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Junggesellenabschied

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Suchbegriffe im August

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Nachdem nun fast schon wieder ein Jahr vorbei ist seitdem ich die letzten "amüsanten Suchbegriffe veröffentlicht habe, die Besucher auf mein Blog führten. Nun ist der August auch vorbei und es folgt eine Liste mit unterhaltsamen Suchbegriffen aus dem letzten Monat:
  • mochito drink
    Immerhin weiß er, wie man den Mojito ausspricht.
  • "die nacht davor"+spiel+lösung
    Zwei ver(w)irrte Seelen haben danach gesucht und wahrscheinlich keine Lösung gefunden.
  • "milchkaffee" "tom"
    Ich kenne einen Tom Collins, aber keinen Tom Milchkaffee. Vielleicht Milchkaffe mit Gin. Mal testen, ob das schmeckt...
    Nachdem aber darüber mehrere Suchanfragen kamen, habe ich einfach mal ein paar Anagramme erzeugen lassen und heraus kam dabei unter anderem: "CAFE HILFE KOMMT" und "AMOK CHEF FILMTE". Aber das hilft mir auch nicht wirklich weiter.
  • 5000 euroschein
    Zum Glück gibt es sie nicht. Sonst kommt bestimmt ein Gast auf die Idee, damit zu zahlen. Und natürlich würde er sich aufregen, weil ich nicht wechseln kann.
  • arbait schuhe gastronomi
    Gastronomie eignet sich für den Kerl wohl besser als ein Job als Schriftsteller.
  • bin kellner was nun
    Kellnern, was denn sonst?
  • eistee benzin
    Interessante Geschmacksrichtung...
  • heißt der eichstrich eichstrich??
    Nein, der Eichstrich heißt Füllstrich.
  • kronkorken seit wann
    Die Wikipedia schreibt dazu: "Der Kronkorken wurde von dem Erfinder William Painter (1838–1906) aus Baltimore (Maryland, USA) 1892 zum Patent angemeldet." Und wieder was gelernt!

Kategorie: Blog, Fun
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Münzrollen oder das, was sie mal waren

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Man sollte es nicht übertreiben. Ich komme immer sehr spät in die Bank um Wechselgeld zu holen. Meist bin ich sehr knapp vor deren Feierabend, so daß ab und zu die Münzrollen schon im Tresor verschwunden sind und den Mitarbeitern dadurch mehr Arbeit entsteht. Irgendwann rächt es sich halt.

Das ist letztens passiert. Ich hatte ein paar Rollen geordert und während ich noch meine Scheine zählte, kam von dem Mitarbeiter das Angebot:
Ich schmeiß Dir die Rollen schon mal in den Geldbeutel
Klar, kein Thema. Nur da kam seine kleine Rache:
Er brach jede einzelne Rolle an und schmiß sie dann in mein Geldfach. Danke auch! Der Vorteil von Münzrollen ist doch eigentlich, daß man sie erst aufmacht wenn man sie braucht.
Jedenfalls sah das Ergebnis so aus:
Münzrollen im Münzfach
Seitdem gehe ich deutlich früher zur Bank.
Kategorie: Bar, Fun
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Jägerbomb oder Jägermeister Red Bull

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In letzter Zeit kommt es bei mir verstärkt vor, daß die Gäste Jägermeister mit Red Bull bestellen. Das nennt sich dann umgangssprachlich Jägi Bull. Da es sich um einen Longdrink handelt, serviere ich den Jägi Bull entsprechend in einem Longdrink-Glas (4cl Jägermeister, Eis rein und dann mit Red Bull auffüllen).

Nun habe ich in der englischen WIkipedia noch eine nette Variante gefunden: die Jägerbomb.
The Jägerbomb, or occasionally Jagbomb is a cocktail combining one shot of Jägermeister dropped into a glass of an energy drink, usually Red Bull.
Wikipedia - Jägerbomb
Dabei bekommt man ein Glas mit Red Bull und ein Schnapsglas mit Jägermeister serviert, welches man dann in den Red Bull fallen läßt.
Serviert man nun mehrere dieser Jägerbombs, so stellt man die Gläser mit dem Red Bull so nebeneinader, daß die Schnapsgläser genau auf den Rand zweier Gläser passen. Ein zusätzliches leeres Glas als zusätzliche Stütze erledigt den Rest. Nun werden die Schnäpse in die Gläser gekippt.

Wenn die Gläser schmal genug sind, kann ein umfallendes Schnapsglas das nächste anstossen, das wiederum das nächste und so weiter. Eine nette kleine Kettenreaktion.

Und weil vielen Barkeepern oft langweilig ist, kommen sie dann natürlich auf ein paar dumme Ideen. Die Idee ist naheliegend, daß man versucht, eine möglichst lange Kettenreaktion zu produzieren.
Die Jungs und Mädels aus der Vegalou Ultra Bar haben es dann auf die Spitze getrieben und sind nun Inhaber des Weltrekords mit 672 Jager bombs.

Ein Video zeigt die Vorbereitungen und den anschließenden Rekord:
"Jägerbomb oder Jägermeister Red Bull" vollständig lesen


Kategorie: Fun, Getränke & Spirituosen, Party-Szene

Die EM floppt - aus Gastonomie-Sicht

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Gerade habe ich mich im letzten Beitrag über den Flop des Public Viewings zur Fußball-WM 2006 hier in Ulm ausgelassen. Nun schaue ich kurz im Spiegel Online vorbei und lese, daß es der Schweiz ähnlich ergeht:
Erste Wirte entlassen Personal

Die Umsätze bei der Fußball-EM bleiben weit hinter den Erwartungen zurück. In den Schweizer Fanzonen beginnen jetzt die ersten Wirte, Personal zu entlassen. Mit ein Grund: der Misserfolg der eidgenössischen Nationalmannschaft.
Quelle: Spiegel Online
So ist es eben, wenn man auf einen Hype aufbaut. So war es aber hier auch und es war auch nicht anders zu erwarten, daß es in Österreich und der Schweiz anders sein wird. Deswegen sollten die Verantwortlichen, die solch öffentliche Veranstaltungen organisieren, wissen, daß nur bei Spielen der eigenen Landesmannschaft etwas los ist. Zwischen den Spieltagen und in den Vorrunden-Spielen herrscht tote Hose.
Die Migros Basel bezahlt für ihre EM-Stände rund 40.000 Franken (knapp 25.000 Euro) Miete pro Tag. Doch das Unternehmen holt nur die Hälfte davon an Umsätzen herein, sagte ein Migros-Sprecher. Die Kosten für Waren und Löhne sind dabei noch nicht einmal mitgerechnet.
25k Euro pro Tag, Das ist eine stattliche Miete und macht für die Dauer der EM (7. Juni bis 29. Juni, also 23 Tage) insgesamt 575.000 Euro. Aber Migros wird es verkraften können. Aber die kleineren Wirte und Unternehmen, die sich einen Stand gemietet haben, werden kaum eine Chance haben, mit Plus aus der EM zu kommen. Ortsgebundene Gastronomie, die der Menschenmassen mit zusätzlichem Personal Herr werden wollte, hat es da deutlich leichter. Entlassenes Personal könnte schon unter die Kategorie "Schadensbegrenzung" fallen.
Kategorie: Events, Mitarbeiter & Kollegen

Kommentar des Abends

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Gestern hatte ich mal wieder ein paar Gäste, die sich hier verewigen wollten.
Sie kamen aus einer anderen Bar, ein Mädel von ihnen hatte Geburtstag und sie wollten einen schnellen Kurzen trinken. Am Ende haben sie sich für "Ficken" entschieden (im Endeffekt nichts anderes als normaler Joster). Eine der Damen wollte ihren Schnaps (2,50€) bezahlen und reichte mir einen 20€-Schein mit dem Kommentar:
Sorry, ich habe es leider nicht kleiner!
Hey! Ein 20€-Schein ist ziemlich harmlos. Ab 50€ kann man anfangen, sich zu entschuldigen.
Andererseits gibt es auch Artgenossen, die einen Cocktail ohne Kommentar mit einem 200€-Schein bezahlen wollen und dann voller Unverständnis sind, weil man nicht wechseln kann.
Kategorie: Bar, Gäste

Der Zigarettenautomat mal wieder...

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Gerade eben habe ich versucht bei unserem Zigarettenautomatenaufsteller anzurufen. Unser Zigarettenautomat spinnt mal wieder. Das ist soweit nichts neues. Aber er hat nun ein neues Problem, das bisher noch nicht existierte: er liest weder unsere ZIGGI noch EC-Karten.

Ich rufe also an und das erste was mir entgegenschallt ist eine Werbung, in der die Geldkarte angepriesen wird, mit der man gaaaaanz einfach am Zigarettenautomaten bezahlen kann. Dann kommt eine Weile das normale Tuten, bis dann am Ende noch ein Anrufbeantworter rangeht, der mir erstmal genau erklärt, was ich denn nun alles an Informationen zu hinterlassen habe. Netter Service soweit, aber was soll denn bitteschön die Werbung am Anfang.

Mal sehen, wann sie zurückrufen und wann der Techniker auf der Matte steht.

Information für alle Raucher:
Wenn ein Automat Geld schluckt und keine Kippen ausspuckt (also das Gegenteil von Karte rein - Packung raus), Telefonnummer der Aufstellers und Automatennummer notieren und dann den Aufsteller anrufen. Ihr bekommt das Geld erstattet. Ich weiß nicht, ob sie es gleich machen oder erst, wenn ein Techniker es nachvollzogen hat. Zusätzlich zum Packungspreis gibt es noch eine kleine Aufwandsentschädigung überwiesen (bei tobaccoland sind es 0,50€, wie mir ein Gast berichtet hat).
Kategorie: Hardware
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