meine Fachkompetenz ist gefragt

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Gestern habe ich es seit langem mal wieder geschafft, in der Bar Royal beim Pepe vorbeizuschauen. Pepe habe ich durchs 1. Ulmer Promiboxen kennengelernt. Er ist ein feiner Kerl und gibt sein Wissen gerne weiter. Deswegen kann ich auch immer gut mit ihm plaudern. Gestern wurde aus einem geplanten Kurzbesuch eine 3-Stunden-Session. Aber ich habe eine Menge gelernt. Nicht umsonst bietet er auch Cocktailschulungen an.

Ich war wirklich erfreut, als er mich fragte, ob ich nicht bei einer seiner Prüfungen als Juror teilnehmen möchte. Ich kenne mich aus und bin ein Szene-Typ, sagt zumindest er. Also werde ich morgen früher aufstehen müssen und zum ersten Mal in einer Jury sitzen. Ich bin schon gespannt, wie sich der Prüfling schlagen wird.
*träum* Und irgendwann werde ich es auch fürs Mixology in einer Jury sein. *träum* Aber das wird noch Jahre auf sich warten lassen. Oder ich sitze bald mit Dieter Bohlen und Helmut Adam in der Jury von "Deutschland sucht den Superbarkeeper". ;-)


Disclaimer:
Ich wurde für diesen Beitrag nicht finanziell oder alkoholisch bestochen, meinen Cocktail habe ich bezahlt, das Trinkgeld war mehr als fair.
Kategorie: Events, Mitarbeiter & Kollegen, Party-Szene


Mischen?

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Am Mittwoch hatte ich mal wieder ein Gästeerlebnis der besonderen Art:
Zwei neue Kerle kamen zu mir um an der mittwöchlichen Poker-Runde teilzunehmen. Da die anderen noch nicht da waren (und damit auch noch kein Pokerkoffer zur Verfügung stand), setzten die beiden sich zu mir an den Tresen.
ich: Was darf ich euch anbieten?
Kerl 1: Eine Dose Red Bull, aber verschlossen!
Kerl 2: Hast Du auch Mischen?
ich: Mischen?
Kerl 2: Ja, so Sachen wie Wodka-Bull eben.
ich: Du meinst Longdrinks! Schau doch einfach mal auf die Karte, die neben Dir steht!
Er nahm sich dann die Karte, blätterte sie zügig durch und kam dann zu dem Ergebnis:
Kerl 2: Ich nehme auch ein Dose Red Bull!
Natürlich konnte ich es mir nicht nehmen lassen, ihn darauf anzusprechen, warum er nach "Mischen" fragt, wenn er dann nur Red Bull trinkt. Als Antwort kam dann wie erwartet:
Kerl 2: Hast Recht, mach mir doch lieber einen Wodka-Bull!
Na also, geht doch! Warum nicht gleich so? ;-)
Kategorie: Gäste, Getränke & Spirituosen

Umsatzeinbrüche durch das Rauchverbot

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Ich war bisher einer derjenigen, die Umsatzeinbrüche durch das Rauchverbot geleugnet haben.
Das Rauchverbot (korrekt: Landesnichtraucherschutzgesetz) gilt hier in Baden-Württemberg seit dem 1. August 2007. Und bis vor zwei Wochen gab es bei mir auch keine Umsatzeinbrüche. Eher das Gegenteil war der Fall. Nun ist seit zwei Wochen tote Hose in Ulm. Aber nicht nur bei mir, sondern wohl in ganz Ulm. In den Bars und Cafes rund um den Marktplatz ist teilweise ab 23 Uhr gar nichts mehr los. Hat es so lange gedauert, bis es sich rumgesprochen hat, daß woanders noch geraucht werden darf? Oder waren der Großteil der Raucher noch im Urlaub?
Eine Kollegin hat es scherzhaft kommentiert:
Wir sind auch für Sie da, wenn Sie nicht da sind!
in Neu-Ulm (das ist auf der anderen Donau-Seite und liegt in Bayern, wo das Rauchverbot erst ab dem 1. Januar 2008 gilt) hingegen sind die Bars, Cafes und Kneipen gerammelt voll. Teilweise verdoppeln sie ihren Tagesumsatz.
Nun frage ich mich, wo denn nun all die Nichtraucher sind, die jetzt die Chance hätten, qualmfrei wegzugehen. Welche Gäste sollen geschützt werden, wenn sie sowieso nicht weggehen?

Update:
Die Umsatzeinbrüche sind bisher nur unter der Woche zu verzeichnen. Am Wochenende ist noch ordentlich was los. Sogar eher mehr als früher.
Kategorie: Bar, Mitarbeiter & Kollegen, Nichtraucher, Party-Szene

Mixology Bar Awards 2007

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Am 17. Oktober findet im Rahmen des Bar Convent Berlin die Verleihung der Mixology Bar Awards 2007 statt.
Dafür konnten Leser des Mixology bis zum 18. August Vorschläge für die Kategorien "Bardesign des Jahres", "Spirituose des Jahres", "Mixologe des Jahres" und "Award für das Lebenswerk" machen. Eine siebenköpfige Expertenjury hat nun aus diesen Vorschlägen für jede Kategorie jeweils fünf Nominierungen vorgenommen. Zu finden sind sie unter Barawards - Die Nominierten.
Wer nun das Rennen macht, wird sich am 17. Oktober entscheiden. Für den Award für das Lebenswerk bin ich noch nicht nominiert. Ich muß wohl noch einwenig an mir und meiner Karriere arbeiten ;-)
Kategorie: Events, Getränke & Spirituosen, Mitarbeiter & Kollegen

25,70 Euro

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Bei dieser erlebten Situation habe ich mich gefragt, ob der Kerl mich verarschen will und wo die Kamera ist.

Zwei Pärchen waren zu recht fortgeschrittener Stunde bei mir in der Bar und tranken Cocktails. Irgendwann kam ein Pärchen zu mir an den Tresen und wollte bezahlen.
er: Ich zahle alles zusammen!
ich: Ok, das sind dann 25,70€ bitte!
Er legt 30 Euro auf den Tresen und fragt noch einmal nach (obwohl ich ihm die Rechnung hingelegt hatte).
er: Wieviel genau?
ich: Fünfundzwanzigeurosiebzig bitte!
Während ich nun darauf warte. daß er mir irgendetwas sagt, fängt er an, in seinem Geldbeutel rumzuwühlen.
er (zu seiner Freundin): Ich hab' keine 70 Cent mehr klein. Hast Du welche?
sie: Ja.
Bevor sie nun aber ihr Portemonaie aus der Tasche ziehen konnte, sagte er zu mir:
er: Ach, weißt Du was: mach 28€!

Von 0 Cent Trinkgeld auf 2,30 Euro. Das nenne ich mal spontan! Und es erinnert mich an den Gast, der die Kunst des Trinkgeld-Gebens drauf hatte.
Kategorie: Bar, Gäste
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Stromkosten sparen mit Steckdose.de

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Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.

Letzte Woche ist mir wieder die alljährliche Nebenkostenabrechnung meines Vermieters in den Briefkasten geflattert. Der größte Anteil der Abrechnung war der Strom: knapp über 300 Euro betrug der Verbrauch im letzen Jahr.
Ich könnte also jede Menge Geld sparen, wenn ich die Kosten für den Strom reduziere. Nun habe ich zwei Möglichkeiten: entweder verbrauche ich einfach weniger Strom, oder ich suche mir einen anderen Anbieter. Strom ist schließlich Strom.

Hier setzt das Online-Stromtarif-Vergleichsportal Steckdose.de an. Direkt auf der Startseite kann man seinen Stromverbrauch in kWh angeben. Weil nicht jeder Normalbürger seinen Verbrauch in kWh, sondern wohl eher in Euro kennt, sind Richtwerte für Single-, 2-Personen- und 4-Personen-Haushalte angegeben. Nun nur noch die Postleitzahl angeben und den Vergleich starten.
Ich bin überrascht, daß mein regionaler Anbieter erst auf Platz 38 der nach Kosten sortierten Liste erscheint. Mit dem billigsten Anbieter hätte ich sogar fast 80 Euro gespart! Das sind ein bischen mehr als 26%! Der Nachteil bei diesem Anbieter ist, daß er eine jährliche Vorauszahlung will. Aber selbst mit dem billigsten Anbieter, der monatliche Abschlagszahlungen anbietet, hätte ich immer noch knapp 55 Euro gespart. Selbst mit Ökostrom wäre ich im günstigsten Fall noch 71€ billiger weggekommen. Ich hätte nicht gedacht, daß man mit Ökostrom auch noch sparen kann.

Mit einem Klick kann ich dann bis zu drei verschiedene Stromtarife genauer vergleichen und bekomme eine Übersicht über monatliche Grundgebühr, Strompreise, Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen. Diese Seite ist in angenehmen Weiß, Grau und Hellblau gehalten, ganz im Gegensatz zur Startseite und dem Blog, wo man bei dem fiesen Rot schon fast Augenkrebs bekommt. Die blaue Schrift auf rotem Hintergrund ist auch nicht gerade einfach zu lesen.

Steckdose.de leistet neben dem Strompreisvergleichsrechner (wow, was für ein Wort!) noch deutlich mehr:
Informationen zum Strommarkt, zur Geschichte des Stroms, erneuerbaren Energien und bietet Tipps und Tricks zum Stromsparen und Stromanbieter-Wechsel. Ein wenig nervig ist allerdings, daß auf jeder Informationsseite der Tarif-Vergleich zu sehen ist. Deswegen muß man unnötig viel scrollen.

Im Stromspar-Blog gibt es täglich neue Informationen vom Strommarkt, alternativen Energien, Ölpreisen und und und. Ich würde dieses Blog gerne in meinen Feedreader packen, nur leider konnte ich keine Feed-URL finden. Sehr schade, denn die Postings sind wirklich sehr informativ!

Fazit:
Steckdose.de ist ein sehr nützliches und informatives Stromportal, das deutlich mehr bietet als einen stupiden Stromtarifvergleich. Störend sind nur das Hintergrund-Rot und das auf jeder Seite erscheinende Vergleichsformular.

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