Ausgeben von Münzrollen für Dummys

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Mal ein kleiner Exkurs, wie bei mir das Kleingeldholen so abläuft:
  • Ich gehe in der Bank an den Schalter und erkläre, welche und wieviel Münzrollen ich gerne hätte.
  • Dann lege ich den gleichen Wert in Scheinen auf den Tresen.
  • Der Lieblings-Kundenberater meines Vertrauens (da er hier mitliest: reicht das als Lobhudelei?) holt die Münzrollen, nimmt meine Scheine, zählt sie und übergibt mir dann die Rollen.
    Das kann aber auch schon mal schiefgehen: Münzrollen oder das, was sie mal waren

Gestern ging es schief, aber diesmal hatte er das Problem mit den kaputten Münzrollen.
Meine Scheine lagen schon auf dem Tresen. Während der Banker die Rollen holte, kamen wir ins Plaudern. Nachdem ich ihn ein wenig gereizt hatte, fing er mal wieder an, die Münzrollen an seiner Tischkante anzuschlagen. Leider hatte er vergessen, vorher meine Scheine zu nehmen. Also nahm ich sie wieder, steckte sie in meinen Kellnergeldbeutel und verabschiedete mich mit einem ordentlichen Lachen und dem Satz: "Ach, eigentlich brauche ich heute kein Kleingeld!". Sein Gesicht war in diesem Moment mehr als ein Foto wert!
Er mußte nun auch lachen und weil ich schon lange nicht mehr so gelacht habe, nahm ich die Rollen dann trotzdem. Bin ja kein Unmensch ;-)

Morgen wird übrigens gefeiert: 85 Jahre Weltspartag
Kategorie: Fun
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das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Bier

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Bierflaschen haben ein Mindesthaltbarkeitsdatum aufgedruckt und auch die 5l-Partyfässer tragen ein Mindesthaltbarkeitsdatum.
Nun ist mir aufgefallen, daß unsere Bierfässer (30 und 50l) kein Mindesthaltbarkeitsdatum tragen. Auf ihnen ist lediglich vermerkt, wann das Faß abgefüllt wurde. Aus Interesse fragte ich bei verschiedenen Bekannten, die teilweise schon viel länger als ich in der Gastronomie tätig sind, nach, warum nun auf diesen Fässern kein MHD angegeben werden muß, denn wenn die Brauereien es müßten, würden sie es auch aufdrucken. Keiner konnte mir helfen.

Aber zum Glück gibt es das Internet und so kam ich auf die "Verordnung über die Kennzeichnung von Lebensmitteln" (kürzer: Lebensmittel-Kennzeichnungsverordnung (noch kürzer: LMKV)). Und teilweise ist sie sehr erhellend:
§ 7 Mindesthaltbarkeitsdatum
(1) Das Mindesthaltbarkeitsdatum eines Lebensmittels ist das Datum, bis zu dem dieses Lebensmittel unter angemessenen Aufbewahrungsbedingungen seine spezifischen Eigenschaften behält.
LMKV - §7
Damit ist auch klar, daß ein Lebensmittel nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums keinesfalls gleich weggeworfen werden muß. Es wird lediglich zugesichert, daß es bis zu diesem Datum seine spezifischen Eigenschaften hat. Möglicherweise schmeckt es danach ein wenig anders. Muß es aber nicht!
Absatz 6 trifft nun auf meine MHD-Faßbier-Problematik zu:
(6) Die Angabe des Mindesthaltbarkeitsdatums ist nicht erforderlich bei
[...]
3. alkoholfreien Erfrischungsgetränken, Fruchtsäften, Fruchtnektaren und alkoholhaltigen Getränken in Behältnissen von mehr als fünf Litern, die zur Abgabe an Verbraucher im Sinne des § 1 Abs. 1 Satz 2 bestimmt sind,
[...]
Hervorhebung von mir
§ 1 Abs. 1 Satz 2 lautet:
Dem Verbraucher stehen Gaststätten, Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung sowie Gewerbetreibende, soweit sie Lebensmittel zum Verbrauch innerhalb ihrer Betriebsstätte beziehen, gleich.

Warum gesteht man den Gaststätten so eine Ausnahme zu? Ich weiß es nicht.
Aber ich vermute, daß es damit zusammenhängt, daß Faßbier über eine Schankanlage (Bierlotse.de - Schanktechnik) ausgeschenkt wird, die es ermöglicht, auch über einen längeren Zeitraum (länger als diese 5l-Party-Fäßchen) das Bier mit gleicher Qualität zum Gast gelangen zu lassen. Und weil Faßbier nunmal teurer ist als Flaschenbier wird über die Schankanlage nur Biere verkauft werden, das sich auch "schnell dreht", d.h. möglist schnell verkauft wird und so ohnehin nie das MHD erreichen wird.
Weiß jemand vielleicht noch mehr dazu?
Kategorie: Einkauf, Getränke & Spirituosen

Scheine in Reihe II

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Gestern hatte ich beim Zählen des Umsatzes mal wieder ein paar Scheine in der Hand, deren Seriennummern in Folge waren. Den letzten zerknitterten Schein habe ich einzeln von einem Gast kassiert. Aber ich kann mich nicht erinnern, daß ich die anderen drei Scheine auf einmal bekommen hätte (frische Scheine spucken Geldautomaten wohl eher in Reihe aus). Dann wäre es schon sehr zufällig, wenn verschiedene Gäste mit Scheinen zahlen, die aufeinanderfolgende Seriennummern haben. Den Geldschein mit der Seriennummer ..40. habe ich entweder nie gehabt oder wieder rausgegeben. Schade eigentlich!

Die Seriennummern sind in Reihe, denn die letzte Ziffer ist lediglich eine Prüfsumme (siehe Wikipedia - Seriennummern bei Eurobanknoten).
Kategorie: Fun
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Aamen California

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Aamen? Da war doch mal was? Das war doch dieser gelbe Likör, der nach ein paar Wochen seine Farbe verändert hat und in einem herrlichen grau erstrahlte. Jörg Meyer hat ein paar nette Bilder veröffentlicht, wie man Aamen Gold wunderbar verwenden kann.

Durch Zufall bin ich heute wieder auf deren Homepage gelandet und sie haben ein neues Produkt:
Aamen California
Die Essenz aus erlesenen Cranberries, reinem Bergquellwasser, feiner Süße und 16% Alkohol.
Cranberries und Kalifornien? Ich hatte irgendwo im Hinterkopf die Information, daß Cranberries aus Kanada kommen. Und auch Wikipedia ist da meiner Meinung:
Die natürliche Heimat der Kranbeere liegt in Hochmooren im östlichen Nordamerika; das Verbreitungsgebiet reicht von New Brunswick und Neufundland in Kanada südlich bis zu den US-Bundesstaaten North Carolina, Tennessee und Virginia.
Wikipedia - Großfrüchtige Moosbeere
Wer nun in Erdkunde aufgepaßt hat, weiß, daß Kalifornien an der Westküste der USA liegt. Da hat wohl wieder einer der Entwickler ein wenig gepennt.

Demnächst gibt es dann Aamen Australia mit erlesenen Marula-Früchten. ;-)
Kategorie: Getränke & Spirituosen

Geld aus aller Welt - Kenia

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Weiter geht es mit meiner kleinen "Geld-Weltreise". Willkommen in Kenia!

Dieser 1000-Kenia-Schilling-Schein ist kein Trinkgeld. Der ehemalige Besitzer durfte damit seine Rechnung bei mir bezahlen, weil ich ihn schon Ewigkeiten kenne (und sein DVD-Laufwerk immer noch bei mir im Rechner wunderbar funktioniert) und somit nicht befürchten mußte, daß er mir einen obskuren Wechselkurs vorschwindelt. Dieser 1000-Kenia-Schilling ist die größte Banknote aus Kenia, die in Umlauf ist, und umgerechnet ca. 9,10 Euro wert.
Er hat ein paar interessante Eigenheiten:
  • als Wasserzeichen erscheint ein Löwenkopf
  • die Seriennummer besteht aus unterschiedlich großen Ziffern
  • wenn man den Schein gegen das Licht hält, ergibt sich in den beiden Kreise auf Vorder- und Rückseite zusammen ein Elefant

Kategorie: Gäste
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Wir wollen Cocktails!

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Ich sitze an der Theke, lese das DEHOGA-Magazin und warte auf Gäste. Zwei Studenten kommen in die Bar, gehen zügig auf mich zu und erklären mir:
Wir wollen Cocktails!
Was für ein glücklicher Zufall, daß sie sich nun in einer Bar befanden. Aber mir war immer noch nicht ganz klar, was sie mir eigentlich sagen wollten. Ich begab mich hinter die Theke und forschte nach.
ich: Wollt ihr die Cocktails zum Mitnehmen oder hier trinken?
beide: Wir trinken schon hier!
ich: Dann setzt euch doch erstmal hin, macht es euch gemütlich, schaut in die Karte und bestellt in aller Ruhe!
In solchen Situationen frage ich mich immer wieder, was daran so schwierig oder unangenehm ist, erst die Garderobe abzulegen, sich dann hinzusetzen und abzuwarten.
Da sind mir Frauen-Gruppen viel sympathischer, die nach 10 Minuten immer noch nicht wissen, was sie denn gerne hätten. ("Sorry, wir haben uns sooooo verquatscht!")
Kategorie: Bar, Gäste
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