früher Nachmittag

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Ich habe schon ab und zu geschrieben, daß wir Barkeeper irgendwie eine andere Zeiteinschätzung haben. Morgens um 7 Uhr aufzustehen sollte wohl jedem Barkeeper schwerfallen.
Deswegen mußte ich eben wirklich schmunzeln, als ich im Barbaublog den Beitrag Arbeitsplatzbegehung gelesen habe. Dabei geht es um vier Bartender, die ihr neues Zuhause besichtigen sollen, nachdem nun alle vom Team in Hamburg angekommen sind.
Gestern nun, erste Begehung der Räumlichkeiten… Es war vor 20.00 Uhr, genau gesagt früher Nachmittag. So möge man die Qualität des Gesprochenen verzeihen … Die Gruppe war noch nicht ganz wach.
Einfach köstlich! Mir geht es ab und zu genauso, daß ich abends noch nicht ganz wach bin. Aber da muß man eben durch. Vielen wird es genauso gehen, nur eben nicht um 8 Uhr abends, sondern eher morgens. ;-)

Es wird übrigens spannend im Barbaublog! Schaffen sie es pünktlich, wie geplant, Anfang November zu eröffnen?
Kategorie: Fun, Mitarbeiter & Kollegen


Das A und O des Auffüllens

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Am Sonntag war ich bei einem Kumpel in einem Cafe zu Besuch. Da wir uns gerne etwas verplaudern und es meist länger geht als er eigentlich offen hat, helfe ich ihm dann beim Auffüllen des Kühltresens.
Als ich das Lager zum ersten Mal betrat, war er erstaunt, wie schnell ich mich zurecht gefunden habe und die Flaschen fast schneller in den Korb gestellt habe, als er mir sagen konnte, was er noch alles braucht. Aber wenn das Lager ordentlich sortiert ist, läßt sich alles schnell finden. Und wenn man die Flaschen und die Farben der Inhalte kennt, muß man ja auch nicht auf die Etiketten schauen.

Eine kleine Verwirrung gab es nun am Sonntag. Während er Bier einpackte, rief er mir zu, welche Säfte er braucht.
Dann noch dreimal A und zweimal O!
Instinktiv packte ich drei Ananassaft-Flaschen und zwei Orangensaft-Flaschen ein. Das war aber falsch. Bei ihm steht A für Apfelsaft, das O war schon korrekt. Da ich bei mir fast nur Cocktails und Longdrinks verkauft, brauche ich so gut wie keinen Apfelsaft und bei mir steht A eben für Ananassaft. In einem reinen Cafe wie bei ihm hingegen, wird wohl deutlich mehr Apfelsaft(schorle) getrunken und kaum Ananassaft benötigt. Wieder etwas gelernt!
Kategorie: Bar, Cafe, Getränke & Spirituosen, Mitarbeiter & Kollegen

überforderte Männer

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Vorgestern waren es die verwirrten Frauen, gestern waren es überforderte Männer. ;-)

Die Frauenquote bei mir in der Bar ist immer relativ hoch. Sie fühlen sie wohl einfach wohl bei uns. (Der eigentlch Grund aber ist, daß sie nur wegen mir kommen ;-) ). Gestern hatte eine relativ großre Gruppe Frauen Tische reserviert und auch andere Tische wurden nur von Frauen besetzt. Die einzigen Männer waren die Aushilfe und ich. Normal ist das nicht, also bin ich kurz nach draussen, um dem Chef stolz diesen Höchststand per SMS zu verkünden. Genau in diesem Moment kamen nun fünf Kerle zur Türe herein. Und sie nahmen natürlich genau an dem freien Tisch zwischen den ganzen Frauen Platz.

Als ich wieder hinter der Bar war, kam einer der Männer zu mir an den Tresen:
er: Sag mal: wie macht ihr das hier immer mit eurer Frauenquote? Meine Kumpels sind gerade total überfordert!

Kategorie: Bar, Fun, Gäste
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Zeitumstellung III

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Ich darf gar nicht daran denken. Heute Nacht ist mal wieder die Zeitumstellung von Sommerzeit auf Winterzeit angesagt. Das heißt für mich, eine Stunde mehr arbeiten. Warum wird die Zeit eigentlich nicht von Sonntag auf Montag umgestellt? Da habe ich nämlich frei und könnte so die eine Stunde mehr wirklich geniessen.

Für alle Interessierten:
Das Zeitgesetz ist Schuld!


Kategorie: Bar
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verwirrte Frauen

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Heut sind mir gleich zwei Erlebnisse mit Frauen passiert, die einfach einmalig sind. Zum Glück sind nicht alle Frauen so!

Während derr Arbeit:
Eine junge Studentin kommt mit ihrem Freund an die Bar, legt ihre riesige Handtasche auf den Tresen und die beiden trinken nach ihrer Kneipentour noch jeweils einen Wodka-Red Bull. Mein Chef war auch in der Bar und kennt sie schon seit ewigen Zeiten Längerem. Irgendwann kam dann das Gespräch auf die Tasche.
Chef: Ist das eine echte $teureMarkehandtasche? (mir fällt der Name nicht mehr ein, aber eigentlich wollte ich ihn mir auch nicht merken)
sie: Ja, das ist eine $teureMarkenhandtasche, 1.300 Euro, aus Paris!
Ok, wenn sie meint, als Studentin mit einer so teuren Handtasche um die Häuser ziehen zu müssen, ist das ihr Ding. Aber der nächste Dialog sprach Bände (sie war heute beim Friseur):
sie: Weißt Du was das beste Kompliment war, das ich zu meiner neuen Frisur bekommen habe?
ich: Nein. Erzähl!
sie: Eine meiner Kommilitonen meinte, daß ich mit meinen geglätteten Haaren nun aussehe wie Britney Spears! Aber ich finde, ich sehe besser aus!
Zum Glück hat sie den zweiten Satz angehängt (auch wenn er die Aussage nicht besser gemacht hat), aber auszusehen wie Britney Spears ist nach deren "Karriere" in den letzten Jahren wohl deutlich kein Kompliment mehr.

Nach der Arbeit:
Ich will mein Feierabendbierchen gegenüber in der "Hier ist jedes Wochenende Apres-Ski-Party"-Kneipe trinken und bemerke, daß die Bedienung relativ "aufgedreht" wirkt. Zack, also direkt darauf angesprochen:
ich: Kann es sein, daß Du heute schon ein wenig angetrunken bist?
sie: Ja, ich bin den ganzen Tag schon so gut drauf, als ob mir irgendjemand Drogen verabreicht hätte. Aber das liegt nur daran, daß heute Nacht der neue "Harry Potter" rauskommt und ich mich schon so darauf freue!"
Sie war sogar schon soweit, daß sie den Chef fragen wollte, ob sie sich gegen Mitternacht kurz von ihrer Schicht verabschieden darf, um an einer Buchhandlung nach dem neuesten "Harry Potter"-Roman anzustehen.

Verwirrte Frauen! Gibt es für euch nichts Wichtigeres als teuere Luxushandtaschen und Harry Potter?

Kategorie: Bar, Feierabend, Fun, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene

Warum Gratispostkarten für Gastronomen sinnvoll sind

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Gestern war Donnerstag und für Insider bedeutet es, daß es neue Gratispostkarten von Edgar gibt. Ich werde oft gefragt, ob wir als Gastronomen etwas dafür bezahlen müssen, daß wir diese Karten in der Bar haben. Sie sehen diese Karten also nicht nur als Werbung an, sondern meinen, daß wir noch extra dafür zahlen, um ihnen diese Karten anzupreisen. Nur warum steht dann auf den Karten drauf, daß es sich um Gratispostkarten handelt?
Bei CityCards ist der Werbeanteil an Karten ca. 90%, bei Edgar finden sich deutlich mehr Kunst- und Motto-Karten. Die Edgars sind beliebter. Was sich deutlich daran zeigt, daß teilweise die Fächer am Freitag schon wieder leer sind.

Die Gäste empfinden diese Kartenständer als Bereicherung. Aber wo liegt nun der Mehrwert für die Gastronomen?
  • Die Gäste sind zufriedener, weil sie eben die Karten als Bereicherung des Angebots sehen.
  • Interessante Motto- oder Spruch-Karten bieten jede Menge Spaß und sorgen für Unterhaltung.
    Beispiel einer Werbung für ein Fitneß-Studio:
    Schatz, findest Du mich zu dick?
    [   ] ja [   ] nein [   ] vielleicht
  • Ab und zu gibt es "Geschenke".
    Der CityCards-Verteiler bringt regelmäßig das Penthouse vorbei und vom Edgar-Verteiler gibt es Cicero, musikexpress (leider ohne die beiliegende CD), diverse andere Zeitschriften und ab und zu Promo-CDs (die letzte war zur "Brazilectro 9", sehr gute Scheibe) und CDs (gestern gab es die "Fergie as The Dutchess", muß man aber nicht anhören)
  • Der Verteiler kommt in der Gastronomie-Szene herum und kann neue Infos und Gerüchte erzählen.
    Mein Edgar-Verteiler verabschieder sich regelmäßig mit "So, genug getratscht! Ich muß nun weiter!" ;-)
  • Durch den Verteiler bekomt man Infos, wo was und wieviel los ist. Ein gutes Gastronomie-Barometer!

Kategorie: Bar, Events, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene