld). Nun gut, der Gast mußte also schon zum Bezahlen an den Tresen kommen Wieviel er an Trinkgeld gegeben hat, konnte ich auf die Entfernung nicht feststellen. Was ich aber mitbekommen habe: nachdem der Gast bezahlt hatte, wollte die Bedienung wohl noch ein wenig Freundlichkeit symbolisieren und sagte "Einen schönen Tag noch". Allerdings nicht zum Gast, sondern in Richtung ihres Geldbeutels, in dem sie das Geld verstaute.

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Kategorie: Mitarbeiter & Kollegen