Artikel zum Stichwort Geldschein

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Wechselgeld

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Wenn Gäste zu mir oder sonstwo an den Tresen kommen, um Geld gewechselt zu bekommen, dann hat es eigentlich nur einen Grund: Kleingeld für den Zigarettenautomat.
Nur gestern und heute war das ein bischen anders.

Gestern kam jemand (kein Gast) zur Türe herein direkt an den Tresen und wollte Geld gewechselt haben. Dabei legte er einen 5€-Schein, zwei 2€-Stücke und ein 1€-Stück auf den Tresen. Ich war sichtlich verwirrrt, weil ja das Kleingeld für die Zigaretten schon dalag. Aber er wollte wirklich einen 10€-Schein haben und verschwand dann auch gleich wieder.

Heute kam eine junge Dame in das Cafe des Chefs, in dem ich Fußball und Formel1 schaute und wollte einen 50€-Schein gewechselt haben. Da die Aushilfe gerade im Keller Getränke auffüllen war, habe ich kurz ausgeholfen. Kleingeld wollte sie nicht haben, sie war wirklich mit zwei 20€- und einem 10€-Schein zufrieden.

Komisches Wochenende. Soetwas ist mir bisher noch nicht passiert...
Kategorie: Bar, Cafe, Gäste
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Origami

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Manchmal bin ich dankbar, daß ich Gäste nicht habe.
Vorhin erzählte ein Kumpel von der "Konkurrenz" (offiziell gibt es keine Konkurrenz, sondern nur Mitbewerber), daß er einen speziellen Gast hätte, der seine Getränke immer auf seine eigene Weise bezahlt. Er bastelt aus den Geldscheinen irgendwelche Origami-Kunstwerke. Das hatte ich zwar auch schon mit Servietten, aber Geldscheine als Frosch, Drachen, Seerose oder Elefant zu kassieren ist eher ungewöhlich.

Wer aus Euro-Scheinen selbst Origami machen will, dem sei das Buch "Eurogami. Geldgeschenke selbst gefaltet ans Herz gelegt.
Kategorie: Bar, Cafe, Gäste
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geschickte Verhandlung II

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Ab und zu liest man ja in anderen Blogs ab und zu "Die wollten nur ins Blog!". Dazu bin ich wohl aber noch nicht berühmt genug, aber genau das dachte ich in diesem Moment.
Drei junge Damen (so um die 20 Jahre alt) betreten gegen 22:30 Uhr die Bar, kommen zielsicher an den Tresen und fragen nach einer Flasche Sekt.
ich (lässig wie immer): Sekt habe ich nicht da. Prosecco kann ich euch anbieten. Was wollt ihr denn ausgeben?
eine der drei: Was kostet sie denn?
ich: 17,50 Euro.
eine der drei: Ui, das ist das günstigste Angebot bisher. Können wir da noch handeln?
Man ist ja nicht gerade in einer guten Ausgangssituation zum Verhandeln, wenn man gleich erwähnt, daß es sich bisher um das günstigste Angebot handle. Aber in Anbetracht der Tatsache, daß sie die Flasche mitnehmen wollten, ich kein Leergut in Keller bringen, keine Gläser spülen muß und dann auch noch der verminderte Mehrwertsteuersatz fällig ist, bin ich dann auf 15 Euro runtergegangen und die Mädels waren zufrieden (Ich darf das dem Chef erklären, warum ich verbilligt Ware verkauft habe). Jede zückte auch gleich brav einen 5-Euro-Schein. Als ich dann den Geldbeutel zckte, fiel den jungen Damen aber ein, daß die Flasche ja bis 0 Uhr schon warm sein würde. Also fragten sie, ob ich die Flasche noch so lange kühlen könnte, sie kämen dann wieder und würden dann erst zahlen. Von der Gesamtsituation dermaßen verwirrt stimmte ich zu. Ich Depp, ich. Besser gleich die 15 Euro einstecken, dann kämen sie auf jeden Fall wieder, aber das fiel mir erst ein, als sie schon wieder weg waren. Möglicherweise bietet ja eine andere Bar/Kneipe/Restaurant (oder Tankstelle) einen günstigeren Preis an.
Aber zu meinem Erstaunen kamen zwei der Mädels eine Stunde später wieder.
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Kategorie: Bar, Gäste, Getränke & Spirituosen