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Seit vorgestern ist es nun beschlossene Sache: Ab 1. August 2007 darf in Gaststätten nicht mehr geraucht werden. Der Grund ist das verabschiedete Landesnichtraucherschutzgesetz (LNRSchG)
.Was aber bedeutet "vollständig abgetrennt"? Eine Türe reicht hoffentlich.
Aber der Knüller ist der Titel des Paragraphen: "Rauchfreiheit in Gaststätten". Unsere Politiker haben schon Humor! Sie schaffen die Freiheit des Rauchens ab und und fordern gleichzeitig noch eine Rauchfreiheit!
In Schulen, Jugendhäusern, Tageseinrichtungen für Kinder, Behörden, Dienststellen, Einrichtungen des Landes und der Kommunen, sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann ich es absolut verstehen. Dort muß man ab und zu mal hin und für Nichtraucher kann es schon störend sein, wenn dort geraucht wird. Aber in Gaststätten zu rauchen ist etas anderes. Der (nichtrauchende) Gast kann doch ganz einfach entscheiden, wo er sich aufhält und welchem Gastwirt er sein Geld gibt.
Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch (1.8.2007). Da kann ich der Poker-Runde, die immer mittwochs zu Gast ist, gleich sagen: "Bitte nach hinten in den Nebenraum! Hier vorne ist nun Nichtraucher!" Das hat auch den Vorteil, daß sie die Geld-Bündel und Drogen nicht mehr unter dem Tisch verstecken müssen
Weitere Links (alle vom Gastgewerbe Gedankensplitter):
FAQ Nichtraucherschutzgesetz Baden-Wuerttemberg. - sehr gelungene Kommentare und Gedanken zur FAQ des Nichtraucherschutzgesetzes des Sozial-Ministeriums
Rauchverbot und Spaß dabei
Rauchverbot - viele interessante Beiträge zum Thema Rauchverbot
§ 7 Rauchfreiheit in GaststättenZum Glück haben wir einen Nebenraum, wohin wir die Raucher abschieben können. Der Nebenraum wird dann natürlich als "exklusives Raucherzimmer" oder noch besser: "exklusive Raucher-Lounge" angepriesen
(1) In Gaststätten ist das Rauchen untersagt. Gaststätten im Sinne dieses Gesetzes sind Betriebe, die Getränke oder zubereitete Speisen zum Verzehr an Ort und Stelle verabreichen, wenn der Betrieb jedermann oder bestimmten Personen zugänglich ist und den Vorschriften des Gaststättengesetzes in der Fassung vom 20. November 1998 (BGBl. I S. 3419) unterliegt. Satz 1 gilt nicht für Bier-, Wein- und Festzelte sowie die Außengastronomie und die im Reisegewerbe betriebenen Gaststätten.
(2) Abweichend von Absatz 1 ist das Rauchen in vollständig abgetrennten Nebenräumen zulässig, wenn und so weit diese Räume in deutlich erkennbarer Weise als Raucherräume gekennzeichnet sind und die Belange des Nichtraucherschutzes dadurch nicht beeinträchtigt werden. Satz 1 gilt nicht für Diskotheken.
(3) Arbeitsschutzrechliche Bestimmungen bleiben unberührt.
Aber der Knüller ist der Titel des Paragraphen: "Rauchfreiheit in Gaststätten". Unsere Politiker haben schon Humor! Sie schaffen die Freiheit des Rauchens ab und und fordern gleichzeitig noch eine Rauchfreiheit!
In Schulen, Jugendhäusern, Tageseinrichtungen für Kinder, Behörden, Dienststellen, Einrichtungen des Landes und der Kommunen, sowie in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann ich es absolut verstehen. Dort muß man ab und zu mal hin und für Nichtraucher kann es schon störend sein, wenn dort geraucht wird. Aber in Gaststätten zu rauchen ist etas anderes. Der (nichtrauchende) Gast kann doch ganz einfach entscheiden, wo er sich aufhält und welchem Gastwirt er sein Geld gibt.
§ 8 Maßnahmen zur Umsetzung des RauchverbotsDas wird witzig! Wenn dann ein Gast mit Zigarette in die Bar will, muß ich ihm sagen: "Sorry, aber hier ist Rauchverbot! Aber Du mußt die Zigarette nicht ausmachen, sondern kannst direkt nach hinten in den Nebenraum laufen, wenn Du dabei keinen Zug von der Zigarette nimmst!"
(1) Die Leitungen der in §§2 bis 6 genannten Einrichtungen sind für die Einhaltung des Rauchverbots in den von ihnen geleitenten Einrichtungen verantwortlich. Sie haben auf das Rauchverbot durch deutlich sichtbare Hinweisschilder in jedem Eingangsbereich hinzuweisen. Soweit ihnen Verstöße gegen das Rauchverbot bekannt werden, haben sie die erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um weitere Verstöße zu verhindern.
(2) Die Pflichten nach Absatz 1 gelten auch für Gaststättenbetreiber für deren jeweilige Gaststätte. Die Regelung zur Kennzeichnung nach §7 Abs. 2 Satz 1 bleibt davon unberührt.
§ 9 OrdnungswidrigkeitenDa hat die Polizei dann mal lustig was zu tun. Und bei den Bußgeldern ist es deutlich besser für den Staat, wenn er die Polizei in Kneipen auf Raucher-Fang schickt, statt für Verbrechensbekämpfung oder allgemeine Sicherheit zu sorgen.
(1) Ordnungswidrig handelt, wer forsätzlich oder fahrlässig
[...]
6. entgegen §7 in einer Gaststätte raucht.
(2) Die Ordnungswidrigkeit nach Absatz 1 kann mit einer Geldbuße bis zu 40 Euro und im innerhalb eines Jahres erfolgenden Wiederholungsfall mit einer Geldbuße bis zu 150 Euro geahndet werden.
(3) Verwaltungsbehörde im SInne §36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die Ortspolizeibehörde. [...]
Ich freue mich schon auf nächsten Mittwoch (1.8.2007). Da kann ich der Poker-Runde, die immer mittwochs zu Gast ist, gleich sagen: "Bitte nach hinten in den Nebenraum! Hier vorne ist nun Nichtraucher!" Das hat auch den Vorteil, daß sie die Geld-Bündel und Drogen nicht mehr unter dem Tisch verstecken müssen
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Zudem gibt es noch keine lohnenswerten alternativen da fuer die wenigsten rauchfreiheit ein grund ist nicht in eine schoene bar zu gehen...
Also absolut richtig das gesetz und spaetestens nach einiger zeit werden sich auch wirte und gaeste (rauchende und nicht rauchende) darueber freuen und sich fragen warum es nicht schon lange so ist! (siehe usa, italien, .......)
Vorher wurden Gäste und Angestellte gezwungen mitzurauchen, jetzt können sie es selber entcheiden, Raucher auch!
Haha. O.o In meiner Umgebung kenne ich nicht eine einzige Gaststätte, die einen abgetrennten Raucherraum besitzt! Daher finde ich diese Regelung sehr gut. Ich bin Nichtraucherin und will auch in einer Gaststätte mein Essen geniessen können und zwar ohne Passivrauchen und vom Rauch tränende Augen.
Auch für nichtrauchende Angestellte ist dies sicherlich eine Erleichterung. Ich selbt habe kurze Zeit in einer Kneipe gejobbt, aber bald aufgehört, da ich es in dem ständigen Qualm schlicht nicht ausgehalten habe.
Ich selbst war in einem Pub in Irland das ja auch seit geraumer Zeit rauchfrei ist, und ich fand es sehr angenehm. Es war gerammelt voll, auch der zugehörige Disco-Teil
freue mich jetzt schon auf den Rückgang der Besucherzahlen in den Tanzlokalen, in denen ich arbeite. Nach meinen Beobachtungen haben wir dort bis zu 80 % Raucher. Da bekommen wir mit Sicherheit einen sehr hohen Rückgang an Besuchern. Das wird mit Sicherheit auch zum Job-Killer. Denn wenn der Zulauf und der Umsatz nicht mehr stimmt, läßt man einfach den einen oder anderen Öffnungstag ausfallen. Auf gut deutsch es wird Stellen in diesem Bereich kosten. Ich glaube nicht, das aufgrund des Rauchverbots plötzlich mehr Nichtraucher in ein Tanzlokal kommen.
Aber ich werde das ja ab nächsten Freitag schon sehen können. Ich sehe trotzdem positiv in die Zukunft. Denn ich bin Nichtraucher. Dann wird man ja sehen ob es wirklich so viel angenehmer ist, wenn alles rauchfrei bleibt. Eins ist sicher, mit wesentlich weniger Gästen wie vorher.
Das mit Rückgängen ist also totaler Blödsinn, zumal ja eh nur noch wenige rauchen.
war vor kurzem in England und dort ist überall das Rauchen verboten, wie angenehm. Die, Kneipen, Bars, Clubs, Restaurants etc. waren trotzdem gut voll.
Es wird mit Sicherheit eine Konsolidierungsphase geben, ich bin mir sicher, dass es mittel- bis langfristig zu keinen stark sinkenden Besucherzahlen kommen wird.
Btw. komme ich auch aus der Gastro und ich muss sagen, dass die hier schon existierden Nichtraucherclub und Restaurants sich vor Publikum gar nicht retten konnten.
Das mit den Besucherzahlen wird gerade hier in Ulm/Neu-Ulm (für nicht Ortskundige: die Städte liegen auf verschiedenen Seiten der Donau und Ulm gehört zu Baden-Württemberg, Neu-Ulm zu Bayern) drastisch. Bayern will das Nichtraucherschutzgesetz erst zum 1.1.2008 einführen. Nun kann man sich leicht denken, wo die Raucher alle bis dahin weggehen werden. Einmal kurz über die Donau und schon kann man bis zum Ende des Jahres noch gemütlich in Bars, Cafes, Diskotheken und Clubs rauchen.
Ich bin gespannt, wie es dann in Ulm aussieht und ob die Raucher alle nach Neu-Ulm abwandern und im Gegenzug die Nichtraucher in Ulm weggehen. Ich werde berichten!
Interessant finde ich, wie viele leidende Nichtraucher sich offensichtlich in völlig verrauchten Kneipen rumtreiben. Meine Realität ist die, daß sowieso nicht mehr viel geraucht wird. Außerdem soll es auch vor dem 1.8.2007 Nichtraucheretablissements gegeben haben. Wieso eigentlich so wenige?
Hatte ein Gastwirt bisher aber Möglichkeiten Einfluß zu nehmen, wer, wann, wo, wie raucht, so hat er das jetzt nicht mehr. Sobald er ein solcher ist, hat er das Rauchverbot durchzusetzen. Er hat nicht einmal die Freiheit eine Raucherkneipe zu eröffnen.
Also sollen wohl die Raucher im Winter zu hause bleiben und sich auf die Freiluftsaison freuen.
laut den kommentaren der nichtraucher müsste das verhältnis doch umgegehrt sein!
ich kann mir nicht vorstellen,das die wenigen wehleidigen strohsandalentragenden nichtraucher mit ihren vätern in zukunft kneipen und diskotheken füllen werden!
die diskusion wird früher oder später so wieso im sande verlaufen. der mensch ist nun einmal ein gewohnheitstier und past sich der herde eben an. schade.
weshalb kann man den nicht einen club auf machen? zutriet nur mit mitgliedsausweiß, 1 € pro jahr z.b. . dann ist das doch kein öffentlich zu gängiges lokal mehr. oder habe ich evtl etwas überlesen.
ich kenne genausoviele raucher wie nichtraucher und es wird in zukunft nicht einfach werden die alle unter einen hut zu bringen, d.h. wenn gemischte gruppen weggehen sitzen die nichtraucher dann im verqualmten raucherzimmer, wie ich finde eine schlechtere lösung als bisher
alles quatsch, entweder tabak ganz verbieten oder garnicht!
momentan darf ich als raucher hoch besteuerte zigaretten erwerben, aber rauchen darf ich die irgendwann nur noch im eigenen kellerraum....
Und die ewig nölenden Nichtraucher sollen doch zuhause bleiben. Ja, es ollte sogar ein gesetzliches Nichtraucherverbot geben, demnach keiner, der nicht raucht in eine Restaurant oder Kneipe darf.
Ausser im Aussenbreich oder Biergarten dürften die Nichtraucher rein. Diese humorlosen Zeitgenossen machen einem auch jedem Spass kaputt. Womöglich sind die auch noch gegen Komasaufen und Flatrate-Parties.
Zudem ist doch gar nicht sicher, ob Rauchen uberhaupt krank macht. Einige von der Tabakindustrie finazierten Studien zeigen ganz deutlich, daß das mehr als fraglich ist. Die Wissenschaft ist sowieso nicht mehr das was sie mal war.
Amerikanische Kreationisten haben zum Beispiel herausgefunden, das die Erde erst seit 6000 Jahren existiert und Menschen und Dinos damals friedlich zusammengelebt haben. Darwin ist also totaler Quatsch. Da sieht man mal, wie man sich täuschen kann.
Ich könnte mir vorstellen, das Rauchen sogar lebensverlängernd wirkt. Schließlich hält geräuchertes Fleisch länger als alles andere. Ausser vielleicht gepökeltes Fleisch, aber Salz lässt sich halt so schlecht rauchen.
Fazit zum Rauchverbot: Nichtraucher sollen zuhause bleiben (die Gastronomie wirds freuen, wenn die Nörgler endlich weg sind. Schließlich machen die Gestalten eh nur rund 65% der Bevölkerung aus.)
Rauchen gehört wie Biergeruch und dem penetranten Geruch von Urin in der Männertoilette zum Gastronomieerlebnis und sollte gesetzlich geschützt werden.
Daher an alle Raucher: raucht bis die Kimme fönt.
Man darf nicht vergessen, dass zwar die Gesamtbevölkerung zu 65% aus Nichtrauchern besteht, die regelmäßigen Kneipengänger und Stammgäste zu mehr als 80% qualmen. Nun denn, in Irland hat es geklappt, hier wird es auch klappen.
wenn ich mir manche Kommentare so anhöre, komm ich mir echt vor wie in nem dritten Welt Land wo noch niemand was von Menschenrechten gehört hat. Klar Nichtraucher müssen geschützt werden, aber Raucher dürfen nicht diskriminiert werden.
Ich bin einfach der Meinung es sollte den Wirten selbst überlassen werden ob geraucht werden darf oder nicht dann kann ein Nichtraucher frei entscheiden ob er rein geht oder nicht.
ich spreche konkret auch von meinen nachbarn, kleine kneipe, keine angestellten und bisher 99,9 % raucher als gäste
Ich finds sch.... und mich würds mal
interessieren welchem raucher ein bier ohne zigarette schmeckt. also ich brauch eine zum bier. In dem Sinne prost...
zu später stunde kam dann noch ein total genervter restaurantbesitzer zum abqualmen nach feierabend....
Ok in einem Restaurant wird gegessen, sind Kinder u.s.w
Aber in einer Kneipe!! oder Disco!! sind keine Kinder und dort wird eig. auch nicht großartig gegessen.... also was soll das? Ich komme selbst aus Baden-Württemberg und kann einfach nicht nachvollziehen, wieso eine Kneipe Rauchfrei werden soll...
In meiner Kneipe sind mind. 80%Raucher und die restlichen 20% Nichtraucher, die der Qualm nicht stört!! Das es dem Staat nicht um Nichtraucherschutz geht wird klar, wenn man der Tatsache ins Auge sieht, dass es in einer Discothek keinen abgetrennten Raucherraum geben darf!! Wieso?? Wieso frag ich mich..... Das ist doch dann auch ein abgetrennter evtl. gut gelüfteter Raum, in dem sich keine Nichtraucher, oder nur welche die der Qualm nicht stört, befinden!! Ich finde es einfach eine absolute Frechheit.
In meiner Stammkneipe habe ich das Glück, dass es einen abgetrennten Raum gibt bzw. schon vorher gab. Also darf ich dort noch Rauchen.
Was mir die ganze Zeit schon auffällt: Was ist jetzt eig. mit Hotels? Darf dort weiter gerraucht werden?
Bisher hatte ich immer Rücksicht auf Nichtraucher genommen; nicht geraucht, wenn am Nachbartisch gegessen wurde oder Kinder da waren - aber jetzt ist es mir im Freien (wo ich noch rauchen darf) das völlig schnurz - die können ja in den geschützten Bereich gehen, dafür ist er schließlich eingerichtet worden.
Es ist eine Diskriminierung aller erster Klasse - wann bekommen wir Raucher eigentlich die Zigaretten-Plakette ans Revers geheftet?
(PS: eigentlich wollte ich aufhören, aber jetzt erst recht nicht!)
Vorstellung: alle hören auf, wo kommen die Millarden aus der Tabaksteuer her - MwSt-Erhöhung auf 25 %, alle (wirklich alle) leben länger, wer zahlt die Renten - nun, die wird in 20 Jahren dann auch 85 gesetzt...
Die Raucher sollten eigentlich Subventionen bekommen.
Im übrigen hat jeder das Recht auf freie Entfaltung... sofern er nicht gegen Ordnung oder Sittengesetzte verstößt (BGB A2 Abs1) ... und im nächsten Absatz: "Jeder hat das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person in unverletzlich..." Klar, es kann doch jeder entscheiden, ober er/sie in ein Raucherlokal oder Nichtraucherlokal gehen möchte - und genau diese Entscheidungsmöglichkeit will ich haben. Momentan habe ich sie - die Entscheidungsfreiheit - aber nicht, und das ist nicht korrekt!
Besonders entwürdigend finde ich, dass jetzt alte Männer, für die die Eckkneipe mit Bier und Zigarette bzw. Zigarre ein Kulturgut war, zum Rauchen auf die Straße geschickt werden, besonders wenn sie nicht mehr soo gut auf den Beinen sind.
Interessant wird in Zukunft vor allem der zusätzliche Aufwand für die Polizei. Die Deutschen rufen doch bei der kleinsten Ruhestörung nach 23:00, bei der Wache an. Die werden sich freuen! Jetzt kann man ja die Leute nicht mehr einfach nach innen verfrachten und das Fenster schließen ...
Demnächst gibt es Gesetze, die den Bierkonsum eines Erwachsenen auf 2 Pils pro Abend beschränken; die Dicken-Steuer wird eingeführt d. h. jeder, der über dem BMI liegt muß entsprechend Abgaben zahlen. Wer Sahnetorten oder Schweinshaxen kaufen will, muß eine ärztl. Unbedenklichkeitserklärung vorlegen. Und in wenigen Jahren wird das Rauchen überhaupt verboten sein (im Freien wg. Luftverschmutzung, in geschlossenen Räumen wg. Zerstörung des Wohngebäudes).
Lustig wird es ...
Raucherbereiche in Restaurants sind wie Pissecken im Pool.
In diesem Sinne: Spart euch die Extraräume; schafft das Rauchen einfach ganz ab!
Es darf seit 1. August 2007 auch im „Wetzstein“ nicht mehr geraucht werden.
Dies diene, so der Initiator des Anti-Raucher-Gesetzes, der Heidelberger SPD-Abgeordnete, Lothar Binding, dem Schutz derjenigen, „die zwangsweise mitrauchen“ – vor allem aber dem Schutz des Personals.
Einmal abgesehen davon, dass die tatsächliche gesundheitliche Gefährdung durch Passiv-Rauchen wissenschaftlich nicht unumstritten ist – und unser Personal sich gar nicht schützen lassen will, weil es selbst aktiv raucht – so fügen wir uns doch wieder einmal als gesetzestreue Aktiv-Raucher der Nicht-Raucher-Lobby, die es doch so gut mit uns meint...
Wer als Raucher im Lokal von der Polizei angetroffen wird, soll ab sofort per 40-Euro-Strafzettel verfolgt werden. Regelungen, wonach etwa sozialschädliche, weil öffentlich rauchende Hartz-IV-Empfänger mit einem deutlich ermäßigten Strafgeld rechnen können, sind bisher nicht bekannt geworden – sie werden aber bei der bekannten Regelungswut unserer Obrigkeit sicher nicht lange auf sich warten lassen!
Geregelt ist aber schon, dass Nikotin-Täter im Wiederholungsfall über 100 Euro bezahlen müssen. Unklar ist dabei aber, was Lothar Binding, also der Initiator des Raucher-Kriminalisierungs- und Kneipen- Vernichtungs-Gesetzes, eigentlich mit uneinsichtigen Niktion-Wiederholungstätern vorhat, die möglicherweise sogar überregional auftreten.
Man könnte da neue Arbeitsplätze schaffen, die bei den Beamten „Planstellen“ heißen. Etwa bei der Polizei. Wobei natürlich Sorge zu tragen wäre, dass die Beamten im gefährlichen Anti-Niktion-Einsatz mit entsprechenden Atemschutzmasken auszustatten sind!
Sicher wird es bald eine Zentrale Staatsanwaltschaft und – jedes sozialdemokratische Beamtenherz schlägt höher! – eine neues „Flensburg“, also eine 2000-Mann/Frau-Bundesbehörde zur Verfolgung öffentlich rauchender Triebtäter, geben!
Denn wer eigentlich soll behördlicherseits erkennen, ob ein in Fellbach im „Wetzstein“ aufgefallener rauchender Nikotintäter, bereits schon fünf Monate vorher in Hamburg oder Berlin mit 40 Euro bestraft worden war, und in Fellbach nun als Nikotin-Zweit-Täter mit 140 Euro dabei wäre?
Und was geschieht mit dauernd uneinsichtigen Nikotin-Trieb-Tätern die Duzende Mal rauchend in Kneipen oder gar Rathäusern gestellt werden? Heißt die Sanktion dann: Knast oder Klapsmühle?
Nun gibt es in unserer Regelungswut-kranken Gesellschaft ja noch den sogenannten Rechtsweg: der steht uns Rauchern noch offen, wenn mich etwa ein mit Atemschutzmaske dienstlich ausgestatteter Uniformträger mit 40 Euro bestrafen will, ich mich aber nicht bestrafen lassen will.
Dann ist der Staatsanwalt gefordert, der – einem gnädigen Behördenleiter sei Dank – womöglich in seinem Einzeldienstzimmer weiter qualmen darf, während er über der Anzeige gegen einen kriminellen, weil uneinsichtigen Kneipenqualmer brütet.
Und wie eigentlich sieht’s in Gefängnissen aus? In Einzelzellen darf angeblich weiter geraucht werden. Doch der Luxus einer Einzel-Logie bleibt in unseren überbelegten Vollzugsanstalten dem Gros der Gefangenen verwehrt. Ist das eigentlich verfassungsrechtlich gedeckt: Freiheitsentzug gleich Zwangs-Entziehung? Wenn nicht, muss man eben
Neue Raucher-Haftanstalten bauen mit speziellen Klimaanlagen (zum Schutz nicht-qualmender Kalfaktoren). Und auch das wird Milliarden kosten.
Finanziert werden kann das aber nicht mehr über die Tabaksteuer. Sie wir ja logischerweise sinken, wenn selbst in Rathäusern und Ministerien und sogar im Landtag das Pippi-gehen mit Glimmstengel - Entspannung verboten wurde. (Wer überwacht eigentlich die Dienst-WCs in Behörden? Sind da spezielle Geruchsmelder eingebaut, oder gar Video-Kameras über den Becken)
Kurzum: Ich schlage deshalb die Einführung einer Nichtraucher-Steuer vor.
So könnte man auch die Effizienz der Finanzverwaltung noch weiter steigern – und unsere gesundheitsreform-geschädigten Ärzte (von denen viele Tabak-Abstinenz predigen, aber selber qualmen) ins Brot setzen: durch Atteste für Raucher, die zur Befreiung von der Nicht-Raucher-Steuer führen könnten, und der jährlichen Steuer-Erklärung anzuheften sind.
Damit kein falscher Zungenschlag aufkommt: diesen gesetzgeberischen Schwachsinn, der – warum
eigentlich – für Wein- und Bioerzeltwirte ein Sonderrecht schafft (denn dort darf weiter gequalmt werden), hat die SPD keineswegs allein verbrochen.
Auch Oetti und seine CDU waren da Mittäter. Getrieben allerdings auch von sozialdemokratischen „Volksboten“, die sich in ihren Abgeordneten-Einzel-Büros im Stuttgarter Landtag , wie man hört, weiter ihre teuren Havannas („Fidel braucht die Kohle!“) reinziehen, während sich auch Fellbacher Einzelbüro-Beamte mit ihrem billigen Aldi-Stengel vor dem Rathaus in die Büsche schlagen müssen, wie tagtäglich zu beobachten ist, um (selbstverständlich nach Betätigung der Stechuhr!) durch Tabak Entspannung vom Rathaus-Stress zu finden.
So wird es wohl nicht mehr lange dauern, bis irgend ein durchgeknallter Grüner ein Alkoholverbot in Gaststätten fordert. Schließlich muss ja das Personal umfassend vor vermeintlichen Gesundheitsgefahren gesetzlich geschützt werden. Denn es soll ja auch verantwortungslose Nichtraucher geben, die das Kneipenpersonal zum – gleichfalls gesundheitsschädlichen – Mittrinken einer Droge namens Trollinger-Schorle animieren.
Harry Reitmaier
(dem der Zigarillo-Qualm den Blick auf die Hirnrissigkeit unserer Gesetzes-Triebtäter noch nicht ganz vernebelt hat)
ps: Einer mir angedrohten Anzeige wegen des öffentlichen Aushangs dieses Flyers in unseren Schaukästen, sehe ich mit rauchender Gelassenheit entgegen!
Und zu der Situation in Gefängnissen:
In Gefängnissen darf wohl (soweit es nicht anders geregelt ist) laut Landesnichtraucherschutzgesetz weiter geraucht werden:
Zweckbestimmung
...
(2) Die nachfolgenden Bestimmungen gelten nicht für Justizvollzugsanstalten.
Die vielen Trollinger und Zigarillos haben das Gehirn des H. Reitmaier wohl arg vernebelt. Wo ist denn die wunderbare Rheorik geblieben, wegen der H. Reitmaier ja mal als ZDF Journalist so erfolgreich war? Schade um diesen Mann, aber Herr Bockenheimer freut sich sicher über die Entwicklung seines "Sohnes". Schade um seinen IQ.
In Italien gibt es das Verbot jetzt ja schon länger und es ist wirklich traurig wie manche Lokale durch die Abgrenzungen verstümmelt wurden. Quasi quer durch Lokal eine Glaswand und die Sache hat sich.
Nach eigener Erfahrung, stört sich wirklich niemand dran mal kurz vor die Tür zu gehen eine zu rauchen.
PS: Hört mal auf zu jammern wegen Umsatz- und Jobkiller, die Realität sieht nämlich anders aus.
Eine gut geführte Bar wird so oder so gut laufen, Lokale die einen Umsatzeinbruch merken sollten eher an anderen Orten nach den Gründen dafür suchen als im Raucherverbot.
Umsatzeinbrüche konnte ich bei mir noch nicht feststellen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Aber ich bin ja auch der Thekenmeister
Die andere Bar hatte schon ihren beliebten DJ entlassen, ein Zeichen, das es wirklich, wirklich schlecht steht.
Wo seid ihr Nichtraucher denn, die ihr nun alle mehr weggehen wolltet?
Desweiteren muss ich hier mal erzählen, das ich über einer Bar wohne, und mich eigentlich an die Lärmbelästigung der Besucher gewöhnt hatte. Bis zum 1.August 2007! Diese Bar mit mehrheitlich jungen Besucher wird weiterhin frequentiert, und jetzt stehen den ganzen abend bis spät in die Nacht Gruppen von Rauchern vor der Tür. Sie reden nur, aber der daraus enstehende Geräuschpegel ist weitaus höher als das der Gäste, die alkoholisiert und lautstark vom Lokal zum Auto gehen.