Artikel zum Stichwort Bar

Bürotechnik

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Flyer und Programmhefte

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Einmal im Monat ist es soweit: vor der Eingangstüre steht ein Karton mit Altpapier. Zumindest aus meiner Sicht ist es Altpapier. Derjenige, der das dort abgestellt hat, sieht es wohl anders. In dem Karton befinden sich nämlich Flyer und Programmhefte. Ich habe kein Problem damit, Flyer oder Veranstaltungshinweise auszulegen, wenn (ja wenn) jemand zu mir kommt und mich fragt, ob er dies oder das auslegen darf. Bisher habe ich auch noch keinen abgewiesen. Aber einen kompletten Karton vor der Türe abzuladen ist ein Unding und kommt ungesehen zum Altpapier.
Kategorie: Bar, Party-Szene
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Fundstück IV

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Was man nicht so alles findet...
Gestern endteckte ich auf der Damentoilette im Mülleimer eine alte Feinstrumpfhose und eine Verpackung einer neuen. Ich finde es faszinierend: die Frauen schaffen es (wie auch immer), in ihren Handtaschen soviel Zeug unterzubringen, daß sie damit für alle Notfälle gerüstet sind.
Notfälle (für Frauen) sind: kaputte Strumpfhose, Absatz oder Nagel abgebrochen, Make-Up verschmiert, Batterien der Digicam oder des Handys leer, etc.
Kategorie: Bar, Gäste
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Ich glaub, es hackt!

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Was ich gestern erleben durfte mußte, war mal von einer ganz anderen Welt. Zum Glück in einer anderen Bar. Wenn ich das bei mir erlebt hätte, wäre derjenige hochkant rausgeflogen.
Jemand vom Personal (ich weiß, daß er dort arbeitet) saß erst hinter der Bar auf dem Tresen und stand dann im Durchgang der Bar und unterhielt sich mit einer jungen Dame. Hinter der Bar war sonst weit und breit kein Personal zu sehen.
Und es kam wie es kommen mußte: ein Gast ging an die Bar und bestellte bei ihm etwas (ich habe den Anfang des Dialogs leider nicht mitbekommen).
er: Wenn Du etwas bestellen willst: $arbeitendesPersonal ist hinten am Tischkicker!
Gast:Aber Du kannst mir hier doch schnell zwei Bier geben?
(er hatte ca. 2m bis zum Kühlschrank und weitere 2m bis zu den Gläsern, was für ihn also insgesamt ca. 5m Laufstrecke plus Öffnen und Schließen des Kühlschrank sowie das Holen von zwei Gläsern und Einschenken zweier Biere bedeutet hätte)
er:Vergiß es! Ich arbeite nicht Und wenn Du etwas bestellen willst, gehst Du nach hinten zum Tischkicker! Ich bleibe hier stehen.. and whatever!
Der Gast ist dann wirklich zum Tischkicker gegangen um etwas zu bestellen. Ich hätte dem Kerl ein beherztes "Fuck you!" (er ist Englnder oder Ire, zumindest englischsprachig) ins Gesicht geschmissen und wäre gegangen.
Interessant ist noch, daß er der jungen Dame danach die Welt des Cocktail-Shakens erklären wollte. Bevor er sich mit Cocktails befaßt, soll er erstmal den Umgang mit Gästen lernen!
Zum Glück habe ich da komplett anderes Personal. Wenn jemand privat oder nach Feierabend bei mir in der Bar oder in Chefs Cafe ist und eine größere Gruppe hereinkommt, wird kurz gefragt, ob etwas geholfen werden kann. Es geht dann einfach schneller, wenn einer Cocktails macht und der andere die Kaffeemaschine bedient oder Softdrinks ausschenkt. Und natürlich helfe ich in solchen Situationen auch (ohne irgendwelche Arbeitszeiten aufzuschreiben oder Trinkgeldansprüche zu stellen). Schließlich geht es um den Gast. Und je schneller er seinen Wunsch erfüllt bekommt desto zufriedener ist er (und kann möglicherweise später auch schneller noch etwas bestellen).
Kategorie: Bar, Feierabend, Mitarbeiter & Kollegen

Wechselgeld

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Gestern habe ich deutlich gemerkt, daß Monatsanfang ist: zum Monatsanfang zahlen die Gäste immer mit großen Scheinen. Ich habe keine Statistik mit der genauen Verteilung von Geldscheinen zum Feierabend, aber im Normalfall hat man von den 5€-Scheinen am meisten. Gestern war ich zum ersten Mal in der Situation, daß ich keinerlei 5€-Scheine mehr im Geldbeutel hatte. Das hat dann dazu geführt, daß ich mehrfach unnötig viel Kleingeld rausgeben mußte. Da half auch kein Nachfragen, ob die Gäste vielleicht ein paar Münzen hätten, damit ich stattdessen einen 10er rausgeben konnte. Münzgeld war bei meinen Gästen nämlich auch Mangelware. Und heute wird es bestimmt nicht anders.
Kategorie: Bar, Gäste
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Einsicht

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Ich weiß, daß ich gute Gäste habe, aber daß sie so gut sind, war mir bisher nicht bewußt:
Ich habe einen Gast, der ziemlich regelmäßig alle zwei Wochen am Wochenende vorbeikommt und Weinschorlen trinkt. Vor drei Wochen habe ich ihm eines Abends nichts mehr ausgeschenkt.Er war weder ausfällig, noch schwankte er durch die Gegend. Aber er war betrunken und nicht mehr ganz bei sich selbst. Maulend ist er damals abgezogen.
Gestern kam er zum ersten Mal unter der Woche vorbei und hat sich bei mir bedankt. Es sei damals eine absolut richtige Entscheidung gewesen, ihm nichts mehr zu geben. Schön, daß er es erkannt hat. Als Barkeeper hat man ja nicht nur die Aufgabe seinen Gäste zu bewirten, sondern ist sehr oft noch Lebensberatur und Therapeut. Ich freue mich, wenn ich diesen Menschen helfen konnte.
Kategorie: Bar, Gäste
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Vom Hopsen, Singen und Alkohol in Cocktails

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Ein Dialog mit zwei jungen Damen:
ich: Habt ihr schon etwas gefunden?
(truariges Gesicht) eine der beiden: Leider nein. Aber wir hopsen und singen dann...

Wenig später kam eine der beiden mit ihrer Maracuja Colada zu mir an den Tresen.
sie: Ist da überhaupt Alkohol drin?
ich: Aber sicher. Wie bei jeder Colada: jeweils 3cl weißer und brauner Rum.
sie: Echt? Kann ich mich darauf verlassen?
Solche "Beschwerden" hatte ich schon mehrfach. Insbesondere bei den schwächeren Cocktails bildet sich der Gesamtgeschmack nur mit Alkohol. Wen man allerdings beim Zombie oder Long Island Iced Tea keinen Alkohol schmeckt ist definitiv zu wenig Alkohol drin. Und meine Piña Colada, die ich wenig später servierte (an einen anderen Tisch) wurde gelobt. Er käme aber nicht an die Piña Colada heran, die sie im Cafe del Mar getrunken hat. Leider habe ich auch nicht das passende Ambiente und Sonnenuntergang am Meer. Schade eigentlich!
Kategorie: Bar, Gäste